Von Stoffentwicklung bis Bildgestaltung: Das Filmhaus Köln startet mit einem umfangreichen Weiterbildungsprogramm in den Herbst. Im September stehen unter anderem Seminare zu Filmförderung, Drehbuchentwicklung, Regieassistenz und Pitching auf dem Programm. Im Oktober und November folgen Angebote zu Schauspielführung, Charakterentwicklung, Dokumentarfilm und Archivarbeit.
Von Werner Busch.
Nach der Sommerpause nimmt die filmprofessionelle Weiterbildung im Filmhaus Köln wieder Fahrt auf. Allein im September stehen acht Seminare und Workshops auf dem Programm, die unterschiedliche Bereiche der Filmproduktion abdecken – vom Schreiben und der Stoffentwicklung über Förderung und Regieassistenz bis zur dokumentarischen Bildgestaltung.
Den Auftakt macht am 4. und 5. September Schreiben was kommt mit Anna Ditges. Die alle zwei Monate stattfindende Weiterbildung richtet sich an angehende wie erfahrene Autor*innen, die an Drehbüchern, Serien, Romanen, Podcasts oder Dokumentarfilmen arbeiten. Im Mittelpunkt stehen der Austausch über die eigenen Projekte und deren kontinuierliche Begleitung.
Gleich drei Angebote beschäftigen sich anschließend mit der Entwicklung und Finanzierung von Filmprojekten. Am 7. September vermittelt Torsten Reglin in How to: Vereinfachte Förderung anhand konkreter Beispiele, wie Antragstellung, Durchführung und Abrechnung eines über die P2-Förderung unterstützten Films funktionieren. Einen Tag später geht es in How to: DFFF und BKM um die Anforderungen der jurybasierten kulturellen Produktionsförderung und des Deutschen Filmförderfonds. Am 9. September widmet sich Marcus Seibert in How to: Von der Idee zum Treatment der inhaltlichen Seite einer Einreichung für die Vereinfachte Förderung der Film- und Medienstiftung NRW. Dabei geht es unter anderem um die benötigten Textformen und die Frage, wie aus einer Idee ein überzeugendes Treatment entsteht.
Mit dem Schreibraum von Stefco Escofet am 10. und 11. September rückt wieder die Arbeit an der Geschichte selbst in den Mittelpunkt. Autor*innen aus Spiel-, Dokumentarfilm und Serie sollen hier den Kern ihrer Stoffe herausarbeiten und die grundlegende Filmerzählung schärfen.
Wie sich eine Geschichte auf gerade einmal eine Minute verdichten lässt, untersucht Ravi Karmalker am 12. und 13. September in Die 60-Sekunden-Story. Dabei wird bewusst mit niedrigschwelligen Produktionsmitteln gearbeitet: Gedreht wird mit dem Smartphone, geschnitten mit leicht zugänglichen Werkzeugen. Auch KI-Bildgeneratoren kommen zum Einsatz, wenn visuelle Elemente benötigt werden, die sich mit dem Smartphone nicht umsetzen lassen.
Einen Einblick in einen zentralen Beruf am Filmset bietet Einstieg Regieassistenz mit Annette Körcher am 14. und 15. September. Anhand der Produktionsstrukturen einer täglichen Serie werden die konkreten Aufgaben der Regieassistenz behandelt. Dazu gehören die Arbeit mit Drehbüchern, das Erstellen von Drehbuchauszügen und die Analyse von Drehabläufen.
Am 18. September kehrt Ravi Karmalker mit dem Crashkurs Pitching zurück. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine gute Idee so präsentiert werden kann, dass ihr Potenzial auch bei Produzent*innen, Redaktionen oder Förderinstitutionen sichtbar wird. Der Workshop beschäftigt sich dafür mit unterschiedlichen Formen und Strategien des professionellen Pitchings.
Zum Abschluss des Septemberprogramms geht es vom 25. bis 27. September um Dokumentarische Bildgestaltung. Kameramann Börres Weiffenbach beschäftigt sich mit den besonderen Anforderungen des dokumentarischen Arbeitens: Situationen müssen schnell erfasst, Standorte intuitiv gewählt und Entscheidungen über Bildausschnitt, Auflösung sowie Nähe und Distanz getroffen werden. Im Zentrum steht die Frage, wie sich reale und häufig unvorhersehbare Begegnungen in eine visuelle Erzählung übersetzen lassen.
Weitere Kursangebote in den folgenden Monaten sind auch bereits im Kalender des Filmhaus Köln zu finden. Ansprechpartnerin für alle Angebote ist Susanne Grüneklee.
