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Kurzfilmtag im Filmforum NRW: In jedem Ende liegt ein Anfang

Am kürzesten Tag des Jahres gehört die Leinwand traditionell den kurzen Formen: Seit 2012 wird der 21. Dezember in ganz Deutschland als Kurzfilmtag gefeiert. In Köln beteiligt sich das KFFK / Kurzfilmfestival Köln gemeinsam mit der ifs Internationale Filmschule Köln und der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) mit einem eigenen Programm im Filmforum NRW im Museum Ludwig – bei freiem Eintritt.

Unter dem Titel „In jedem Ende, ein Anfang“ werden Filme gezeigt, die sich mit Erinnerungen, familiären Bindungen und gesellschaftlichen Brüchen beschäftigen und daraus neue Perspektiven entwickeln. Filmemacher:innen und Teammitglieder sind vor Ort, um über ihre Werke zu sprechen.

Die Auswahl versammelt sehr unterschiedliche formale und erzählerische Ansätze, sie öffnen Räume für Verletzlichkeit und Widerstand, für Abschiede und Aufbrüche. Sie stammen von Studierenden und Absolventinnen der ifs und der KHM und zeigen, wie die nächste Generation von Filmemacher:innen auf ihre Gegenwart blickt.

Suse Itzels experimenteller Dokumentarfilm „Ich hätte lieber einen anderen Film gemacht“ (2025, 26 Min., KHM) verarbeitet den sexuellen Missbrauch der Regisseurin durch ihren Vater und wurde bei der diesjährigen Duisburger Filmwoche mehrfach ausgezeichnet. „The lack of it“ (2024, 20 Min., ifs) von KONTRA9 erzählt die Geschichte des Safe Bus, des ehemals größten, von Schwarzen betriebenen Verkehrssystems der Welt.

Das Programm am 21. Dezember:

„Ich hätte lieber einen anderen Film gemacht“, 2025, 26 Min.
Experimenteller Dokumentarfilm, R: Suse Itzel (KHM)

„The lack of it“, 2024, 20 Min.
Dokumentarfilm, R: KONTRA9 (ifs)

„Treibgut“, 2025, 10 Min.
Spielfilm, R: Emma Gatena (ifs)

„Nido de cocodrilo“, 2024, 9 Min.
Dokumentarfilm, R: Jazmin Rojas Forero (KHM)

„Winterblüte“, 2024, 2 Min.
Dokumentation, R: Emma Gatena  (ifs)
Animationsfilm, R: Lenia Friedrich (KHM)

Im Anschluss an die Vorführungen lädt das KFFK zum Publikumsgespräch mit den anwesenden Regisseur*innen und Teammitgliedern ein.

Veranstalter*innen..