Am Sonntag, 13. September, öffnet das Filmhaus Köln zum Tag des offenen Denkmals seine Türen. Neben zwei Kurzfilmprogrammen in Kooperation mit Filmbüro NW und dokumentarfilminitiative gibt es Führungen durch das denkmalgeschützte Haus, Beratungsangebote und Einblicke in die Arbeit der dort ansässigen Filmkultur-Initiativen. Der Eintritt ist frei.
Von Werner Busch.
Das heutige Filmhaus wurde zwischen 1891 und 1897 als Verwaltungsgebäude des ehemaligen Güterbahnhofs Gereon errichtet. Nach dessen Stilllegung stand der Backsteinbau lange leer, bevor ihn der Architekt Bodo Marciniak 1997 zu einem Zentrum der Kölner Filmkultur umbaute. Zum Tag des offenen Denkmals wird nun nicht nur Filmgeschichte auf der Leinwand, sondern auch die Geschichte des Gebäudes selbst sichtbar. In Kooperation mit Historei werden zwei Kurzführungen angeboten, die sich mit dem ehemaligen Güterbahnhof, dem Filmhaus und den Geschichten und Mythen des Ortes beschäftigen. Das Haus kann bereits ab 12 Uhr besichtigt werden, das Veranstaltungsprogramm läuft am Nachmittag.
Um 16 Uhr beginnt das erste Kurzfilmprogramm mit drei sehr unterschiedlichen Arbeiten: Anna Vasofs When Time Moves Faster (2016) spielt mit den Grundlagen filmischer Bewegung und Wahrnehmung. Lenia Friedrich beschäftigt sich in So ist das Leben und nicht anders (2024) anhand ihrer hochbetagten Nachbarin mit Erinnerung und dem eigenen Älterwerden. Julian Wonns Crushers (2025) begleitet ein Kölner Rugbyteam, in dem queere Identitäten und gemeinsamer Sport selbstverständlich zusammengehören.
Um 17 Uhr folgt mit Über mir der Himmel, unter mir ein schwarzes Loch ein früher essayistischer Dokumentarfilm von Donatello und Fosco Dubini aus dem Jahr 1984. Die beiden Filmemacher begeben sich darin ins Tagebaugebiet westlich von Köln, sprechen mit einem Schichtarbeiter des gigantischen Baggers 285 und beobachten die Veränderungen einer Landschaft durch den Braunkohletagebau.
Im Foyer stellen sich außerdem die Filmbildung des Filmhauses und mehrere dort beheimatete Filmfestivals vor. Dazu kommen Mitmachangebote für Kinder und Erwachsene sowie eine offene Kurzberatung für Filmschaffende. Das Programm wurde von Filmhaus Köln, Filmbüro NW und dokumentarfilminitiative zusammengestellt.
Tag des offenen Denkmals im Filmhaus Köln Sonntag, 13. September 2026 Filmhaus Köln, Maybachstraße 111 Kurzfilmprogramme: 16 und 17 Uhr Eintritt frei
Am Sonntag, 13. September, öffnet das Filmhaus Köln zum Tag des offenen Denkmals seine Türen. Neben zwei Kurzfilmprogrammen in Kooperation mit Filmbüro NW und dokumentarfilminitiative gibt es Führungen durch das denkmalgeschützte Haus, Beratungsangebote und Einblicke in die Arbeit der dort ansässigen Filmkultur-Initiativen. Der Eintritt ist frei.
Von Werner Busch.
Das heutige Filmhaus wurde zwischen 1891 und 1897 als Verwaltungsgebäude des ehemaligen Güterbahnhofs Gereon errichtet. Nach dessen Stilllegung stand der Backsteinbau lange leer, bevor ihn der Architekt Bodo Marciniak 1997 zu einem Zentrum der Kölner Filmkultur umbaute. Zum Tag des offenen Denkmals wird nun nicht nur Filmgeschichte auf der Leinwand, sondern auch die Geschichte des Gebäudes selbst sichtbar. In Kooperation mit Historei werden zwei Kurzführungen angeboten, die sich mit dem ehemaligen Güterbahnhof, dem Filmhaus und den Geschichten und Mythen des Ortes beschäftigen. Das Haus kann bereits ab 12 Uhr besichtigt werden, das Veranstaltungsprogramm läuft am Nachmittag.
Um 16 Uhr beginnt das erste Kurzfilmprogramm mit drei sehr unterschiedlichen Arbeiten: Anna Vasofs When Time Moves Faster (2016) spielt mit den Grundlagen filmischer Bewegung und Wahrnehmung. Lenia Friedrich beschäftigt sich in So ist das Leben und nicht anders (2024) anhand ihrer hochbetagten Nachbarin mit Erinnerung und dem eigenen Älterwerden. Julian Wonns Crushers (2025) begleitet ein Kölner Rugbyteam, in dem queere Identitäten und gemeinsamer Sport selbstverständlich zusammengehören.
Um 17 Uhr folgt mit Über mir der Himmel, unter mir ein schwarzes Loch ein früher essayistischer Dokumentarfilm von Donatello und Fosco Dubini aus dem Jahr 1984. Die beiden Filmemacher begeben sich darin ins Tagebaugebiet westlich von Köln, sprechen mit einem Schichtarbeiter des gigantischen Baggers 285 und beobachten die Veränderungen einer Landschaft durch den Braunkohletagebau.
Im Foyer stellen sich außerdem die Filmbildung des Filmhauses und mehrere dort beheimatete Filmfestivals vor. Dazu kommen Mitmachangebote für Kinder und Erwachsene sowie eine offene Kurzberatung für Filmschaffende. Das Programm wurde von Filmhaus Köln, Filmbüro NW und dokumentarfilminitiative zusammengestellt.
Tag des offenen Denkmals im Filmhaus Köln
Sonntag, 13. September 2026
Filmhaus Köln, Maybachstraße 111
Kurzfilmprogramme: 16 und 17 Uhr
Eintritt frei
Foto: Manfred Wegener, Rheinisches Bildarchiv