43. Internationalen Frauen Film Fest Dortmund+Köln
Datum / Zeit
24. April 2026 13:00
Ort
Filmhauskino Köln
Info
SPECIALS13:00 Uhr No Good Men Shahrbanoo SadatDE / FR / NO / DK / AF 2026 - 103’ -
Info
SPECIALS
13:00 Uhr
No Good Men
Shahrbanoo Sadat
DE / FR / NO / DK / AF 2026 - 103’ - OmeU
In No Good Men, der dieses Jahr die Berlinale eröffnete, wirbelt sie nicht nur Genderrollen durcheinander, sondern auch unsere Vorstellung von afghanischen Frauen – und Männern. Mit viel Leichtigkeit, Humor und Hingabe erzählt der Film eine Liebesgeschichte kurz vor dem sogenannten Fall von Kabul im Sommer 2021. Naru (gespielt von Sadat selbst) erkämpft sich einen Job als Kamerafrau beim wichtigsten TV-Sender Kabuls. Desillusioniert durch ihren unfähigen Ehemann, der sich weder um sie noch ihren gemeinsamen Sohn kümmert, hat sie mit den Männern ihres patriarchal geprägten Landes für sich abgeschlossen. Umso überraschter ist sie, als ihr Arbeitskollege Qodrat ihren beruflichen Einsatz in einer Teambesprechung öffentlich lobt. Nach kurzer Zeit sind die beiden unzertrennlich – bis die Taliban vorrücken
PANORAMA
15:30 Uhr
I Dreamed His Name
Ángela Carabalí
CO 2025 - 86’ - OmeU
Im Traum erscheint Ángela ihr Vater, der vor vielen Jahren in Kolumbien verschwand. Inmitten von Spuren der Kolonialzeit nehmen zwei Schwestern erneut die Suche auf, gehen in Dialog mit Farmerinnen und Aktivistinnen. Indem sie sich mit der Gegenwart verbinden, erschaffen sie einen anderen Blick auf die Vergangenheit und dadurch eine weitreichende Versöhnung.
FOKUS
18:00 Uhr
Ôri
Raquel Gerber
BR 1989 - 93’ - OmeU
Der Film erforscht mit der brillanten Historikerin Beatriz Nascimento die Geschichte der Schwarzen Bewegung in Brasilien zwischen 1977 und 1988. Als lebendiges Archiv dienen Musik, Tanz, Rituale afrikanischen Ursprungs. Die Quilombos, Zufluchtsorte von Versklavten, werden über das
koloniale Erbe hinaus als lebendiges Schwarzes Gemeingut neu interpretiert.
Gast: Cristina Amaral
PANORAMA
21:00 Uhr
The Vanishing Point
Bani Khoshnoudi
IR / USA / FR 2025 - 104’ - OmeU
Ein leerer Küchentisch, eine bunte Tischdecke darauf. Verlassene Orte. Fotografien im Familienalbum. Verblasste Erinnerungen. Eine Annäherung an die Unmöglichkeit zu beschreiben, wie es sich anfühlt, in Teheran zu leben, in Herz und Kopf im Exil oder gar auf den Straßen eines Landes in Unfreiheit. Ein Film als Denkmal einer Revolution, die ihre Kinder nie vergessen wird.

0 Kommentare zu “43. Internationalen Frauen Film Fest Dortmund+Köln”