Ende September findet im Filmhaus Köln erstmals das Albanian Film Festival Köln statt. Vom 26. bis 29. September zeigt das Festival Kurz- und Langfilme aus Albanien, Kosovo, Nordmazedonien und der Diaspora. Persönliche Gespräche mit Filmschaffenden, Musik und bildende Kunst erweitern das Filmprogramm.
Von Werner Busch.
Die Idee kam aus Berlin nach Köln. Im März dieses Jahres veranstaltete der ABC Book Club Berlin im ACUDkino erstmals ein Albanian Film Festival. Die Resonanz ermutigte die Mitglieder des ABC Book Club Köln, ein eigenes Festival auf die Beine zu stellen. Nun findet vom 26. bis 29. September die erste Kölner Ausgabe im Filmhaus statt.
Der ABC Book Club Köln ist eine ehrenamtlich organisierte Community von Albaner*innen aus Albanien, Kosovo, Nordmazedonien und der Diaspora. Gemeinsam liest und diskutiert die Gruppe internationale Literatur auf Albanisch. Film, Kunst und die Beschäftigung mit der gemeinsamen Kultur gehören ebenfalls zum Austausch. Das Festival wird von den Mitgliedern des Kölner Book Clubs ehrenamtlich organisiert und bislang auch selbst finanziert.
Was dabei unter albanischem Kino verstanden wird, ist bewusst weit gefasst. »Für uns ist albanisches Kino bewusst nicht geografisch auf Albanien begrenzt«, erklärt Brigite Peposhi vom ABC Book Club Köln. Zusammengebracht werden Filme und Filmschaffende aus Albanien, Kosovo, Nordmazedonien und unterschiedlichen Teilen der Diaspora. Identität, Migration, Familie, gesellschaftlicher Wandel und die Frage nach Zugehörigkeit ziehen sich in verschiedenen Formen durch das Programm.
Diese geografische Offenheit entspricht auch der Lebenswirklichkeit einer Community, die über mehrere Staaten und zahlreiche Länder der Diaspora verteilt ist. Viele der Filme sind selbst internationale Koproduktionen. Das Festival versteht albanisches Kino deshalb weniger als Kino eines einzelnen Nationalstaates denn als gemeinsamen kulturellen und sprachlichen Bezugsraum.
Ein Dorf, aus dem die Menschen verschwinden
Eröffnet wird das Festival am Samstagabend mit Everybody Calls Redjo von Ibër Deari. Der Film spielt in der albanischen Dorfgemeinschaft Sllupkovo in Nordmazedonien. Während immer mehr Bewohner*innen ihre Heimat verlassen haben, bleibt Redjo zurück. Migration und die Veränderungen innerhalb einer Dorfgemeinschaft stehen im Mittelpunkt der Geschichte.
Für die Veranstalter*innen bündelt der Film damit einige jener Fragen, die auch für das Festival selbst zentral sind: Was geschieht mit einer Gemeinschaft, wenn Menschen fortgehen? Was bleibt zurück? Und wie verändert sich das Verhältnis zur Herkunft aus der Perspektive derjenigen, die gegangen sind – oder geblieben sind? Regisseur Ibër Deari wird zur Eröffnung in Köln erwartet.
Die Auswahl führt von bereits international bekannten Filmen bis zu Arbeiten, die in Deutschland bislang weniger präsent sind. Dazu gehört Hive von Blerta Basholli. Der Film über die Kosovarin Fahrije, die nach dem Verschwinden ihres Mannes im Kosovo-Krieg versucht, die Existenz ihrer Familie zu sichern, gewann 2021 beim Sundance Film Festival den Grand Jury Prize, den Publikumspreis und den Regiepreis der World Cinema Dramatic Competition. Später gelangte Hive als kosovarischer Beitrag auf die Oscar-Shortlist für den besten internationalen Film.
Einen unmittelbaren Bezug zur Kölner Filmszene hat Visar Morina. Der im Kosovo geborene Regisseur studierte an der Kunsthochschule für Medien Köln. Seine Filme liefen unter anderem bei der Berlinale sowie in Sundance, Locarno und Karlovy Vary. Mit seinem neuen Film Shame and Money gewann Morina Anfang 2026 beim Sundance Film Festival den World Cinema Grand Jury Prize der Dramatic Competition.
Der Film erzählt von einer kosovarischen Familie, die nach dem Verlust ihrer Lebensgrundlage ihr Dorf verlassen muss und in die Hauptstadt zieht. Shame and Money ist eine Koproduktion zwischen Deutschland, Kosovo, Slowenien, Albanien, Nordmazedonien und Belgien. Morina kommt zur Vorführung ins Filmhaus und spricht anschließend in einem Q&A mit dem Publikum.
