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Netzwerke und Kollektive im Dokumentarfilm

Filmemacher, besonders im Dokumentarfilmsegment schließen sich zunehmend in Kollektiven und Netzwerken zusammen, um den immer schwieriger werdenden Finanzierungs- und Verwertungsstrukturen der Branche zu begegnen. Die Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW lud im April zu einem Symposium ein, um aktuelle Initiativen vorzustellen und gemeinschaftlich zu diskutieren. Die Veranstaltung war der Auftakt zum Jahresthema der Dokumentarfilminitiative: Welche DOKUMENTAR-FILM-KULTUR wollen wir? Damit verbunden die Fragen: Welche Filme möchten wir sehen angesichts der Veränderungen des Markts durch die Digitalisierung? Wo sind noch Produktionsstrukturen für unabhängige Film- und Kunstproduktionen möglich? Und: Durch welche Strukturen und Neuorientierungen wäre eine im besten Sinne eigensinnige und ästhetisch vielfältige Produktion langfristig zu unterstützen?

Die Motive für den Zusammenschluss im Kollektiv sind sehr verschieden, jedoch sind fast alle Kollektive als Zusammenschluss von Filmschaffenden der gleichen Hochschule und naher Jahrgänge entstanden. Unabhängigkeit und Selbstbestimmung in der künstlerischen Arbeit werden auch im Kollektiv weiterhin gesucht. Und bei den Ressourcen die Möglichkeit, die eigene Arbeit im Zusammenschluss zu verstetigen, sowie die inhaltliche Freiheit der Autoren gegenüber externen Produzenten.

Auf ihrer Webseite stellt die Dokumentarfilminitiative in ihrem Bericht die Ergebnisse des ersten Teils des Jahressymposiums vor: HIER KLICKEN.

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