<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Festival Archive - Filmszene Köln</title>
	<atom:link href="https://filmszene.koeln/category/festival/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description>Besondere Filmvorführungen in Köln</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Oct 2025 00:12:09 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.1</generator>
	<item>
		<title>Köln feiert das junge Kino: CinePänz 2025 startet</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2025/10/02/koeln-feiert-das-junge-kino-cinepaenz-2025-startet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2025 00:08:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Slider]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmszene.koeln/?p=16093</guid>

					<description><![CDATA[<p>Köln verwandelt sich in den kommenden Tagen wieder in eine Stadt des jungen Kinos: Vom 4. bis 9. Oktober findet die 36. Ausgabe&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2025/10/02/koeln-feiert-das-junge-kino-cinepaenz-2025-startet/">Köln feiert das junge Kino: CinePänz 2025 startet</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Köln verwandelt sich in den kommenden Tagen wieder in eine Stadt des jungen Kinos: Vom <strong>4. bis 9. Oktober</strong> findet die <strong>36. Ausgabe von CinePänz – Junges Filmfestival Köln</strong> statt. Sechs Tage lang stehen mehr als 40 Filme auf dem Programm, ergänzt durch Workshops, Gespräche und zahlreiche Mitmachangebote für Kinder, Jugendliche und Familien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Festival eröffnet im Filmforum NRW mit dem Dokumentarfilm <strong>„Zirkuskind“</strong>, der das Leben in einer reisenden Zirkusfamilie aus Kinderperspektive erzählt. Eine der Regisseurinnen wird persönlich anwesend sein und sich den Fragen des Publikums stellen. „Wir wollen nicht nur Filme zeigen, sondern auch Räume für Begegnung schaffen“, betont das Team des veranstaltenden jfc Medienzentrums.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Junges Festival mit langer Geschichte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">CinePänz ist seit 1989 das größte Kölner Filmfestival für junges Publikum und gilt bundesweit als Pionier. Auch in diesem Jahr setzt das Programm auf Vielfalt: Animationsfilme, internationale Spielfilme, Dokumentationen und Köln-Premieren eröffnen Einblicke in Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen weltweit. Die Filme sind überwiegend für Zuschauer:innen ab vier Jahren geeignet und werden nach Altersstufen kuratiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Kinosaal spielt die aktive Beteiligung eine zentrale Rolle. In Workshops können Kinder selbst Filme drehen oder Animationstechniken ausprobieren. Die <strong>Spinxx-Redaktion</strong> lädt junge Nachwuchskritiker:innen ein, Interviews zu führen und Beiträge für Social Media zu gestalten. Und die Festivaljury ist traditionell in Kinderhand: Jugendliche entscheiden über die Vergabe der Filmpreise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gespielt wird in zahlreichen Kinos und Kulturorten der Stadt – vom <strong>Cinenova</strong> und den <strong>Lichtspielen Kalk</strong> über das <strong>Odeon</strong> bis zu Jugendzentren in verschiedenen Stadtteilen. Damit erreicht CinePänz ein breites Publikum und bindet lokale Strukturen ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Barrierefreiheit wird großgeschrieben: Viele Vorführungen werden mit Untertiteln oder Gebärdensprachdolmetschung angeboten, die meisten Spielstätten sind rollstuhlgerecht zugänglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Jahrzehnten prägt CinePänz das kulturelle Leben Kölns – als Festival, das Kindern und Jugendlichen nicht nur Kino nahebringt, sondern auch Medienkompetenz stärkt und Lust macht, selbst kreativ zu werden. Oder wie es ein junger Festivalbesucher im vergangenen Jahr formulierte: „Hier kann man Filme nicht nur gucken, sondern Kino wirklich erleben.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2025/10/02/koeln-feiert-das-junge-kino-cinepaenz-2025-startet/">Köln feiert das junge Kino: CinePänz 2025 startet</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hunde-Perspektiven, U-Bahn-Labyrinthe und Eighties-Retro-Remakes: Das Fantasy Filmfest 2025</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2025/09/14/hunde-perspektiven-u-bahn-labyrinthe-und-eighties-retro-remakes-das-fantasy-filmfest-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nils Bothmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2025 18:27:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://filmszene.koeln/?p=16026</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Festivalherbst unternimmt das Fantasyfilmfest seine Weltreise durchs Genrekino. Sci-Fi-Spektakel aus Südkorea treffen auf Geisterfilme aus Schweden, japanische Mindgame-Thriller auf surreale französische Komödien,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2025/09/14/hunde-perspektiven-u-bahn-labyrinthe-und-eighties-retro-remakes-das-fantasy-filmfest-2025/">Hunde-Perspektiven, U-Bahn-Labyrinthe und Eighties-Retro-Remakes: Das Fantasy Filmfest 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Im Festivalherbst unternimmt das Fantasyfilmfest seine Weltreise durchs Genrekino. Sci-Fi-Spektakel aus Südkorea treffen auf Geisterfilme aus Schweden, japanische Mindgame-Thriller auf surreale französische Komödien, während das US-Genrekino klassische Stoffe neu interpretiert oder direkt remaket.</strong></h3>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><em>Von Nils Bothmann.</em></strong></h3>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide"/>



