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Köln-Kalk im Film

Kalk im Film

Seit Dezember 2017 gibt es das neue Stadtteilkino in Köln-Kalk, die Lichtspiele Kalk. In den Räumlichkeiten des ehemaligen Union-Kino, das 1948 von Peter Lehmacher an der Kalk-Mülheimer-Straße eröffnet und 1974 wieder geschlossen wurde, haben Jennifer Schlieper und Felix Seifert in aufwändiger Arbeit einen Kinosaal und die ursprüngliche Trapez-Decke wieder herrichten lassen. Der neue Saal verfügt über 95 Plätze und digitale wie analoge Projektion. Somit kommen neben aktuellen Erstaufführungen auch 35-mm-Kopien, etwa für Seiferts Exploitation-Reihe „Something Weird Cinema“ oder die Filmklassiker der Reihe „Cinemania“ zum Einsatz und Cineasten weiterhin auf ihre Kosten.

Am 11. April präsentiert nun die Initiative „Köln im Film“ in den Lichtspielen Kalk ein Doppelprogramm zu 50 Jahren Kalker Geschichte: der erste Teil informiert über die Chemische Fabrik Kalk (CFK) 1973 und die wachsende Aufmerksamkeit für chemische Rückstände, über den Atombunker in der U-Bahn-Haltestelle Kalker Post, das Leben von Jugendlichen im Stadtteil (1980 und 1998) sowie die Nutzung der Halle Kalk als Theaterspielstätte (1993).
Der zweite Teil des Programms zeigt den Dokumentarfilm „Der große Demokrator“ (2014) von Rami Hamze. Unter dem Motto „Kalk für alle“ hatten die Kalker Bürger drei Monate Zeit, um einen von Hamze zur Verfügung gestellten Etat in den Stadtteil zu investieren. Der Film dokumentiert dieses Projekt der Bürgerbeteiligung mit einem selbstironischen Blick des Filmemachers auf sein Experiment.

Double-Feature Kalk im Film
Mittwoch 11. April, 19.00 bis 21.00 Uhr
Lichtspiele Kalk, Kalk-Mülheimer-Str. 130-132, 51103 Köln
Reservierung unter: 0221- 29494979

Foto: © Geschichtswerkstatt Kalk

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