WO/MEN von Kristine Nrecaj & Birthe Templin
Geschlechterrollen und kulturelles Erbe
Ebenfalls persönlich zu Gast ist die deutsche Filmemacherin Kristine Nrecaj, die als Regisseurin, Autorin und Produzentin arbeitet. In ihren Filmen beschäftigt sie sich unter anderem mit Nachkriegsrealitäten, Geschlechterrollen, Tradition und kultureller Identität.
Beim Festival wird ihr gemeinsam mit Birthe Templin realisierter Dokumentarfilm WO/MEN gezeigt. Im Zentrum stehen sechs Burrneshas und ihre Lebensgeschichten. Der Film untersucht Geschlechterrollen, Identität, kulturelles Erbe und weibliche Selbstbestimmung. Nrecaj wird nach der Vorführung für ein Publikumsgespräch anwesend sein.
Zum Programm gehören darüber hinaus Filme verschiedener Generationen und Produktionskontexte: Edmond Budinas Balkan Bazar, Antoneta Kastratis Zana, Robert Budinas Waterdrop und Florenc Papas’ Luna Park treffen auf mehrere Kurzfilme. Damit soll die erste Ausgabe zugleich einen Eindruck davon vermitteln, wie unterschiedlich Geschichten aus Albanien, Kosovo, Nordmazedonien und der Diaspora erzählt werden können.
Çifteli, Jazz und bildende Kunst
Das Festival beschränkt sich nicht auf die Filmvorführungen. Zur Eröffnung tritt die in Hamburg lebende albanische Musikerin Hava Bekteshi auf. Ihr Instrument ist die Çifteli, eine traditionell vor allem von Männern gespielte zweisaitige Langhalslaute. Bekteshi verbindet das Instrument mit Einflüssen aus klassischer, elektronischer, Pop- und psychedelischer Musik und bringt damit eine musikalische Tradition der albanischen Kultur in einen zeitgenössischen Kontext.
Am Sonntag ist vor der Vorführung von WO/MEN ein Artist Talk mit Serhat Emrulai geplant. Der aus Nordmazedonien stammende visuelle Künstler studierte an der Akademie der Schönen Künste in Venedig und lebt seit Kurzem in Düsseldorf. In seinen Arbeiten verbindet er Abstraktion, Figuration und Rauminstallation und beschäftigt sich mit psychologischen, sozialen und politischen Themen. Zuletzt war seine Einzelausstellung We are moving to a new location im Museum of Contemporary Art Skopje zu sehen.
Auch der Abschlussabend am 29. September wird musikalisch begleitet. Der in Tirana geborene Pianist, Komponist und Produzent Gert Kapo lebt seit vielen Jahren in Köln und studierte klassisches Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. In seiner Musik verbindet er albanische und balkanische Traditionen mit Jazz und weiteren Einflüssen.
Gerade diese Verbindungen sind den Organisator*innen wichtig. Film, Musik und bildende Kunst sollen einen gemeinsamen Raum schaffen, in dem sich die albanische Community, Filmschaffende und ein Kölner Publikum begegnen können, das möglicherweise bislang wenig Berührung mit albanischem Kino hatte.
Dabei soll es nicht bei einer einmaligen Veranstaltung bleiben. Ziel ist es, das Albanian Film Festival Köln jährlich stattfinden zu lassen. Auch der ABC Book Club Berlin plant bereits eine weitere Ausgabe. Für Köln geht es dabei langfristig um mehr als eine jährliche Filmreihe. »Wir hoffen sehr, dass daraus mit der Zeit ein nachhaltiges Netzwerk und ein fester Raum für albanisches Kino in Köln entstehen kann«, sagt Brigite Peposhi.
15:00 Uhr – Balkan Bazar Albanien/Italien 2011, Regie: Edmond Budina, 91 Min.
Kurzfilm Heaven Has Been Fooled, Albanien 2017, Regie: Odeta Çunaj, 14 Min.
17:00 Uhr – WO/MEN Deutschland 2025, Regie: Kristine Nrecaj und Birthe Templin, 85 Min. Mit Q&A mit Kristine Nrecaj; zuvor Artist Talk mit Serhat Emrulai.
Kurzfilm Chamomile, Griechenland 2012, Regie: Neritan Zinxhiria, 15 Min.
Montag, 28. September
21:00 Uhr – Von Scham und Geld – Shame and Money Deutschland/Kosovo/Slowenien/Albanien/Nordmazedonien/Belgien 2026, Regie: Visar Morina, 120 Min. Mit Q&A mit Visar Morina.