<p class="wp-block-paragraph">Seit fast vier Jahrzehnten gibt es das Fantasy Filmfest bereits, dieses Jahr steht die 39. Ausgabe an. Was als lokales Genre-Filmfestival in Hamburg begann, ist mittlerweile eine deutschlandweite Marke mit den Ablegern Fantasy Filmfest Nights und Fantasy Filmfest White Nights. Köln ist seit 1992 Festivalstadt. Dieses Jahr findet die Hauptausgabe <strong>von Mittwoch, den 17. September, bis Mittwoch, den 24. September, in der Residenz Astor Filmlounge</strong> statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Eröffnungsfilm <strong><em>Good Boy</em> (2025)</strong> kommt der Horrorfilm auf den Hund. Nicht qualitativ, sondern in Sachen Erzählperspektive, denn das filmische Experiment ist aus der Sicht eines Vierbeiners erzählt. Der zieht mit seinem Herrchen in ein ominöses Haus ein, eine jener unseligen Erbschaften im Horrorfilm, wo das Tier bald das Böse spürt. Der fellige Hauptdarsteller Indy heißt nicht nur wie seine Rolle, sondern ist auch das Haustier von Regisseur Ben Leonberg (Mittwoch, 17. September, 19.30 Uhr). Neben Eröffnungs- und Abschlussfilm jeder Ausgabe ist auch das so bezeichnete Centerpiece stets mit Bedacht gewählt. Dieses Jahr ist es <strong><em>Exit 8</em> (2025)</strong>, ein japanischer Mindgame-Thriller. Apropos Game: Das Ganze basiert auch auf einem Indie-Videospiel. In der Adaption von Genki Kawamura steckt der Protagonist in einem immergleichen Labyrinth aus den Tunneln einer U-Bahn-Station fest, eine ewige Schleife, aus der es den Ausgang zu finden gilt (Sonntag, 21. September, 19.45 Uhr).</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="533" src="http://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/09/Omniscient-Reader_capelight.jpeg" alt="" class="wp-image-16028" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/09/Omniscient-Reader_capelight.jpeg 800w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/09/Omniscient-Reader_capelight-300x200.jpeg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/09/Omniscient-Reader_capelight-768x512.jpeg 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/09/Omniscient-Reader_capelight-400x267.jpeg 400w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Omniscient Reader: The Prophecy</em> (Copyright: capelight pictures)</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der Abschlussfilm <strong><em>Hi-Five</em> (2025)</strong> stammt aus Südkorea und will dem Superheldengenre eine Frischzellenkur verpassen. Darin stellen fünf Empfänger von Organspenden fest, dass sie durch die Prozedur Superkräfte erhalten haben und schließlich zu einem Team zusammen, eine Art Avengers oder Justice League der vom eigenen Schicksal überraschten Normalos. Natürlich taucht ein Gegenspieler mit finsterem Plan auf, untermalt ist das Ganze von Rock- und Pop-Klassikern aus der westlichen Hemisphäre (Mittwoch, 24. September, 21 Uhr). Ebenfalls aus Südkorea kommt <strong><em>Omniscient Reader: The Prophecy</em> (2025)</strong>, dessen Trailer wie eine Mischung aus <em>Ready Player One</em> (2018) und <em>Squid Game</em> (2021-2025) anmutet: Der einzige Leser eines Web-Romans erlebt, wie dieser zur Wirklichkeit wird, in der Menschen vor teilweise morbide anmutende Aufgaben gestellt werden, während sich Monster erheben und die Heroen angreifen (Mittwoch, 17. September, 21.45 Uhr).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei US-Filme verlagern hingegen klassische Genreplots ins Jugendmilieu. <strong><em>Sweetness</em> (2025)</strong> von Regisseurin und Drehbuchautorin Emma Higgings etwa lässt sich als Teenie-Variante der Stephen-King-Verfilmung <em>Misery</em> (1990) beschreiben: Ein Promi baut einen Autounfall und endet infolgedessen in den Klauen eines fanatischen weiblichen Fans, der es auf pervertierte Art gut meint. In diesem Fall ist es die 16-jährige Rylee, die vom zugedröhnten Sänger ihrer Lieblingsband angefahren wird und diesen anschließend zwecks kalten Entzugs in einem leerstehenden Haus gefangen hält (Montag, 22. September, 17 Uhr). <strong><em>Slanted</em> (2025)</strong> hingegen greift Body-Horror-Topoi von David Cronenberg bis <em>The Substance</em> (2024) auf und verlegt sie ins Highschool-Milieu. Die chinesischstämmige Protagonistin von Amy Wangs Satire will Prom Queen an ihrer Schule in den USA werden, kämpft mit westlichen, Social-Media-geprägten Schönheitsidealen und lässt sich mit einer Firma ein, deren radikale Körpertransformation sie ans Ziel bringen soll (Freitag, 19. September, 17.15 Uhr).</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="http://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/09/Deathstalker_Lighthouse.jpeg" alt="" class="wp-image-16029" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/09/Deathstalker_Lighthouse.jpeg 1024w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/09/Deathstalker_Lighthouse-300x169.jpeg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/09/Deathstalker_Lighthouse-768x432.jpeg 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/09/Deathstalker_Lighthouse-400x225.jpeg 400w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/09/Deathstalker_Lighthouse-800x450.jpeg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Deathstalker </em>(Copyright: Lighthouse Home Entertainment)</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Zwei Low-Budget-Klassiker des Eighties-Genrekinos erfahren Remakes, die ebenfalls im Programm laufen. <strong><em>The Toxic Avenger</em> (2023)</strong> legt den gleichnamigen Trash-Kultklassiker von 1984 aus der Troma-Schmiede neu auf – mit Hollywoodbesetzung. Dieses Mal gibt Peter Dinklage die Reinigungskraft, die nach einem Bad in Giftmüll zum (Anti-)Superhelden wird, der dem Verbrechen die Stirn bietet und Schurken mit dem Mopp die Kauleiste wegfräst. Kevin Bacon gibt den Oberbösewicht, Elijah Wood dessen fiesen Vollstrecker, während Regisseur Macon Blair den Billigcharme des Originals beibehält (Donnerstag, 18. September, 19.45 Uhr). <strong><em>Deathstalker</em> (2025)</strong> hingegen remaket das <em>Conan</em>-Rip-Off aus der Roger-Corman-Schmiede von 1983, hier unter der Regie von Steven Kostanski, dessen <em>Psycho Goreman</em> (2020) auf dem Fantasy Filmfest 2020 lief. Das verspricht ordentlich Hackepeter für die Neuauflage, in der B-Actionstar Daniel Bernhardt den titelgebenden Barbarenkämpfer gibt. Während die Sword-and-Sorcery-Fantasy der 1980er viele Rock- und Metalbands inspirierte, ist Slash von Guns’n Roses bei der Neuauflage als Produzent und Titelsonglieferant an Bord (Mittwoch, 24. September, 18.45 Uhr).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer es dagegen eher lustig mag, der kann sich wiederum auf die schwarze Komödie <strong><em>Code 3</em> (2024)</strong> freuen. Darin gibt <em>Super</em>&#8211; und <em>The Office</em>-Star Rainn Wilson einen Rettungssanitäter, der als Partner ebenso schwer auszuhalten ist wie die Arbeitsbedingungen im kaputtgesparten Gesundheitssystem. Quasi die offen komödiantische Variante von Martin Scorseses unterschätztem <em>Bringing Out the Dead</em> (1999), in dem sich Nicolas Cage und Co. mit den Absurditäten im Alltag als Krankenwagenfahrer herumschlugen (Dienstag, 23. September, 19.30 Uhr). Kaum aus dem FFF-Programm wegzudenken scheint Quentin Dupieux. Nach <em>Daaaaaali!</em> (<a href="http://filmszene.koeln/2024/01/30/vertraeumte-dauerbrenner-surreale-neuentdeckungen-die-fantasy-filmfest-white-nights-2024/">Fantasy Filmfest White Nights 2024</a>), <em>Smoking Causes Coughing</em> (<a href="http://2024.filmszene.koeln/2023/04/20/neue-schrecken-alte-bekannte-und-finstere-familienbande-die-fantasy-filmfest-nights-2023/">Fantasy Filmfest Nights 2023</a>), <em>Incredible But True</em> (<a href="http://2024.filmszene.koeln/2022/03/31/von-argento-bis-zalava-die-fantasy-filmfest-nights-2022/">Fantasy Filmfest Nights 2022</a>) &nbsp;und <em>Mandibles</em> (<a href="http://2024.filmszene.koeln/2020/09/20/von-zeitschleifen-riesenfliegen-und-gore-maennern-das-programm-des-fantasy-filmfest-2020/">Fantasy Filmfest 2020</a>) ist die nächste surreale Komödie des französischen Filmemachers im FFF-Programm zu sehen: In <strong><em>The Piano Accident</em> (2025)</strong> gibt Indie-Star Adèle Exarchopoulos eine eigenwillige Influencerin mit dem Nicknamen Megajugs, die für verstörenden Content verantwortlich zeichnet. Doch wie so oft bei Dupieux ist die Welt rund um die Protagonistin mindestens ebenso schräge wie sie selbst (Samstag, 20. September, 19.30 Uhr).</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="549" src="http://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/09/Slanted_Mountain-Top-Pictures.jpeg" alt="" class="wp-image-16030" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/09/Slanted_Mountain-Top-Pictures.jpeg 800w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/09/Slanted_Mountain-Top-Pictures-300x206.jpeg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/09/Slanted_Mountain-Top-Pictures-768x527.jpeg 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/09/Slanted_Mountain-Top-Pictures-400x275.jpeg 400w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Slanted </em>(Copyright: Mountain Top Pictures)</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Zwei Filme im Programm teilen sich sogar das Produktionsjahr und den internationalen Verleihtitel: <strong><em>The Home</em></strong>. Den US-Beitrag verantwortet <em>The Purge</em>-Mastermind James DeMonaco, der SNL-Komiker Pete Davidson als unfreiwilligen Sozialstunden-Ableister in ein Altenheim schickt, in dem es blutige Weise nicht mit rechten Dingen zugeht (Freitag, 19. September, 13 Uhr). Im schwedischen Film, Originaltitel <strong><em>Hemmet</em></strong>, kehrt der Protagonist nach einer Nahtoderfahrung seiner Mutter in sein Elternhaus zurück, muss aber erkennen, dass die alte Dame nun die dunkelsten Geheimnisse ihrer Mitmenschen kennt. Nach Freuds Definition des Unheimlichen entsteht dieses Gefühl dann, wenn das Verborgene und das Heimelige (also beide Definitionen von „heimlich“) zusammenkommen, so auch in diesem Geisterfilm (Samstag, 20. September, 17.15 Uhr).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum weiteren Programm gehören der Anime-Klassiker <strong><em>Angel’s Egg</em> (1985)</strong> in einer neuen 4K-Restauration (Sonntag, 21. September, 13.15 Uhr), der Thriller <strong><em>Bone Lake</em> (2024)</strong> über erotische Obsessionen (Montag, 22. September, 19.15 Uhr) und das indische Actionspektakel <strong><em>Marco</em> (2024)</strong> über einen blutigen Rachefeldzug (Samstag, 20. September, 21.30 Uhr). Außerdem wird dieses Jahr mehr Fokus auf den Kurzfilm gelegt, über das traditionelle Kurzfilmprogramm <strong>„Get Shorty“</strong> (Sonntag, 21. September, 15 Uhr) hinaus: In anderen Festivalstädten gibt es weitere entsprechenden Programmpunkte mit lokalen Festivals und Filmhochschulen, in allen Städten (also auch Köln) gibt es mehrere Vorfilme, die im Festivalkatalog und auf der FFF-Webseite gesondert hervorgehoben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alle Infos zum Programm und zum Ticketerwerb gibt es auf der <a href="https://fantasyfilmfest.com/">Homepage des Fantasy Filmfest</a>.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://fantasyfilmfest.com/"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="187" src="http://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/08/4554-1024x187.jpg" alt="" class="wp-image-15933" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/08/4554-1024x187.jpg 1024w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/08/4554-300x55.jpg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/08/4554-768x140.jpg 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/08/4554-1536x280.jpg 1536w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/08/4554-400x73.jpg 400w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/08/4554-1500x273.jpg 1500w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/08/4554.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Titelbild: Exit 8 (Copyright: Plaion Pictures)</em></p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/66f523498414430b95230ce522899270" width="1" height="1" alt="">
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2025/09/14/hunde-perspektiven-u-bahn-labyrinthe-und-eighties-retro-remakes-das-fantasy-filmfest-2025/">Hunde-Perspektiven, U-Bahn-Labyrinthe und Eighties-Retro-Remakes: Das Fantasy Filmfest 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ukrainische Filmtage in Köln: Kino als kulturelle Brücke</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2025/05/19/ukrainische-filmtage-in-koeln-kino-als-kulturelle-bruecke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2025 12:25:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmszene.koeln/?p=15398</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vom 22. bis 25. Mai 2025 laden die Ukrainischen Filmtage NRW das Kölner Publikum ein, die Vielfalt des ukrainischen Kinos zu entdecken. Inmitten&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2025/05/19/ukrainische-filmtage-in-koeln-kino-als-kulturelle-bruecke/">Ukrainische Filmtage in Köln: Kino als kulturelle Brücke</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vom <strong>22. bis 25. Mai 2025</strong> laden die <strong>Ukrainischen Filmtage NRW</strong> das Kölner Publikum ein, die Vielfalt des ukrainischen Kinos zu entdecken. Inmitten des seit über 3 Jahre anhaltenden russischen Angriffskrieges auf die <strong>Ukraine </strong>und weiterer geopolitischer Spannungen versteht sich das Festival als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine – und als kulturelle Brücke, die künstlerischen Austausch und gesellschaftlichen Dialog fördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gezeigt werden sorgfältig kuratierte Spiel- und Dokumentarfilme, die einen vielschichtigen Blick auf die heutige Ukraine werfen – mal poetisch, mal politisch, oft beides zugleich. Die Bandbreite reicht von preisgekrönten Werken etablierter Regisseur*innen bis hin zu Filmen junger Talente, die mit mutigen, persönlichen Geschichten überzeugen. Viele Beiträge thematisieren den brutalen Krieg und seine Folgen, andere setzen sich mit Fragen von Identität, Geschichte und Gegenwart auseinander.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Filmprogramm setzen <strong>Gespräche mit Filmschaffenden</strong>, <strong>Podiumsdiskussionen</strong> und <strong>Ausstellungen</strong> zusätzliche Akzente und laden zum interkulturellen Austausch ein. Die Veranstaltungsreihe ist somit weit mehr als ein Filmfestival – sie ist Plattform für kulturelle Begegnung, kritischen Diskurs und künstlerische Perspektiven aus einem Land im Umbruch.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Das Programm in Köln:</h3>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Filmforum NRW im Museum Ludwig</strong>, Bischofsgartenstraße 1</h4>



<p class="wp-block-paragraph">📅 <strong>22. Mai 2025, 18:00 Uhr</strong> – <em>FOREVER-FOREVER</em><br>📅 <strong>22. Mai 2025, 20:00 Uhr</strong> – <em>FRAGMENTS OF ICE</em><br>📅 <strong>24. Mai 2025, 18:00 Uhr</strong> – <em>THE DAUGHTER</em><br>📅 <strong>25. Mai 2025, 18:00 Uhr</strong> – <em>BUCHA</em>, mit Filmgespräch: Produzent <strong>Oleksandr Shchur</strong><br>📅 <strong>25. Mai 2025, 20:00 Uhr</strong> – <em>SONGS OF SLOW BURNING EARTH</em><br>🎟️ Eintritt: 6 €, Tickets an der Abendkasse</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Off Broadway Kino</strong>, Zülpicher Str. 24</h4>



<p class="wp-block-paragraph">📅 <strong>23. Mai 2025, 17:00 Uhr</strong> – <em>U ARE THE UNIVERSE</em><br>🎟️ Eintritt: 6 €, Tickets an der Abendkasse</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Weisshaus Kino</strong>, Luxemburger Str. 253</h4>



