Die Kölner Kino Nächte sind eröffnet – mit einer NRW-Premiere im Weisshaus-Kino, Publikumsgespräch und dem Gefühl, dass Köln für vier Tage wirklich als Kinostadt zusammenrückt. Bis zum 31. Mai stehen 50 Filme an 17 Spielorten auf dem Programm, zugänglich mit einem einzigen Ticket.
Von Werner Busch.
Die 18. Kölner Kino Nächte sind am Donnerstagabend im Weisshaus-Kino in Sülz gestartet – bei bestem Wetter, mit gut gefülltem Foyer und einem Auftakt, der sofort zeigt, wie dieses Stadtfestival funktioniert: Viele Akteure bringen ihre Perspektiven zusammen und machen daraus ein gemeinsames Programm. Bis zum 31. Mai präsentieren zahlreiche Kölner Initiativen an vier Tagen 50 Filme an 17 Spielorten; das Publikum kann die gesamte Auswahl mit einem Ticket besuchen.
Regisseurin Regina Schilling (r.) mit Editorin Carina Mergens bei der NRW-Premiere im Weisshaus, Foto: Werner Busch
Eröffnet wurde die Ausgabe 2026 mit der NRW-Premiere von Regina Schillings neuem hybriden Dokumentarfilm „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“. Schilling war zusammen mit Editorin Carina Mergens für ein gut gelauntes Filmgespräch vor Ort. Moderiert wurde der Abend von Joachim Kühn, der zusammen mit Dirk Steinkühler und Felix Kunert (Kinogesellschaft Köln) und Caroline Nokel (Filmszene Köln e. V.) das Publikum begrüßte.
Für ein Grußwort kam außerdem Kölns Kulturamtsleiterin Dr. Juana von Stein ins Weisshaus. In ihrer Ansprache hob sie die besondere Mischung hervor, die die Kino Nächte jedes Jahr auszeichnet: Kinder-, Spiel-, Musik- und Dokumentarfilme, Genre und Klassiker – getragen von Kooperationen zwischen freier Szene, Initiativen und gewerblichen Kinos. Genau daraus entstehe die Energie des Formats: Vier Tage, in denen sich Kölns Kinolandschaft als Ganzes zeigt und Publikum auch neugierig in neue Ecken führt.
Auch der Eröffnungsfilm passte dazu, weil er bewusst als Montage-Arbeit angelegt ist. Schilling sprach darüber, dass ihr „Montagebuch“ von Beginn an Improvisationen und Situationen außerhalb klassischer Reenactment-Formen vorsah. Im Mittelpunkt sollten Bachmann als Person und die Texte stehen, weniger die vertraute Erzählung über ihr Umfeld.
Ausverkauftes Haus zur NRW-Premiere von „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“, Foto: Werner Busch
Wie viel Detailarbeit in dieser Form steckt, wurde im Gespräch mit Editorin Carina Mergens greifbar: Zuerst wurde das neu gedrehte Material strukturiert, danach das Archivmaterial gesetzt, dann lange ausprobiert, bis Rhythmus und Form tragen. Diese sichtbare Handarbeit, kombiniert mit Premierenmoment und Publikumsgespräch, ist ein starker Startpunkt für ein Festival, das vom Austausch lebt.
Wer nach diesem Auftakt weiterziehen will, hat bis Sonntag viele sehr unterschiedliche Programmlinien zur Auswahl – von Premieren bis Klassikern, von Initiativen bis Hochschulen.
Titelbild: Mit der Premiere von „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ eröffneten die 18. Kölner Kino Nächte. Von links: Joachim Kühn, Carina Mergens, Regina Schilling, Juana von Stein, Dirk Steinkühler und Felix Kuhnert. Foto: Frank Brenner / Choices.
Die Kölner Kino Nächte sind eröffnet – mit einer NRW-Premiere im Weisshaus-Kino, Publikumsgespräch und dem Gefühl, dass Köln für vier Tage wirklich als Kinostadt zusammenrückt. Bis zum 31. Mai stehen 50 Filme an 17 Spielorten auf dem Programm, zugänglich mit einem einzigen Ticket.
Von Werner Busch.
Die 18. Kölner Kino Nächte sind am Donnerstagabend im Weisshaus-Kino in Sülz gestartet – bei bestem Wetter, mit gut gefülltem Foyer und einem Auftakt, der sofort zeigt, wie dieses Stadtfestival funktioniert: Viele Akteure bringen ihre Perspektiven zusammen und machen daraus ein gemeinsames Programm. Bis zum 31. Mai präsentieren zahlreiche Kölner Initiativen an vier Tagen 50 Filme an 17 Spielorten; das Publikum kann die gesamte Auswahl mit einem Ticket besuchen.
Eröffnet wurde die Ausgabe 2026 mit der NRW-Premiere von Regina Schillings neuem hybriden Dokumentarfilm „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“. Schilling war zusammen mit Editorin Carina Mergens für ein gut gelauntes Filmgespräch vor Ort. Moderiert wurde der Abend von Joachim Kühn, der zusammen mit Dirk Steinkühler und Felix Kunert (Kinogesellschaft Köln) und Caroline Nokel (Filmszene Köln e. V.) das Publikum begrüßte.
Für ein Grußwort kam außerdem Kölns Kulturamtsleiterin Dr. Juana von Stein ins Weisshaus. In ihrer Ansprache hob sie die besondere Mischung hervor, die die Kino Nächte jedes Jahr auszeichnet: Kinder-, Spiel-, Musik- und Dokumentarfilme, Genre und Klassiker – getragen von Kooperationen zwischen freier Szene, Initiativen und gewerblichen Kinos. Genau daraus entstehe die Energie des Formats: Vier Tage, in denen sich Kölns Kinolandschaft als Ganzes zeigt und Publikum auch neugierig in neue Ecken führt.
Auch der Eröffnungsfilm passte dazu, weil er bewusst als Montage-Arbeit angelegt ist. Schilling sprach darüber, dass ihr „Montagebuch“ von Beginn an Improvisationen und Situationen außerhalb klassischer Reenactment-Formen vorsah. Im Mittelpunkt sollten Bachmann als Person und die Texte stehen, weniger die vertraute Erzählung über ihr Umfeld.
Wie viel Detailarbeit in dieser Form steckt, wurde im Gespräch mit Editorin Carina Mergens greifbar: Zuerst wurde das neu gedrehte Material strukturiert, danach das Archivmaterial gesetzt, dann lange ausprobiert, bis Rhythmus und Form tragen. Diese sichtbare Handarbeit, kombiniert mit Premierenmoment und Publikumsgespräch, ist ein starker Startpunkt für ein Festival, das vom Austausch lebt.
Wer nach diesem Auftakt weiterziehen will, hat bis Sonntag viele sehr unterschiedliche Programmlinien zur Auswahl – von Premieren bis Klassikern, von Initiativen bis Hochschulen.
Ausführliche Infos findet ihr auf: www.koelner-kino-naechte.de
Titelbild: Mit der Premiere von „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ eröffneten die 18. Kölner Kino Nächte. Von links: Joachim Kühn, Carina Mergens, Regina Schilling, Juana von Stein, Dirk Steinkühler und Felix Kuhnert. Foto: Frank Brenner / Choices.