Dienstag, 29. September
19:00 Uhr – Waterdrop Albanien 2024, Regie: Robert Budina, 90 Mi
Titelbild: Von Scham und Geld (C) Janis Mazuch / eksystent Filmverleih
Ende September findet im Filmhaus Köln erstmals das Albanian Film Festival Köln statt. Vom 26. bis 29. September zeigt das Festival Kurz- und Langfilme aus Albanien, Kosovo, Nordmazedonien und der Diaspora. Persönliche Gespräche mit Filmschaffenden, Musik und bildende Kunst erweitern das Filmprogramm.
Von Werner Busch.
Die Idee kam aus Berlin nach Köln. Im März dieses Jahres veranstaltete der ABC Book Club Berlin im ACUDkino erstmals ein Albanian Film Festival. Die Resonanz ermutigte die Mitglieder des ABC Book Club Köln, ein eigenes Festival auf die Beine zu stellen. Nun findet vom 26. bis 29. September die erste Kölner Ausgabe im Filmhaus statt.
Der ABC Book Club Köln ist eine ehrenamtlich organisierte Community von Albaner*innen aus Albanien, Kosovo, Nordmazedonien und der Diaspora. Gemeinsam liest und diskutiert die Gruppe internationale Literatur auf Albanisch. Film, Kunst und die Beschäftigung mit der gemeinsamen Kultur gehören ebenfalls zum Austausch. Das Festival wird von den Mitgliedern des Kölner Book Clubs ehrenamtlich organisiert und bislang auch selbst finanziert.
Was dabei unter albanischem Kino verstanden wird, ist bewusst weit gefasst. »Für uns ist albanisches Kino bewusst nicht geografisch auf Albanien begrenzt«, erklärt Brigite Peposhi vom ABC Book Club Köln. Zusammengebracht werden Filme und Filmschaffende aus Albanien, Kosovo, Nordmazedonien und unterschiedlichen Teilen der Diaspora. Identität, Migration, Familie, gesellschaftlicher Wandel und die Frage nach Zugehörigkeit ziehen sich in verschiedenen Formen durch das Programm.
Diese geografische Offenheit entspricht auch der Lebenswirklichkeit einer Community, die über mehrere Staaten und zahlreiche Länder der Diaspora verteilt ist. Viele der Filme sind selbst internationale Koproduktionen. Das Festival versteht albanisches Kino deshalb weniger als Kino eines einzelnen Nationalstaates denn als gemeinsamen kulturellen und sprachlichen Bezugsraum.
Ein Dorf, aus dem die Menschen verschwinden
Eröffnet wird das Festival am Samstagabend mit Everybody Calls Redjo von Ibër Deari. Der Film spielt in der albanischen Dorfgemeinschaft Sllupkovo in Nordmazedonien. Während immer mehr Bewohner*innen ihre Heimat verlassen haben, bleibt Redjo zurück. Migration und die Veränderungen innerhalb einer Dorfgemeinschaft stehen im Mittelpunkt der Geschichte.
Für die Veranstalter*innen bündelt der Film damit einige jener Fragen, die auch für das Festival selbst zentral sind: Was geschieht mit einer Gemeinschaft, wenn Menschen fortgehen? Was bleibt zurück? Und wie verändert sich das Verhältnis zur Herkunft aus der Perspektive derjenigen, die gegangen sind – oder geblieben sind? Regisseur Ibër Deari wird zur Eröffnung in Köln erwartet.
Die Auswahl führt von bereits international bekannten Filmen bis zu Arbeiten, die in Deutschland bislang weniger präsent sind. Dazu gehört Hive von Blerta Basholli. Der Film über die Kosovarin Fahrije, die nach dem Verschwinden ihres Mannes im Kosovo-Krieg versucht, die Existenz ihrer Familie zu sichern, gewann 2021 beim Sundance Film Festival den Grand Jury Prize, den Publikumspreis und den Regiepreis der World Cinema Dramatic Competition. Später gelangte Hive als kosovarischer Beitrag auf die Oscar-Shortlist für den besten internationalen Film.
Einen unmittelbaren Bezug zur Kölner Filmszene hat Visar Morina. Der im Kosovo geborene Regisseur studierte an der Kunsthochschule für Medien Köln. Seine Filme liefen unter anderem bei der Berlinale sowie in Sundance, Locarno und Karlovy Vary. Mit seinem neuen Film Shame and Money gewann Morina Anfang 2026 beim Sundance Film Festival den World Cinema Grand Jury Prize der Dramatic Competition.