<p class="wp-block-paragraph">📅 <strong>24. Mai 2025, 16:00 Uhr</strong> – <em>TIMESTAMP</em><br>🎟️ Eintritt: 6 €, Tickets an der Abendkasse</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Ukrainischen Filmtage NRW</strong> laden ein, neue Perspektiven einzunehmen, bewegende Geschichten zu erleben und den Stimmen eines Landes zu lauschen, das aktuell weltweit im Fokus steht – auch und gerade durch sein Kino.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.bgk-verein.de/ukrainische-filmtage-nrw-2025/"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/490793751_1219919976443524_2975648998775211462_n-819x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-15400" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/490793751_1219919976443524_2975648998775211462_n-819x1024.jpeg 819w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/490793751_1219919976443524_2975648998775211462_n-240x300.jpeg 240w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/490793751_1219919976443524_2975648998775211462_n-768x960.jpeg 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/490793751_1219919976443524_2975648998775211462_n-552x690.jpeg 552w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/490793751_1219919976443524_2975648998775211462_n.jpeg 1152w" sizes="auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Titelbild: Bucha (2023), Foto: Level Film</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2025/05/19/ukrainische-filmtage-in-koeln-kino-als-kulturelle-bruecke/">Ukrainische Filmtage in Köln: Kino als kulturelle Brücke</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kölner Kino Nächte 2025</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2025/05/16/kolner-kino-nachte-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2025 11:46:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Slider]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmszene.koeln/?p=15386</guid>

					<description><![CDATA[<p>Über 40 Filme an 12 verschiedenen Spielorten zeigen in den kommenden Tagen, wie vielfältig, politisch, experimentierfreudig und unterhaltsam Kino sein kann: bei den&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2025/05/16/kolner-kino-nachte-2025/">Kölner Kino Nächte 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Über <strong>40 Filme</strong> an <strong>12 verschiedenen Spielorten</strong> zeigen in den kommenden Tagen, wie vielfältig, politisch, experimentierfreudig und unterhaltsam Kino sein kann: bei den 17. <strong>Kölner Kino Nächten</strong> vom <strong>21. bis 25. Mai 2025</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm steuern viele Mitglieder unseres Vereins KinoAKTIV bei sowie weitere Kinos, Filminitiativen, Filmfestivals, Verleiher, Kultureinrichtungen und Hochschulen. Gezeigt werden Previews, Premieren, Klassiker, Filmreihen, Kurzfilmprogramme – und vor allem Filme mit Haltung, Mut zur Ästhetik und Lust auf Diskurs. Zu vielen Vorstellungen können wir Gäste begrüßen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Programm: Zwischen Poesie, Politik und Popcorn</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eröffnet werden die Kino Nächte</strong> am Mittwoch, den 21. Mai um 20 Uhr im OFF Broadway mit dem Spielfilm <strong>𝗦𝗘𝗜𝗗 𝗘𝗜𝗡𝗙𝗔𝗖𝗛 𝗪𝗜𝗘 𝗜𝗛𝗥 𝗦𝗘𝗜𝗗</strong> – ein filmischer Appell für Individualität und Offenheit, präsentiert von KINOaktiv e.V.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein starker Akzent liegt in diesem Jahr auf aktuellen politischen Themen: Die <strong>Ukrainischen Filmtage</strong> zeigen gemeinsam mit <strong>Allerweltskino </strong>den bewegenden Film <strong>𝗙𝗢𝗥𝗘𝗩𝗘𝗥 – 𝗙𝗢𝗥𝗘𝗩𝗘𝗥</strong> (Do., 22. Mai, 18:00h, Filmforum im Museum Ludwig), der sich eindringlich mit Verlust, Erinnerung und Widerstand befasst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Humor </strong>darf natürlich auch nicht fehlen, auch bei ernsten Themen. Bei der Köln-Premiere des Dokumentarfilms <strong>𝗗𝗘𝗥 𝗧𝗢𝗗 𝗜𝗦𝗧 𝗘𝗜𝗡 𝗔𝗥𝗦𝗖𝗛𝗟𝗢𝗖𝗛</strong> (Do., 22. Mai, 18:30h, Odeon) wird Regisseur Michael Schwarz zu Gast sein, um über seinen Film zu sprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein cineastisches Highlight für Liebhaber der Filmgeschichte ist die Aufführung der <strong>𝗦𝗧𝗨𝗠𝗠𝗙𝗜𝗟𝗠𝗘 𝗩𝗢𝗡 𝗛𝗔𝗡𝗦 𝗥𝗜𝗖𝗛𝗧𝗘𝗥 𝗠𝗜𝗧 𝗟𝗜𝗩𝗘 𝗠𝗨𝗦𝗜𝗞</strong> (Do., 22. Mai, 20:00h, Filmhaus Kino). Der avantgardistische Filmkünstler der 1920er-Jahre trifft hier auf die Live-Improvisationen von <strong>Rolf Sprenger &amp; Jan Tengeler</strong> – ein unvergessliches Kinoerlebnis zwischen Bild und Klang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Fans der internationalen Filmkunst wird Claire Denis gefeierter Klassiker <strong>𝗕𝗘𝗔𝗨 𝗧𝗥𝗔𝗩𝗔𝗜𝗟 – 𝗗𝗘𝗥 𝗙𝗥𝗘𝗠𝗗𝗘𝗡𝗟𝗘𝗚𝗜𝗢𝗡Ä𝗥</strong> (Fr., 23. Mai, 19:00h, Filmforum) gezeigt. In einem begleitenden Filmgespräch wird die poetische Bildsprache und insbesondere die virtuose Montage dieses Klassikers genauer unter die Lupe genommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch für <strong>Horror-Freunde</strong> gibt es ein paar Highlights: In der Spätvorstellung am Freitag, den 23. Mai (22:30h, Cinenova), zeigt die Filmreihe <strong>heimkino </strong>im <strong>Cinenova</strong> den modernen Genre-Meilenstein <strong>𝗛𝗘𝗥𝗘𝗗𝗜𝗧𝗔𝗥𝗬</strong> – ein Familien-Horrorfilm, der tief unter die Haut kriecht und nicht zuletzt wegen seiner düsteren Atmosphäre Kultstatus genießt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und unter freiem Himmel endet das Festival mit einem besonderen Statement: <strong>𝗙𝗘𝗠𝗜𝗡𝗜𝗦𝗠 𝗪𝗧𝗙</strong> (So., 25. Mai, 21:30h, Schauspiel Köln) läuft als Open-Air-Vorstellung und setzt ein klares Zeichen für Gleichberechtigung. Der Dokumentarfilm beleuchtet klug und pointiert die feministische Bewegung – die wohl erfolgreichste soziale Bewegung des 20. Jahrhunderts.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ein Ticket für alles – das KombiTicket</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer möglichst viel vom Festival erleben will, greift am besten zum <strong>KombiTicket</strong>: Für <strong>nur 18 Euro</strong> (zzgl. VVK-Gebühr) kann man <strong>alle Programme an allen Tagen</strong> besuchen*. Wichtig: Das Ticket ist nicht übertragbar, bietet aber Zugang zu allen Vorstellungen, für die man sich vorab kostenlose Einlasskarten an den jeweiligen Kinokassen sichert.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Das Programm</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mittwoch, 21. Mai</strong><br>20:00h OFF Broadway<br><strong>𝐒𝐄𝐈𝐃 𝐄𝐈𝐍𝐅𝐀𝐂𝐇 𝐖𝐈𝐄 𝐈𝐇𝐑 𝐒𝐄𝐈𝐃</strong><br>Präsentiert von KINOaktiv e.V.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Donnerstag, 22. Mai</strong><br>18:00h Filmforum im Museum Ludwig<br><strong>𝐅𝐎𝐑𝐄𝐕𝐄𝐑 &#8211; 𝐅𝐎𝐑𝐄𝐕𝐄𝐑</strong><br>Präsentiert von Allerweltskino und Ukrainische Filmtage</p>



<p class="wp-block-paragraph">18:30h Italienisches Kulturinstitut<br><strong>𝐒𝐄𝐓𝐓𝐄𝐌𝐁𝐑𝐄</strong><br>Präsentiert von Italienisches Kulturinstitut</p>



<p class="wp-block-paragraph">18:30h Odeon<br><strong>𝐃𝐄𝐑 𝐓𝐎𝐃 𝐈𝐒𝐓 𝐄𝐈𝐍 𝐀𝐑𝐒𝐂𝐇𝐋𝐎𝐂𝐇</strong><br>Präsentiert von Mindjazz Pictures</p>



<p class="wp-block-paragraph">19:00h Filmpalette Köln<br><strong>𝐅𝐈𝐋𝐌𝐒𝐓𝐔𝐍𝐃𝐄 𝟐𝟑</strong><br>Präsentiert von Kunsthochschule für Medien</p>



<p class="wp-block-paragraph">20:00h Filmhaus Kino<br><strong>𝐒𝐓𝐔𝐌𝐌𝐅𝐈𝐋𝐌𝐄 𝐕𝐎𝐍 𝐇𝐀𝐍𝐒 𝐑𝐈𝐂𝐇𝐓𝐄𝐑 𝐌𝐈𝐓 𝐋𝐈𝐕𝐄 𝐌𝐔𝐒𝐈𝐊</strong><br>Präsentiert von Ton Ab!</p>



<p class="wp-block-paragraph">20:00h Filmforum im Museum Ludwig<br><strong>𝐅𝐑𝐀𝐆𝐌𝐄𝐍𝐓𝐒 𝐎𝐅 𝐈𝐂𝐄</strong><br>Präsentiert von Allerweltskino und Ukrainische Filmtage</p>



<p class="wp-block-paragraph">21:00h Filmpalette Köln<br><strong>𝐏𝐀𝐓𝐑𝐎𝐋 – 𝐀𝐔𝐅 𝐏𝐀𝐓𝐑𝐎𝐔𝐈𝐋𝐋𝐄 𝐃𝐔𝐑𝐂𝐇 𝐃𝐄𝐍 𝐑𝐄𝐆𝐄𝐍𝐖𝐀𝐋𝐃</strong><br>Präsentiert von Kino Latino &amp; Stranger Than Fiction</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Freitag, 23. Mai</strong><br>17:00h OFF Broadway<br><strong>𝐔 𝐀𝐑𝐄 𝐓𝐇𝐄 𝐔𝐍𝐈𝐕𝐄𝐑𝐒𝐄</strong><br>Präsentiert von Allerweltskino, Ukrainische Filmtage</p>



<p class="wp-block-paragraph">18:00h Filmpalette Köln<br><strong>𝐎𝐒𝐋𝐎 𝐒𝐓𝐎𝐑𝐈𝐄𝐒: 𝐋𝐈𝐄𝐁𝐄</strong><br>Präsentiert von Filmpalette</p>



<p class="wp-block-paragraph">18:15h Filmhaus Kino<br><strong>𝐑𝐄𝐏𝐑𝐎𝐃𝐔𝐊𝐓𝐈𝐎𝐍</strong><br>Präsentiert von LaDOC</p>



