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Köln bekommt ein neues Festival

Man hätte es in den letzten Monaten hier und da schon mal lesen, hören oder da was mitbekommen können. Ein Festival, ein neues, angeblich international, soll’s geben. Nicht das Nullpunkt, das gab es auch, kurz. Hier geht es um ein anderes. Wie, wann und wo? Das war kaum herauszufinden. Es gab noch keine Homepage, stattdessen einen Instagram Account und einen Link zu Filmfreeway. Dann kam Corona und das Gerücht sprang wieder aus dem Topf. Doch jetzt ist daraus ein Termin geworden. Im September findet das neue Filmfestival unter dem Namen International Filmfestival Cologne (IFFC) zum ersten Mal statt.

Was ist das nun? Es hat mit dem bereits existierenden Filmfestival Cologne nichts zu tun, soviel sei gesagt. Anselm Diehl, der Leiter, begründet seine Namenswahl pragmatisch. Ein internationales Filmfestival gäbe es in Köln bislang nicht, zumindest keines mit den für Filmfestivals üblichen Einreichungen. Die Filme sind nach seinen Angaben vorrangig Independentproduktionen aus der ganzen Welt.

Wann und Wo?

Am 11. und 12. September im Cinenova und der Kulturkirche Ost.

Filme und Sektionen

Das IFFC präsentiert 48 Filme, darunter kurze und lange sowie Musikvideos, in neun Kategorien: Best Feature Film, best Short Film, best Acting Ensemble, Best Single Acting Performance, best Cinematography, best Documentary, best Mini Web Series, best Experimental Film sowie best Music Video.

Die Filmauswahl umfasst neben Neuerscheinungen wie World Taxi auch bereits prämierte Filme früherer Jahre, wie zum Beispiel der Dokumentarfilm Deceptive Diplomacy von Axel Gordh Humlesjö, sowie kaum rezipierte Indieproduktionen und Erstlingswerke.

Das ganze Programm jetzt ist auf der Homepage einsehbar.

Neben den Filmen wird es Gespräche zu Filmdiskurs und Praxis geben, darunter mit dem Leiter des SoundTrack Cologne Michael P. Aust über die Geschichte des Musikvideos sowie der Kölner Castingdirektorin Iris Baumüller zum Castingprozess. Baumüller wirkt dazu auch in der Jury mit. Neben ihr sind vorrangig Akteure aus der Fernsehlandschaft vertreten. Wie sich dies auf den Sound des Festivals auswirkt – darauf darf man gespannt sein.

Tickets gibt es hier. Der Festivalpass inklusive Networking Events und Talks kostet 48 Euro, das Filmprogramm im Kino Pass 30 Euro.

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