Titelbild: „Schreiben was kommt“ mit Anna Ditges
Von Stoffentwicklung bis Bildgestaltung: Das Filmhaus Köln startet mit einem umfangreichen Weiterbildungsprogramm in den Herbst. Im September stehen unter anderem Seminare zu Filmförderung, Drehbuchentwicklung, Regieassistenz und Pitching auf dem Programm. Im Oktober und November folgen Angebote zu Schauspielführung, Charakterentwicklung, Dokumentarfilm und Archivarbeit.
Von Werner Busch.
Nach der Sommerpause nimmt die filmprofessionelle Weiterbildung im Filmhaus Köln wieder Fahrt auf. Allein im September stehen acht Seminare und Workshops auf dem Programm, die unterschiedliche Bereiche der Filmproduktion abdecken – vom Schreiben und der Stoffentwicklung über Förderung und Regieassistenz bis zur dokumentarischen Bildgestaltung.
Den Auftakt macht am 4. und 5. September Schreiben was kommt mit Anna Ditges. Die alle zwei Monate stattfindende Weiterbildung richtet sich an angehende wie erfahrene Autor*innen, die an Drehbüchern, Serien, Romanen, Podcasts oder Dokumentarfilmen arbeiten. Im Mittelpunkt stehen der Austausch über die eigenen Projekte und deren kontinuierliche Begleitung.
Gleich drei Angebote beschäftigen sich anschließend mit der Entwicklung und Finanzierung von Filmprojekten. Am 7. September vermittelt Torsten Reglin in How to: Vereinfachte Förderung anhand konkreter Beispiele, wie Antragstellung, Durchführung und Abrechnung eines über die P2-Förderung unterstützten Films funktionieren. Einen Tag später geht es in How to: DFFF und BKM um die Anforderungen der jurybasierten kulturellen Produktionsförderung und des Deutschen Filmförderfonds. Am 9. September widmet sich Marcus Seibert in How to: Von der Idee zum Treatment der inhaltlichen Seite einer Einreichung für die Vereinfachte Förderung der Film- und Medienstiftung NRW. Dabei geht es unter anderem um die benötigten Textformen und die Frage, wie aus einer Idee ein überzeugendes Treatment entsteht.
Mit dem Schreibraum von Stefco Escofet am 10. und 11. September rückt wieder die Arbeit an der Geschichte selbst in den Mittelpunkt. Autor*innen aus Spiel-, Dokumentarfilm und Serie sollen hier den Kern ihrer Stoffe herausarbeiten und die grundlegende Filmerzählung schärfen.
Wie sich eine Geschichte auf gerade einmal eine Minute verdichten lässt, untersucht Ravi Karmalker am 12. und 13. September in Die 60-Sekunden-Story. Dabei wird bewusst mit niedrigschwelligen Produktionsmitteln gearbeitet: Gedreht wird mit dem Smartphone, geschnitten mit leicht zugänglichen Werkzeugen. Auch KI-Bildgeneratoren kommen zum Einsatz, wenn visuelle Elemente benötigt werden, die sich mit dem Smartphone nicht umsetzen lassen.
Einen Einblick in einen zentralen Beruf am Filmset bietet Einstieg Regieassistenz mit Annette Körcher am 14. und 15. September. Anhand der Produktionsstrukturen einer täglichen Serie werden die konkreten Aufgaben der Regieassistenz behandelt. Dazu gehören die Arbeit mit Drehbüchern, das Erstellen von Drehbuchauszügen und die Analyse von Drehabläufen.
Am 18. September kehrt Ravi Karmalker mit dem Crashkurs Pitching zurück. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine gute Idee so präsentiert werden kann, dass ihr Potenzial auch bei Produzent*innen, Redaktionen oder Förderinstitutionen sichtbar wird. Der Workshop beschäftigt sich dafür mit unterschiedlichen Formen und Strategien des professionellen Pitchings.
Zum Abschluss des Septemberprogramms geht es vom 25. bis 27. September um Dokumentarische Bildgestaltung. Kameramann Börres Weiffenbach beschäftigt sich mit den besonderen Anforderungen des dokumentarischen Arbeitens: Situationen müssen schnell erfasst, Standorte intuitiv gewählt und Entscheidungen über Bildausschnitt, Auflösung sowie Nähe und Distanz getroffen werden. Im Zentrum steht die Frage, wie sich reale und häufig unvorhersehbare Begegnungen in eine visuelle Erzählung übersetzen lassen.
Weitere Kursangebote in den folgenden Monaten sind auch bereits im Kalender des Filmhaus Köln zu finden. Ansprechpartnerin für alle Angebote ist Susanne Grüneklee.
Titelbild: „Schreiben was kommt“ mit Anna Ditges