<p class="wp-block-paragraph">19:00h Filmforum im Museum Ludwig<br><strong>𝐁𝐄𝐀𝐔 𝐓𝐑𝐀𝐕𝐀𝐈𝐋 &#8211; 𝐃𝐄𝐑 𝐅𝐑𝐄𝐌𝐃𝐄𝐍𝐋𝐄𝐆𝐈𝐎𝐍Ä𝐑</strong><br>Präsentiert von ifs, Edimotion und IFFF</p>



<p class="wp-block-paragraph">20:15h Filmpalette Köln<br><strong>𝐎𝐒𝐋𝐎 𝐒𝐓𝐎𝐑𝐈𝐄𝐒: 𝐓𝐑Ä𝐔𝐌𝐄</strong><br>Präsentiert von Filmpalette</p>



<p class="wp-block-paragraph">20:45h Rex am Ring<br><strong>[𝐁𝐎𝐃𝐘] 𝐇𝐎𝐑𝐑𝐎𝐑: 𝐓𝐇𝐄 𝐔𝐆𝐋𝐘 𝐒𝐓𝐄𝐏𝐒𝐈𝐒𝐓𝐄𝐑 &#8211; 𝐏𝐑𝐄𝐕𝐈𝐄𝐖</strong><br>Präsentiert von Rex am Ring</p>



<p class="wp-block-paragraph">21:00h Filmhaus Kino<br><strong>𝐒𝐀𝐋Ã𝐎 𝐃𝐄 𝐁𝐀𝐈𝐋𝐄 (𝐓𝐇𝐈𝐒 𝐈𝐒 𝐁𝐀𝐋𝐋𝐑𝐎𝐎𝐌)</strong><br>Präsentiert von Afrika Film Festival Köln</p>



<p class="wp-block-paragraph">22:15h Filmpalette Köln<br><strong>𝐎𝐒𝐋𝐎 𝐒𝐓𝐎𝐑𝐈𝐄𝐒: 𝐒𝐄𝐇𝐍𝐒𝐔𝐂𝐇𝐓</strong><br>Präsentiert von Filmpalette</p>



<p class="wp-block-paragraph">22:30h Cinenova<br><strong>𝐇𝐄𝐑𝐄𝐃𝐈𝐓𝐀𝐑𝐘</strong><br>Präsentiert von heimkino x Cinenova</p>



<p class="wp-block-paragraph">22:45h Cinenova<br><strong>𝐁𝐋𝐎𝐎𝐃 &amp; 𝐒𝐈𝐍𝐍𝐄𝐑𝐒</strong><br>Präsentiert von Cinenova</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Samstag, 24. Mai</strong><br>16:00h Weisshaus Kino<br><strong>𝐓𝐈𝐌𝐄𝐒𝐓𝐀𝐌𝐏</strong><br>Präsentiert von Allerweltskino, Ukrainische Filmtage</p>



<p class="wp-block-paragraph">17:00h Filmhaus Kino<br><strong>𝐇𝐎𝐖 𝐓𝐎 𝐁𝐄 𝐍𝐎𝐑𝐌𝐀𝐋 𝐀𝐍𝐃 𝐓𝐇𝐄 𝐎𝐃𝐃𝐍𝐄𝐒𝐒 𝐎𝐅 𝐓𝐇𝐄 𝐎𝐓𝐇𝐄𝐑 𝐖𝐎𝐑𝐋𝐃</strong><br>Präsentiert von W-Film</p>



<p class="wp-block-paragraph">18:00h Filmpalette Köln<br><strong>𝐊𝐔𝐑𝐙.𝐅𝐈𝐋𝐌.𝐓𝐎𝐔𝐑 𝟐𝟎𝟐𝟓</strong><br>Präsentiert von Filmpalette</p>



<p class="wp-block-paragraph">18:00h Filmforum im Museum Ludwig<br><strong>𝐓𝐇𝐄 𝐃𝐀𝐔𝐆𝐇𝐓𝐄𝐑</strong><br>Präsentiert von Allerweltskino und Ukrainische Filmtage</p>



<p class="wp-block-paragraph">19:00h Filmhaus Kino<br><strong>𝐋`𝐇𝐈𝐒𝐓𝐎𝐈𝐑𝐄 𝐃𝐄 𝐒𝐎𝐔𝐋𝐄𝐘𝐌𝐀𝐍𝐄</strong><br>Präsentiert von Französisches Kulturinstitut</p>



<p class="wp-block-paragraph">19:00h Bürgerhaus Zollstock<br><strong>𝐄𝐈𝐍𝐄 𝐀𝐔𝐒𝐖𝐀𝐇𝐋 𝐀𝐍 𝐊𝐔𝐑𝐙𝐅𝐈𝐋𝐌 &#8211; 𝐃𝐎𝐊𝐔𝐒</strong><br>Präsentiert von Club Kölner Filmer e.V.</p>



<p class="wp-block-paragraph">20:00h Filmforum im Museum Ludwig<br><strong>𝐆𝐀𝐌𝐄 𝐎𝐕𝐄𝐑</strong><br>Präsentiert von Schönecker Archiv</p>



<p class="wp-block-paragraph">21:30h Schauspiel Köln<br><strong>𝐋𝐀𝐘𝐋𝐀</strong><br>Präsentiert von Kino Gesellschaft Köln</p>



<p class="wp-block-paragraph">21:30h Filmforum im Museum Ludwig<br><strong>𝐁𝐀𝐃 𝐏𝐀𝐈𝐍𝐓𝐄𝐑 (𝐃𝐞𝐮𝐭𝐬𝐜𝐡𝐥𝐚𝐧𝐝𝐩𝐫𝐞𝐦𝐢𝐞𝐫𝐞)</strong><br>Präsentiert von FILM FESTIVAL COLOGNE</p>



<p class="wp-block-paragraph">22:30h Cinenova<br><strong>𝐓𝐇𝐄 𝐔𝐆𝐋𝐘 𝐒𝐓𝐄𝐏𝐒𝐈𝐒𝐓𝐄𝐑</strong><br>Präsentiert von Cinenova</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonntag, 25. Mai</strong><br>11:30h Odeon<br><strong>𝐅𝐑𝐈𝐓𝐙 𝐋𝐈𝐓𝐙𝐌𝐀𝐍𝐍, 𝐌𝐄𝐈𝐍 𝐕𝐀𝐓𝐄𝐑 𝐔𝐍𝐃 𝐈𝐂𝐇</strong><br>Präsentiert von Mindjazz Pictures</p>



<p class="wp-block-paragraph">17:00h Filmhaus Kino<br><strong>𝐑𝐎𝐁𝐈𝐍 𝐇𝐎𝐎𝐃 𝐆𝐀𝐑𝐃𝐄𝐍𝐒</strong><br>Präsentiert von Haus der Architektur Köln</p>



<p class="wp-block-paragraph">18:00h Filmforum im Museum Ludwig<br><strong>𝐁𝐔𝐂𝐇𝐀</strong><br>Präsentiert von Allerweltkino und Ukrainische Filmtage</p>



<p class="wp-block-paragraph">18:00h Filmpalette Köln<br><strong>𝐒𝐓𝐎𝐋𝐙 &amp; 𝐄𝐈𝐆𝐄𝐍𝐒𝐈𝐍𝐍</strong><br>Präsentiert von Stadtrevue</p>



<p class="wp-block-paragraph">20:15h Filmforum im Museum Ludwig<br><strong>𝐒𝐎𝐍𝐆𝐒 𝐎𝐅 𝐒𝐋𝐎𝐖 𝐁𝐔𝐑𝐍𝐈𝐍𝐆 𝐄𝐀𝐑𝐓𝐇</strong><br>Präsentiert von Allerweltskino und Ukrainische Filmtage</p>



<p class="wp-block-paragraph">20:30h Cinenova<br><strong>𝐀𝐋𝐈𝐄𝐍 (𝐊𝐢𝐧𝐨𝐟𝐚𝐬𝐬𝐮𝐧𝐠)</strong><br>Präsentiert von Cinenova</p>



<p class="wp-block-paragraph">21:30h Odonien<br><strong>𝐏𝐑𝐈𝐍𝐙𝐄𝐒𝐒𝐈𝐍 𝐌𝐎𝐍𝐎𝐍𝐎𝐊𝐄</strong><br>Präsentiert von Odonien</p>



<p class="wp-block-paragraph">21:30h Schauspiel Köln<br><strong>𝐅𝐄𝐌𝐈𝐍𝐈𝐒𝐌 𝐖𝐓𝐅</strong><br>Präsentiert von Kino Gesellschaft Köln</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2025/05/16/kolner-kino-nachte-2025/">Kölner Kino Nächte 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Videonale-Jubiläum: Ein Fest für alle, die einen solchen Geburtstag genießen können</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2025/05/13/videonale-jubilaeum-ein-fest-fuer-alle-die-einen-solchen-geburtstag-geniessen-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 May 2025 22:45:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmszene.koeln/?p=15219</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von Annelie Pohlen. 2014, zum anstehenden 10. Geburtstag, wurde ich schon einmal nach der Bedeutung der Videonale gefragt. 2014 stellten mir die Akteure&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2025/05/13/videonale-jubilaeum-ein-fest-fuer-alle-die-einen-solchen-geburtstag-geniessen-koennen/">Videonale-Jubiläum: Ein Fest für alle, die einen solchen Geburtstag genießen können</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading"><em>Von Annelie Pohlen</em>.</h3>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">2014, zum anstehenden 10. Geburtstag, wurde ich schon einmal nach der Bedeutung der Videonale gefragt. 2014 stellten mir die Akteure der Videonale selbst die Fragen. Zum 20. Geburtstag ist es ein Beobachter aus der Szene. Macht das einen großen Unterschied auf einem Spielfeld, das den Aufmerksamkeitshorizont zwar erweitern konnte, aber gemessen an den tradierten Medien wie Malerei und Skulptur auf dem Territorium der Bildenden Kunst doch immer noch um ein breites Publikum ringen musste. Als künstlerisches Medium sei Video inzwischen so selbstverständlich im Spektrum der bildenden Kunst verankert, dass nicht wenige kritische Stimmen die Festivals selbst als überholt einzustufen geneigt seien. So beherzt waren meine Worte 2014.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichwohl findet das im Medien affinen Publikum unangefochtene Angebot in weiten Kreisen des Kulturbürgertums durchaus nicht die gebührende Aufmerksamkeit. Und – bedenklicher noch – so manche Hochschule der Bildenden Kunst erschwert in ihren Berufungsverfahren, respektive Klassenstrukturen, deren angemessene personelle und/oder auch ‚instrumentelle’ Ausstattung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">All diese immer noch nicht gänzlich ausgeräumten Holpersteine vor Augen gibt es für die Videonale – eines der ersten international ausgerichteten Festivals überhaupt – allen Anlass, das in die Tat umzusetzen, was sich hinter dem Terminus „Festival“ verbirgt: Als Fest für alle Anwesenden der vertrauten Eröffnungszeremonien. Das sind die eingeladenen Künstler:innen und alle, die diesen Auftritt im Festraum ermöglichen – mithin die Kurator:innen und ihr Team. Das ist aber auch das zur Eröffnung angereiste und in aller Regel neugierige Publikum. Selbst die weltweit wachsende Anzahl vergleichbarer Ereignisse steht dem nicht im Weg. Ganz im Gegenteil. Auch dieser Wettstreit erhöht die Aufmerksamkeit und stärkt die künstlerische Relevanz. Und animiert dazu, diesen ‚Festcharakter‘ im Verbund mit einer inzwischen fest etablierten Vortrags- und Diskussionskultur nicht nur zu erhalten, sondern weiter zu entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Festzustellen, dass sich der Umgang mit dem bewegten Bild im Kunstkontext seit den 80er-Jahren verändert hat, liegt auf der Hand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass die Kunstinstitutionen, die sich der Gegenwartskunst widmen, inzwischen dem bewegten Bild – ob den klassischen Formaten Film, Video, den neueren Computer- oder neuesten KI-generierten Formaten – erhöhte Aufmerksamkeit widmen, wurzelt unabhängig von der langsam gewachsenen institutionellen Offenheit schlicht und einfach in der Entwicklung der künstlerischen Produktion, sprich den dort längst geläufigen Praktiken eines in Wellen an- und abschwellenden Cross-over. Was mitnichten die Notwendigkeit mindert, jedes einzelne Medium – tradiert oder neu – immer wieder in seiner spezifischen Bedeutung zu reflektieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wozu mich nun der Redaktionsleiter dieser Internet-Plattform mit nachfolgenden Worten gebeten hat. „Der Text soll sowohl einen Blick auf die Geschichte der Videonale werfen als auch die aktuelle Ausgabe kontextualisieren.“ Was ihrer verbalen Abnutzung wegen geeignet gewesen wäre, mich abzuschrecken, ganz so wie auch nachfolgende Erläuterungen „mit einem besonderen Fokus auf künstlerische, experimentelle und diskursive Positionen“, wäre da nicht sein nachhaltiges Engagement für eben dieses besondere Festival, das ich in meiner aktiven Zeit im Bonner Kunstverein und – inzwischen frei von den vielen organisatorischen Belastungen – unterstütze und endlich auch genieße.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was unter anderen Umständen als der gängige Klüngel jenseits der immer wieder eingeforderten journalistischen Distanz zu würdigen wäre, dass nämlich die Plattform, für die diese Zeilen erbeten sind, zugleich ein Verein ist, in dem auch die Videonale Mitglied ist, zeigt im gegebenen Fall, in welchem Maße eben diese Videonale trotz inzwischen gewachsener finanzieller Unterstützung durch staatliche wie private Förderer vom engagierten Input der sie realisierenden Individuen lebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und um diesmal die Geschichte von hinten aufzurollen, dass 2025 Tasja Langenbach die Videonale als „künstlerische und kuratorische Leitung“ mit ihrem dezidiert individuellen Engagement zum zweiten Mal ausrichtet, ist, wie die Geburtstagsfeier mit ihrem Rückblick auf die gesamte Geschichte unter Beweis stellt, nicht der Flucht vor den geläufigen Mühen und Schimpfkanonaden anlässlich des nach den 2005 eingeführten Ausstellungen immer noch im Zentrum stehenden Wettbewerbs geschuldet, sondern dem Wissen um den produktiven Mehrwert der im Anhalten möglichen kritischen Selbstwahrnehmung und vielleicht nicht minder wichtig, des verdienten Genusses der von den vielen Mitspieler:innen über zwei Jahrzehnte zusammen getragenen Werke, die bis heute als soziokulturelle Reflexion unserer Wirklichkeit nichts an Strahlkraft eingebüßt haben. Und eben aus dieser heutigen Wahrnehmung gelingt mir der Rückblick auf die beschwerlichen Anfänge umso intensiver, ja sogar mit dem größten Vergnügen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Begonnen hat alles wie üblich in Bonn. Da finden sich ein paar Gleichgesinnte, die außerhalb aller institutionellen Bindungen auf die Idee kommen, dass es an der Zeit wäre, die Aufmerksamkeit auf eine nicht nur für die Kunst relevante Disziplin zu richten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob Legende oder Wirklichkeit: Im Falle der Videonale ist der Geburtsort, an dem sich die drei Gründer:innen treffen, zu schön, um ihn schweigend zu übergehen. Es ist die Küche von Petra Unnützer, in der sie, Bärbel Moser und Dieter Daniels, alle drei noch Student:innen am nahe gelegenen Kunsthistorischen Institut der Friedrich Wilhelm Universität Bonn, das Festival ins Leben rufen. Die sieben zur Vereinsgründung nötigen Mitglieder sind schnell gefunden. Einen festen Raum zu finden ist dann schon schwieriger. Das gelingt mit mehr oder minder ausreichendem Aktionsraum für die beiden ersten Videonalen in der Bonner Altstadt, die sich in den 80er-Jahren zu einem für kulturelle Neuerungen offenen Stadtteil entwickelt hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1987 öffnet in der unmittelbaren Nachbarschaft der umgebaute Blumenmarkt als Kunsthalle. 1988 startete hier das 3. Festival als Gast des Bonner Kunstvereins. Abgesehen von den 800 qm Spielfläche waren die äußeren Rahmenbedingungen – gelinde gesagt – einigermaßen dürftig. Das Engagement aller Beteiligten, insbesondere des Teams der Videonale um Petra Unnützer, aber auch das des gastgebenden Kunstvereins, der selbst den „neuen Medien“ eng verbunden bar jeder inhaltlichen Einmischung alle nur erdenklichen Anstrengungen unternahm, um die Tradition lastige Bonner Kulturszene zu vitalisieren. Für den Gastgeber, der diesen Ort gerade erst mit erheblichen Anstrengungen erkämpft hatte, war dieser Einsatz nicht nur aus meiner Sicht ein Gewinn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Festival dauerhaft an Bonn zu binden, zählt zu den großen Leistungen in einer immer noch im Beethoven-Mythos schwelgenden Kulturpolitik. Und so sehr mich der Auszug der Videonale aus dem Bonner Kunstverein schmerzte, dass die Stadt selbst deren Abwanderung nach Köln durch die Unterstützung der neuen Spielstätte im Kunstmuseum Bonn verhinderte, betrachte ich bis heute als Glücksfall. Und da die Videonale als Spielerin und ich als Direktorin die Blumenhalle im gleichen Jahr verlassen haben, genieße ich nicht nur, aber besonders an jedem Geburtstag das inzwischen einigermaßen gesicherte Festival als kulturelles Highlight.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Annelie Pohlen </strong>ist Kunsthistorikerin und freie Autorin aus Bonn. Sie war langjährige Vorsitzende des Bonner Kunstvereins und engagiert sich seit Jahrzehnten für die Vermittlung und Förderung zeitgenössischer Kunst. Als Kritikerin und Kuratorin arbeitet sie für renommierte Fachzeitschriften, Ausstellungskataloge und Institutionen.</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Titelbild: Videonale.20, Foto: David Ertl / Videonale</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2025/05/13/videonale-jubilaeum-ein-fest-fuer-alle-die-einen-solchen-geburtstag-geniessen-koennen/">Videonale-Jubiläum: Ein Fest für alle, die einen solchen Geburtstag genießen können</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Römer-Kung-Fu und Maisfeld-Clowns: Die Fantasy Filmfest Nights 2025</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2025/05/07/roemer-kung-fu-und-maisfeld-clowns-die-fantasy-filmfest-nights-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2025 13:31:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Slider]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmszene.koeln/?p=15163</guid>

					<description><![CDATA[<p>Während draußen der Frühling blüht, geht es im Kino ordentlich zur Sache: Vom 8. bis 11. Mai locken die Fantasy Filmfest Nights in&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2025/05/07/roemer-kung-fu-und-maisfeld-clowns-die-fantasy-filmfest-nights-2025/">Römer-Kung-Fu und Maisfeld-Clowns: Die Fantasy Filmfest Nights 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Während draußen der Frühling blüht, geht es im Kino ordentlich zur Sache: Vom 8. bis 11. Mai locken die Fantasy Filmfest Nights in Köln wieder mit schrägem, spannungsgeladenem und herrlich abgedrehtem Genrekino ins Residenz-Kino. Ob knalliges Martial Arts aus Italien, Slasher-Spaß im Maisfeld oder fiese Altenheim-Intrigen – das Programm bietet jede Menge Stoff für Genre-Fans, die ihre Filmleidenschaft gern im Dunkeln zelebrieren.</h3>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Von Nils Bothmann.</em></h3>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Die Temperaturen werden langsam wärmer, der Frühling kommt. Freunde des Genrefilms werden am kommenden Wochenende vermutlich die eine oder andere Stunde im dunklen Kinosaal verbringen wollen. Es sind wieder <strong>Fantasy Filmfest Nights, vom 8. bis zum 11. Mai in der Astor Filmlounge Residenz</strong>. Wieder mal sind nicht nur eine bunte Mischung von Herkunftsländern, sondern auch verschiedene Spielarten des Genrekinos vertreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Eröffnungsfilm <em>Kung Fu in Rome</em> (2025)</strong> ist nicht nur der dritte Langfilm des Italieners Gabriele Mainetti, sondern auch sein dritter Film im FFF-Programm: 2016 war dort sein Superheldenfilm <em>Sie nannten ihn Jeeg Robot</em> (2016) zu sehen, auf dem <a href="http://2024.filmszene.koeln/2022/09/14/bully-bekaempfung-und-body-horror-das-fantasy-filmfest-2022/"><strong>Fantasy Filmfest 2022</strong></a> seine humanistische Mutanten-contra-Nazis-Sause <em>Freaks Out</em> (2022). In Mainettis neuestem Werk sucht eine chinesische Martial-Arts-Meisterin in der titelgebenden Stadt nach ihrer verschwundenen Schwester. Weil die Unterwelt das nicht gern sieht, gibt es reichlich Fratzengeballer – natürlich mit den schrägen Einfällen, welche die Filme des Regisseurs auszeichnen (Donnerstag, 8. Mai, 19 Uhr). Ähnlich knalliges Genrekino, dieses Mal allerdings im Slasher-Bereich, gibt es in <strong><em>Clown in a Cornfield</em> (2025)</strong>. Frendo ist eigentlich nur ein Orts-Maskottchen, erwacht aber zum Leben und killt sich dann ebenso freudig durch die Einwohner eines kleinen Städtchens wie die Kollegen Pennywise, Stitches oder die Killer Clowns from Outer Space. Da Regisseur Eli Craig bereits die kultige Hillbilly-Horror-Comedy <em>Tucker and Dale vs. Evil </em>(2010) verantwortet hat, geht es hier weniger düster und ernst zu, sondern stattdessen gibt es Party-Horror (Samstag, 10. Mai, 20:15 Uhr).</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/D16_CIAC_ST_0005-copy-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-15168" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/D16_CIAC_ST_0005-copy-1024x576.jpg 1024w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/D16_CIAC_ST_0005-copy-300x169.jpg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/D16_CIAC_ST_0005-copy-768x432.jpg 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/D16_CIAC_ST_0005-copy-1536x864.jpg 1536w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/D16_CIAC_ST_0005-copy-2048x1152.jpg 2048w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/D16_CIAC_ST_0005-copy-400x225.jpg 400w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/D16_CIAC_ST_0005-copy-1260x709.jpg 1260w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/D16_CIAC_ST_0005-copy-800x450.jpg 800w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/D16_CIAC_ST_0005-copy-1227x690.jpg 1227w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hält, was der Titel verspricht: Clown in a Cornfield, Foto: Temple Hill Entertainment</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei andere Filme beweisen dagegen, dass manche Schurken auch im hohen Alter noch brandgefährlich sind. Dass muss Autodieb Eddie (Bill Skarsgard) in <strong><em>Locked</em> (2025)</strong> feststellen, als er sich das falsche SUV aussucht. Dessen Besitzer wird nämlich nicht nur von Anthony Hopkins, dem einzig wahren Hannibal Lecter, verkörpert, sondern hat die Karre auch noch zu einer Falle umgebaut, um eventuellen Langfingern eine böse Überraschung zu bereiten. Das klingt ein wenig nach dem B-Picture <em>Du kannst anfangen zu sterben</em> von 1998 – aber damals gab es noch keine selbstfahrenden Autos (Freitag, 9. Mai, 18 Uhr). Doch nicht nur jüngere Menschen, sondern auch Gleichaltrige können unter ergrauten Schurken leiden. So wie der frühere Richter Stefan (Geoffrey Rush), der in <strong><em>The Rule of Jenny Pen</em> (2025)</strong> ins Visier von Dave (John Lithgow). Beide sind Bewohner eines Altenheims, in dem Dave mit Hilfe der titelgebenden Handpuppe die anderen unterjocht. Dass Lithgow ein charismatischer Schurke ist, bewies schon in Filmen wie <em>Blow Out</em> (1981) oder <em>Cliffhanger</em> (1993), hier ist er ein greiser, aber grausiger Antagonist (Sonntag, 11. Mai, 21:15 Uhr).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls ein interessantes Doppelpack bilden zwei Filme zum Thema der zwischenmenschlichen Grausamkeit in ruralen Gefilden. Etwa im ländlichen Irland von <strong><em>Bring Them Down</em> (2025)</strong>, wo sich zwischen zwei Schaffarmern eine Fehde entspinnt, die immer weitere Kreise zieht. In einer Hauptrolle ist Barry Keoghan zu sehen, der durch Rollen als rachsüchtiger Sohn in <em>The Killing of a Sacred Deer</em> (2017), als Soldat in <em>Dunkirk</em> (2017) und als Betrüger in <em>Saltburn</em> (2023) viel Aufmerksamkeit erlangte (Samstag, 10. Mai, 10 Uhr). Der Abschlussfilm <strong><em>The Damned</em> (2024) </strong>handelt dagegen von einem Fischerdorf, in dem das Leben so karg ist, dass die Bewohner teilweise ihre eigenen Köder essen müssen. Als ein Schiff vor der Küste in Seenot gerät, tut sich ein moralischer Zwiespalt auf – soll man Menschen retten, die man kaum versorgen kann? Es gibt verschiedene Standpunkte dazu und so bringt die Entscheidung Unfrieden über das Dorf – doch anscheinend nicht nur menschlichen, sondern auch übernatürlichen (Sonntag, 11. Mai, 19:15 Uhr).</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="http://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/Bring-them-Down_Charades-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-15166" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/Bring-them-Down_Charades-1024x683.jpeg 1024w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/Bring-them-Down_Charades-300x200.jpeg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/Bring-them-Down_Charades-768x512.jpeg 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/Bring-them-Down_Charades-1536x1024.jpeg 1536w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/Bring-them-Down_Charades-2048x1365.jpeg 2048w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/Bring-them-Down_Charades-400x267.jpeg 400w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/05/Bring-them-Down_Charades-1035x690.jpeg 1035w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Bring them Down, Foto: Charades</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <em>DogMan</em> (2023) hatte die französische Regielegende Luc Besson den Eröffnungsfilm des <strong><a href="https://filmszene.koeln/2023/09/19/von-hundemenschen-killerfaultieren-und-sozial-vertraeglichen-zombies-das-fantasy-filmfest-2023/">Fantasy Filmfest 2023</a> </strong>geliefert. Bei den diesjährigen Nights ist er mit<strong> <em>June and John</em> (2025) </strong>vertreten. Auf den Spuren von Werken wie <em>Außer Atem</em> (1960), <em>Gefährliche Freundin</em> (1986) und <em>True Romance</em> (1993) erzählt der Altmeister vom Bürohengst John, dessen Leben von der flippigen June auf den Kopf gestellt wird. Die tritt in sein Leben, er verfällt ihr sofort und findet sich bald auf einem Roadtrip wieder, bei dem sie von der Polizei verfolgt werden (Samstag, 10. Mai, 18 Uhr). Auch Doug in <strong><em>Mermaid</em> (2025) </strong>ist ein ziemlicher Loser, dessen Leben sich durch eine besondere Begegnung verändert. Hier mit einer Meerjungfrau, die allerdings nicht die Daryl Hannah in <em>Splash</em> (1984) aussieht, sondern wie ein humanoides Reptil. Doch auch hieraus entsteht eine besondere Beziehung, die allerdings bedroht wird – unter anderem von Robert Patrick, der ja von <em>Terminator 2</em> (1991) bis hin zu <em>Tone-Deaf</em> (2019) immer wieder für starke Schurken-Performances bekannt ist (Freitag, 9. Mai, 22:30 Uhr).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im koreanischen<strong> <em>A Girl with Closed Eyes</em> (2024)</strong> verhaftet eine Polizistin eine mordverdächtige Jugendfreundin, deren mögliche Tat allerdings mit beider Vergangenheit zu tun hat (Freitag, 9. Mai, 15:45 Uhr). <strong><em>Redux Redux</em> (2025)</strong> greift die aktuell beliebte Multiversumsthematik auf, aber anders und deftiger als Marvel und DC: Eine rachsüchtige Mutter bereist Paralleluniversen, um den Mörder ihrer Tochter wieder und wieder zu töten (Sonntag, 11. Mai, 17 Uhr). Aus Nigeria kommt wiederum <strong><em>The Weekend</em> (2024)</strong>, in dem eine Frau gern die Eltern ihres Verlobten kennenlernen will, von denen er sich losgesagt hat – und im Laufe des Wochenendbesuchs merkt sie auch warum (Sonntag, 11. Mai, 12:30 Uhr). <strong><em>Memoir of a Snail</em> (2024)</strong> ist der erste Langfilm von Adam Elliot seit dessen <em>Mary und Max – oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet? </em>(2009). Auch hierbei handelt es sich um einen Stop-Motion-Animationsfilm, der gleichzeitig emotional und schwarzhumorig ist (Sonntag, 11. Mai, 14:45 Uhr).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das komplette Programm, alle Infos zu den Filmen und zum Ticketerwerb gibt es auf <a href="https://fantasyfilmfest.com">der Homepage des Festivals</a>.</h3>



<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg02.met.vgwort.de/na/78bb169c9b174eefaaf37ea7422003af" width="1" height="1" alt="">



<p class="wp-block-paragraph"><em>Titelbild: Kung Fu in Rome, Foto: DCM</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2025/05/07/roemer-kung-fu-und-maisfeld-clowns-die-fantasy-filmfest-nights-2025/">Römer-Kung-Fu und Maisfeld-Clowns: Die Fantasy Filmfest Nights 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Köln @ Kurzfilmtage Oberhausen</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2025/04/26/koeln-kurzfilmtage-oberhausen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2025 00:18:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmszene.koeln/?p=14908</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Vierteljahrhundert lang prägte Lars Henrik Gass die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen – nun beginnt eine neue Ära: Madelaine Bernstorff übernimmt die künstlerische Leitung,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2025/04/26/koeln-kurzfilmtage-oberhausen/">Köln @ Kurzfilmtage Oberhausen</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Vierteljahrhundert lang prägte Lars Henrik Gass die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen – nun beginnt eine neue Ära: Madelaine Bernstorff übernimmt die künstlerische Leitung, gemeinsam mit der kaufmännischen Geschäftsführerin Susannah Pollheim. Der Anspruch bleibt: Oberhausen will Debattenraum und Bühne zugleich sein – für mutige Kurzfilme, für neue Perspektiven, für eine streitbare Kunst. Auch 2025 zeigt das traditionsreiche Festival, wie lebendig und politisch das kurze Format sein kann.</h3>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Von Frank Olbert.</em></h3>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Man schreibt in Oberhausen das Jahr eins nach Lars Henrik Gass. Seit 1997 leitete Gass die Internationalen Kurzfilmtage – vom Februar 2025 an baut er nun als Gründungsdirektor am neuen Haus für Film und Medien in Stuttgart. Die<strong> Kurzfilmtage Oberhausen</strong> hat er um zahlreiche, auch experimentelle Formate, bereichert, darunter ein Preis für <strong>Musikvideos (MuVi)</strong>. Zahlreiche Entdeckungen fallen darüber hinaus in seine Ägide: Andrea Arnold und Christoph Hochhäusler etwa zeigten erste Arbeiten in Oberhausen. Gass‘ Erbe, kein Zweifel, ist groß.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neue Festivalleitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses tritt Madelaine Bernstorff als künstlerische Leiterin der Kurzfilmtage Oberhausen an; ihr zur Seite steht Susannah Pollheim als kaufmännische Leiterin des Festivals, das am 29. April mit seiner 71. Ausgabe an den Start geht. Erklärtes Ziel der neuen Leiterinnen ist es, die Programmkommission stärker in Entscheidungen einzubeziehen. In einem Statement betont die Kommission, der Souveränität und Vielfalt ästhetischer Positionen engagiert Raum geben zu wollen – die Kurzfilmtage seien ein Ort der Demokratie.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="695" src="http://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/04/Kurzfilmtage_Madeleine-Bernstorff_Susannah-Pollheim__c_Kurzfilmtage-Schoen-1024x695.jpg" alt="" class="wp-image-14912" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/04/Kurzfilmtage_Madeleine-Bernstorff_Susannah-Pollheim__c_Kurzfilmtage-Schoen-1024x695.jpg 1024w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/04/Kurzfilmtage_Madeleine-Bernstorff_Susannah-Pollheim__c_Kurzfilmtage-Schoen-300x204.jpg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/04/Kurzfilmtage_Madeleine-Bernstorff_Susannah-Pollheim__c_Kurzfilmtage-Schoen-768x521.jpg 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/04/Kurzfilmtage_Madeleine-Bernstorff_Susannah-Pollheim__c_Kurzfilmtage-Schoen-1536x1042.jpg 1536w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/04/Kurzfilmtage_Madeleine-Bernstorff_Susannah-Pollheim__c_Kurzfilmtage-Schoen-2048x1390.jpg 2048w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/04/Kurzfilmtage_Madeleine-Bernstorff_Susannah-Pollheim__c_Kurzfilmtage-Schoen-400x271.jpg 400w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/04/Kurzfilmtage_Madeleine-Bernstorff_Susannah-Pollheim__c_Kurzfilmtage-Schoen-1017x690.jpg 1017w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die neuen Festivalleiterinnen Madeleine Bernstorff und Susannah Pollheim, Foto: Kurzfilmtage</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Diesen Raum offen zu halten bedeutet für uns, ihn vor ideologischen Zugriffen und politischer Instrumentalisierung zu schützen. Dabei dulden wir keinerlei Diskriminierung“, heißt es. Ebenso wendeten sich die Kurzfilmtage entschieden gegen jede Form von Boykott oder Störung, „die den Raum für kontroverse und differenzierte Debatten einschränken oder unmöglich machen soll – ob still oder laut, anonym oder explizit, ob gegen Einzelpersonen, Institutionen, Gruppen oder Staaten gerichtet“. Das spiegelt die Debatten des vergangenen Jahres: Nach dem terroristischen Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 hatten sich die Kurzfilmtage dezidiert gegen jede Form von Antisemitismus positioniert, der auch die deutsche Kulturszene massiv erfasst hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gesellschaftskritisches Profil </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch unter neuer Leitung halten die Kurzfilmtage Oberhausen also am gesellschaftskritischen Profil fest, das sie nicht zuletzt mit Podien und Diskussionsrunden schärfen. In diesem Jahr geht es unter anderem um die Frage „Who Goes Fascist? – Wer wird Faschist?“, die in Anlehnung an Dorothy Thompsons berühmten Essay aus Harper’s Magazine unter dem Titel „Who Goes Nazi?“ aus dem Jahr 1941 gestellt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine tragende Säule des Festivals sind die Wettbewerbe, nach wie vor. <strong>Für die fünf Sparten – Internationaler, Deutscher und NRW-Wettbewerb sowie MuVi-Preis und Kinder- und Jugendfilmwettbewerb – wurden aus über 6.600 Einreichungen insgesamt 125 Kurzfilmproduktionen aus 42 Ländern ausgewählt. Mit den über 350 Arbeiten in seinen thematischen Programmen zeigt das Festival damit bis zum 4. Mai 2025 insgesamt knapp 500 Filme an sechs Tagen. In allen Wettbewerben vergibt das Festival Preisgelder in Höhe von knapp 45.000 Euro. </strong>In der internationalen Auswahl sind mit Arbeiten aus China, Japan, Kambodscha, Kirgisistan, Myanmar, den Philippinen, Südkorea, Taiwan, Thailand und Vietnam asiatische Produktionen in diesem Jahr stark vertreten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Starke Filme der KHM</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Traditionell stark vertreten in Oberhausen ist auch in diesem Jahr die Kölner <strong>Kunsthochschule für Medien </strong>(KHM). Insgesamt fünf Kurzfilme von Studierenden der KHM wurden für das Programm 2025 ausgewählt, drei davon feiern ihre Premiere beim weltweit größten und ältesten Festival für den künstlerischen Kurzfilm:<strong> „Chrysanthemum“, ein Animationsfilm von Jingyuan Luo, „ghosting mother“, ein experimenteller Film von Bernard Mescherowsky, und „Shawano“, ein Dokumentarfilm von Felix Bartke. Ebenfalls im NRW-Wettbewerb vertreten sind „Ansitzen“ von Franca Pape, der beim European Media Arts Festival in Osnabrück uraufgeführt wurde, sowie der Kurzfilmspielfilm „Nuestra Sombra“ von Agustina Sánchez Gavier, </strong>der im vergangenen Jahr seine Weltpremiere in Cannes feierte und auch auf dem Kölner „Edimotion“-Festival lief: Eine verdunkelte Sonne hängt über einer abgelegenen Gegend Argentiniens, doch die wahre Finsternis herrscht auf Erden – eine doppelte Apokalypse, die der Sonnenfinsternis und die einer industriell gerodeten und zerstörten Landschaft, verbindet Gavier zu einem ahnungsvollen, dichten Schreckensbild. Außerdem im NRW-Wettbewerb dabei ist der neue Kurzfilm der KHM-Absolventin Céline Berger, „Overwork“. Dabei handelt es sich um eine sehr subjektive Neuinterpretation einer Kollektion von 16-mm-Lehrfilmen der Agentur für Arbeit.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="836" height="512" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/04/Nuestra_Sombra_Webseite_detail.jpg" alt="" class="wp-image-14913" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/04/Nuestra_Sombra_Webseite_detail.jpg 836w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/04/Nuestra_Sombra_Webseite_detail-300x184.jpg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/04/Nuestra_Sombra_Webseite_detail-768x470.jpg 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/04/Nuestra_Sombra_Webseite_detail-400x245.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 836px) 100vw, 836px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong> „Nuestra Sombra“ von Agustina Sánchez Gavier,</strong> Foto: KHM</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eine besondere Note gibt dem Festival der Programmpunkt<strong> „NRW persönlich“</strong>, den die in Köln lebende Filmemacherin und KHM-Absolventin <strong>Katharina Huber</strong> gestaltet. Sie erhält eine Carte Blanche von den Kurzfilmtagen, was bedeutet, dass sie Filme anderer Regisseur:innen zeigt, die sie stark geprägt haben. Katharina Huber gewann 2020 mit ihrem Animationsfilm <strong>„Der natürliche Tod der Maus“ </strong>den Deutschen Kurzfilmpreis in Gold und wurde 2023 für ihren Debütfilm „Ein schöner Ort“&nbsp; beim Locarno Film Festival als beste Nachwuchsregisseurin ausgezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwie auch um Köln geht es in Ulu Brauns Beitrag zum Deutschen Wettbewerb, „Gerhard“ – hier tritt der Ehrenbürger der Stadt, <strong>Gerhard Richter</strong>, als digital überpinseltes KI-Geschöpf auf, um sich in seiner weiteren Eigenschaft als einflussreichster und vor allem reichster Künstler der Gegenwart morgens sogar vom Eichhörnchen im villeneigenen Park einen erfolgreichen Tag wünschen zu lassen. Richter ist Geschäftsmann, Guru und Seher in einem – wobei ihm Jesus mit Che-Guevara-Kappe erscheint, auf die ein Sparkassen-Logo aufgestickt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Titelbild: Der Film „Gerhard“ von Ulu Braun läuft bei den 71. Kurzfilmtagen Oberhausen, Foto: Ulu Braun</em></p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg07.met.vgwort.de/na/68a7937df579412ca69126d87bb9b7b3" width="1" height="1" alt=„">



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr zum Thema:</h2>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-filmszene-k-ln wp-block-embed-filmszene-k-ln"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="ydSetOyZkF"><a href="https://filmszene.koeln/2025/04/25/oberhausen-profil-dietrich-schubert/">Oberhausen Profil: Dietrich Schubert</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Oberhausen Profil: Dietrich Schubert&#8220; &#8212; Filmszene Köln" src="https://filmszene.koeln/2025/04/25/oberhausen-profil-dietrich-schubert/embed/#?secret=Nquw0PeCZs#?secret=ydSetOyZkF" data-secret="ydSetOyZkF" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-filmszene-k-ln wp-block-embed-filmszene-k-ln"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="v5xxnLGwv0"><a href="https://filmszene.koeln/2025/04/24/blick-ueber-die-grenze-ddr-filme-bei-den-kurzfilmtagen-oberhausen/">Blick über die Grenze: DDR-Filme bei den Kurzfilmtagen Oberhausen</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Blick über die Grenze: DDR-Filme bei den Kurzfilmtagen Oberhausen&#8220; &#8212; Filmszene Köln" src="https://filmszene.koeln/2025/04/24/blick-ueber-die-grenze-ddr-filme-bei-den-kurzfilmtagen-oberhausen/embed/#?secret=6y4Rsoflwx#?secret=v5xxnLGwv0" data-secret="v5xxnLGwv0" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2025/04/26/koeln-kurzfilmtage-oberhausen/">Köln @ Kurzfilmtage Oberhausen</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Blick über die Grenze: DDR-Filme bei den Kurzfilmtagen Oberhausen</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2025/04/24/blick-ueber-die-grenze-ddr-filme-bei-den-kurzfilmtagen-oberhausen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2025 11:17:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmszene.koeln/?p=14947</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unter dem Titel „Umweg zum Nachbarn – Der Film der DDR in Oberhausen“ widmet sich eine Programmschiene der diesjährigen Kurzfilmtage einem besonderen Kapitel&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2025/04/24/blick-ueber-die-grenze-ddr-filme-bei-den-kurzfilmtagen-oberhausen/">Blick über die Grenze: DDR-Filme bei den Kurzfilmtagen Oberhausen</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Unter dem Titel „Umweg zum Nachbarn – Der Film der DDR in Oberhausen“ widmet sich eine Programmschiene der diesjährigen Kurzfilmtage einem besonderen Kapitel Festivalgeschichte. Kurator Felix Mende zeigt Filme, die einst – teils unter schwierigen Bedingungen – den Weg aus der DDR nach Oberhausen fanden. Seine Auswahl offenbart die Vielfalt des ostdeutschen Filmschaffens jenseits klischeehafter Vorstellungen.</h3>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Von Frank Olbert. </em></h3>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Reihe der diesjährigen Kruzfilmtage trägt den Titel <strong>„Umweg zum Nachbarn – Der Film der DDR in Oberhausen“</strong>. Damit spielt der Kurator <strong>Felix Mende </strong>auf das langjährige Programm der Kurzfilmtage namens „Der Weg zum Nachbarn“ an: Bereits ein Jahr nach seiner Gründung 1954 zeigte das Festival Filme aus dem sozialistischen Teil Deutschlands – bis zum Ende der SED-Diktatur waren auf den Kurzfilmtagen 150 Filme aus der DDR zu sehen, womit deren Filmschaffen in Oberhausen so sichtbar war wie sonst nirgendwo im Westen Deutschlands. „Die Filme habe ich im Bezug auf das Festival selbst ausgewählt, es handelt sich also um Filme, die in Oberhausen zu sehen oder zumindest für das Festival im Gespräch waren“, so Kurator Mende. „Die Kurzfilmtage mussten immer über offizielle Stellen in der DDR gehen, was oft zu Problemen führte &#8211; mitunter hieß es dann kurz vor dem Festival, dass leider doch keine Kopie zur Verfügung stehe.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kurator <strong>Felix Mende </strong>wurde 1994 in Köln geboren und ist seit 2012 Mitglied und Programmgestalter des Filmclub 813. „Ich selbst bin zur Beschäftigung mit den DEFA-Filmen über den Filmclub 813 gekommen. Dass Filme aus der DDR ein monolithischer Block seien, stellte sich schnell als Klischee heraus. Da gab es ebenso Vielfalt wie in anderen Ländern auch“, sagt Mende. Seine Auswahl bei den diesjährigen Kurzfilmtagen reicht von den Agitationsfilmen aus dem Studio Heynowski &amp; Scheumann über frühe Filmessays von Helke Misselwitz bis hin zu experimentellen Arbeiten Jürgen Böttchers oder Lutz Dammbecks, die vom Festival zwar eingeladen wurden, seitens der DDR jedoch keine Freigabe erhielten. Die Filmvorführungen werden jeweils durch Podiumsdiskussionen ergänzt.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg07.met.vgwort.de/na/f3ff4aad24d84026bdf668dde2d4a12f" width="1" height="1" alt=„">



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr zum Thema: </h2>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-filmszene-k-ln wp-block-embed-filmszene-k-ln"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="ABoZ40Cy46"><a href="https://filmszene.koeln/2025/04/26/koeln-kurzfilmtage-oberhausen/">Köln @ Kurzfilmtage Oberhausen</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Köln @ Kurzfilmtage Oberhausen&#8220; &#8212; Filmszene Köln" src="https://filmszene.koeln/2025/04/26/koeln-kurzfilmtage-oberhausen/embed/#?secret=SNRC2OHUVK#?secret=ABoZ40Cy46" data-secret="ABoZ40Cy46" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-filmszene-k-ln wp-block-embed-filmszene-k-ln"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="pwBePKC2lI"><a href="https://filmszene.koeln/2025/04/25/oberhausen-profil-dietrich-schubert/">Oberhausen Profil: Dietrich Schubert</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Oberhausen Profil: Dietrich Schubert&#8220; &#8212; Filmszene Köln" src="https://filmszene.koeln/2025/04/25/oberhausen-profil-dietrich-schubert/embed/#?secret=hModbT5p8T#?secret=pwBePKC2lI" data-secret="pwBePKC2lI" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Titelbild: Umwege zum Nachbarn – Der Film der DDR in Oberhausen | Harry Hornig, DDR 1966<br>© Harry Hornig / via Kurzfilmtage Oberhausen</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2025/04/24/blick-ueber-die-grenze-ddr-filme-bei-den-kurzfilmtagen-oberhausen/">Blick über die Grenze: DDR-Filme bei den Kurzfilmtagen Oberhausen</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>20. Videonale in Bonn</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2025/04/07/20-videonale-in-bonn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Apr 2025 23:01:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmszene.koeln/?p=14858</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die 20. Ausgabe des Videonale Festivals, eines der ältesten Festivals für Videokunst und zeitbasierte Kunstformen, findet vom 11. April bis 18. Mai 2025&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2025/04/07/20-videonale-in-bonn/">20. Videonale in Bonn</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>20. Ausgabe des Videonale Festivals</strong>, eines der ältesten Festivals für Videokunst und zeitbasierte Kunstformen, findet vom <strong>11. April bis 18. Mai 2025 im Kunstmuseum Bonn</strong> sowie an verschiedenen Orten in der Stadt statt. Das Festival feiert damit sein <strong>40-jähriges Bestehen</strong> und bietet einen umfassenden Einblick in die Entwicklung der Videokunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Jubiläumsausstellung </strong>präsentiert 27 künstlerische Positionen, die einen Dialog zwischen historischen und aktuellen Videowerken eröffnen. Unter den ausgestellten Künstler:innen befinden sich renommierte Namen wie <strong>VALIE EXPORT, Lynn Hershman Leeson, Marcel Odenbach und Julia Scher.</strong> Die Ausstellung umfasst sieben historische Videowerke früherer Videonalen sowie zwanzig aktuelle Positionen. Erstmals werden auch Arbeiten an verschiedenen Stationen im Bonner Stadtraum gezeigt, darunter drei Neuproduktionen von <strong>Alwin Lay, Julia Scher und Dani &amp; Sheilah ReStack</strong>, die in Zusammenarbeit mit dem langjährigen Videonale-Partner <strong>Fluentum </strong>co-produziert wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits vor der offiziellen Eröffnung bot der PROLOG des Festivals vom 16. November 2024 bis 13. März 2025 die Möglichkeit, Videokunstwerke der VIDEONALE.20 an verschiedenen Orten in Bonn zu erleben. <strong>Die feierliche Eröffnung des Festivals findet am 10. April 2025 um 19:00 Uhr im Kunstmuseum Bonn statt. </strong>An den Eröffnungstagen, vom 11. bis 13. April 2025, erwartet die Besucher:innen ein vielfältiges Programm mit Introductions, Resonanzen, Führungen, Workshops und Talks, das zur intensiven Auseinandersetzung mit den Werken einlädt. Screenings und Performances finden als Satelliten in Parks, historischen Gebäuden und privaten Wohnzimmern statt. Performative Ausflüge führen entlang der Ausstellungsstationen durch die Stadt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Festivalprogramm<strong> &#8222;HANDLE WITH CARE&#8220;</strong> wird in enger Partnerschaft mit Akteur:innen der Stadtgesellschaft entwickelt und lädt während der gesamten Ausstellungslaufzeit zur intensiven Auseinandersetzung mit den Werken ein. Das Programm umfasst Introductions, Resonanzen, Lecture Performances, Führungen, Workshops und Talks. Screenings und Performances finden als Satelliten in Parks, historischen Gebäuden, privaten Wohnzimmern und einem Mega-Tower statt. Performative Ausflüge führen entlang der Ausstellungsstationen durch die Stadt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zum Festival, den teilnehmenden Künstler:innen und dem detaillierten Programm finden Sie auf der offiziellen Website der VIDEONALE.20: <a href="https://v20.videonale.org/de"><strong>www.v20.videonale.org</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Titelbild: Stefan Panhans und Andrea Winkler in Anima Overdrive_2023 (c) Stefan Panhans_Andrea Winkler</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2025/04/07/20-videonale-in-bonn/">20. Videonale in Bonn</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kölner Kulturpreis: Jetzt abstimmen für das Kulturereignis des Jahres!</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2025/04/05/koelner-kulturpreis-jetzt-abstimmen-fuer-das-kulturereignis-des-jahres/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Apr 2025 17:06:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmszene.koeln/?p=14853</guid>

					<description><![CDATA[<p>Noch bis zum 10. April habt ihr alle die Möglichkeit, auf der Webseite des Kölner Stadt-Anzeigers und der Kölnischen Rundschau über das Kulturereignis&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2025/04/05/koelner-kulturpreis-jetzt-abstimmen-fuer-das-kulturereignis-des-jahres/">Kölner Kulturpreis: Jetzt abstimmen für das Kulturereignis des Jahres!</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch bis zum <strong>10. April</strong> habt ihr alle die Möglichkeit, auf der Webseite des <strong>Kölner Stadt-Anzeigers</strong> und der Kölnischen Rundschau über das <strong>Kulturereignis des Jahres 2024</strong> abzustimmen. Zur Wahl stehen zahlreiche inspirierende Projekte, die Kölns vielfältige Kulturlandschaft im vergangenen Jahr besonders bereichert haben – darunter gleich <strong>zwei herausragende Filmfestivals</strong> aus unserem Filmszene-Köln-Kreis:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Moovy Tanzfilmfestival</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Tanz trifft Film – das Moovy Festival bringt seit Jahren bewegte Körper auf die Leinwand. Ob experimentell, dokumentarisch oder fiktional: Das Programm ist so vielseitig wie die Tanzszene selbst. 2024 überzeugte Moovy mit einem spannenden internationalen Line-up, das tänzerische Ausdrucksformen aus aller Welt zeigte – vom urbanen Tanzfilm bis zur poetischen Körperchoreografie im Kurzfilmformat.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Afrika Film Festival Köln</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits seit über 30 Jahren bietet das Afrika Film Festival einen unverzichtbaren Raum für afrikanisches Kino jenseits gängiger Klischees. 2024 präsentierte das Festival erneut eine beeindruckende Auswahl an Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen, die das politische, soziale und kulturelle Leben auf dem afrikanischen Kontinent greifbar machten. Eine wichtige Plattform für Stimmen, die im Mainstream oft ungehört bleiben – und ein Publikumsliebling.</p>



<p class="wp-block-paragraph">👉 <strong>Jetzt abstimmen für das Kulturereignis des Jahres:</strong><br><a class="" href="https://www.ksta.de/kultur-medien/koeln-was-war-das-kulturereignis-des-jahres-2024-in-koeln-761772">www.ksta.de/kulturpreis</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzlichen Glückwunsch: Marion Kranen ist Kulturmanagerin des Jahres</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="461" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/04/marion-kranen_c_stefanie_wuester-bludau.png" alt="" class="wp-image-14854" style="width:472px;height:auto" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/04/marion-kranen_c_stefanie_wuester-bludau.png 750w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/04/marion-kranen_c_stefanie_wuester-bludau-300x184.png 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2025/04/marion-kranen_c_stefanie_wuester-bludau-400x246.png 400w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption class="wp-element-caption">Marion Kranen, Foto: Köln im Film</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Auch die <strong>Kulturmanagerin des Jahres </strong>wird im Rahmen der Preisverleihung gewürdigt werden und steht bereits fest: <strong>Marion Kranen</strong> von <strong>Köln im Film</strong> wird für ihr langjähriges und leidenschaftliches Engagement ausgezeichnet. Seit Jahren bewahrt das Team von Köln im Film die filmische Erinnerung Kölns und macht sie durch Publikationen, Ausstellungen, Veranstaltungen und digitale Archive lebendig zugänglich. Eine verdiente Ehrung für eine Frau, die mit Herzblut und historischem Gespür arbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sagen: <strong>Herzlichen Glückwunsch, Marion Kranen!</strong> </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2025/04/05/koelner-kulturpreis-jetzt-abstimmen-fuer-das-kulturereignis-des-jahres/">Kölner Kulturpreis: Jetzt abstimmen für das Kulturereignis des Jahres!</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