Der Film erzählt von einer kosovarischen Familie, die nach dem Verlust ihrer Lebensgrundlage ihr Dorf verlassen muss und in die Hauptstadt zieht. Shame and Money ist eine Koproduktion zwischen Deutschland, Kosovo, Slowenien, Albanien, Nordmazedonien und Belgien. Morina kommt zur Vorführung ins Filmhaus und spricht anschließend in einem Q&A mit dem Publikum.
Geschlechterrollen und kulturelles Erbe
Ebenfalls persönlich zu Gast ist die deutsche Filmemacherin Kristine Nrecaj, die als Regisseurin, Autorin und Produzentin arbeitet. In ihren Filmen beschäftigt sie sich unter anderem mit Nachkriegsrealitäten, Geschlechterrollen, Tradition und kultureller Identität.
Beim Festival wird ihr gemeinsam mit Birthe Templin realisierter Dokumentarfilm WO/MEN gezeigt. Im Zentrum stehen sechs Burrneshas und ihre Lebensgeschichten. Der Film untersucht Geschlechterrollen, Identität, kulturelles Erbe und weibliche Selbstbestimmung. Nrecaj wird nach der Vorführung für ein Publikumsgespräch anwesend sein.
Zum Programm gehören darüber hinaus Filme verschiedener Generationen und Produktionskontexte: Edmond Budinas Balkan Bazar, Antoneta Kastratis Zana, Robert Budinas Waterdrop und Florenc Papas’ Luna Park treffen auf mehrere Kurzfilme. Damit soll die erste Ausgabe zugleich einen Eindruck davon vermitteln, wie unterschiedlich Geschichten aus Albanien, Kosovo, Nordmazedonien und der Diaspora erzählt werden können.
Çifteli, Jazz und bildende Kunst
Das Festival beschränkt sich nicht auf die Filmvorführungen. Zur Eröffnung tritt die in Hamburg lebende albanische Musikerin Hava Bekteshi auf. Ihr Instrument ist die Çifteli, eine traditionell vor allem von Männern gespielte zweisaitige Langhalslaute. Bekteshi verbindet das Instrument mit Einflüssen aus klassischer, elektronischer, Pop- und psychedelischer Musik und bringt damit eine musikalische Tradition der albanischen Kultur in einen zeitgenössischen Kontext.
Am Sonntag ist vor der Vorführung von WO/MEN ein Artist Talk mit Serhat Emrulai geplant. Der aus Nordmazedonien stammende visuelle Künstler studierte an der Akademie der Schönen Künste in Venedig und lebt seit Kurzem in Düsseldorf. In seinen Arbeiten verbindet er Abstraktion, Figuration und Rauminstallation und beschäftigt sich mit psychologischen, sozialen und politischen Themen. Zuletzt war seine Einzelausstellung We are moving to a new location im Museum of Contemporary Art Skopje zu sehen.
Auch der Abschlussabend am 29. September wird musikalisch begleitet. Der in Tirana geborene Pianist, Komponist und Produzent Gert Kapo lebt seit vielen Jahren in Köln und studierte klassisches Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. In seiner Musik verbindet er albanische und balkanische Traditionen mit Jazz und weiteren Einflüssen.
Gerade diese Verbindungen sind den Organisator*innen wichtig. Film, Musik und bildende Kunst sollen einen gemeinsamen Raum schaffen, in dem sich die albanische Community, Filmschaffende und ein Kölner Publikum begegnen können, das möglicherweise bislang wenig Berührung mit albanischem Kino hatte.
Dabei soll es nicht bei einer einmaligen Veranstaltung bleiben. Ziel ist es, das Albanian Film Festival Köln jährlich stattfinden zu lassen. Auch der ABC Book Club Berlin plant bereits eine weitere Ausgabe. Für Köln geht es dabei langfristig um mehr als eine jährliche Filmreihe. »Wir hoffen sehr, dass daraus mit der Zeit ein nachhaltiges Netzwerk und ein fester Raum für albanisches Kino in Köln entstehen kann«, sagt Brigite Peposhi.
Das Programm
Samstag, 26. September
18:45 Uhr – Opening + Everybody Calls Redjo
Nordmazedonien 2025, Regie: Ibër Deari, 120 Min.
21:30 Uhr – Hive
Kosovo/Schweiz/Albanien/Nordmazedonien 2021, Regie: Blerta Basholli, 84 Min.
Sonntag, 27. September
15:00 Uhr – Balkan Bazar
Albanien/Italien 2011, Regie: Edmond Budina, 91 Min.
17:00 Uhr – WO/MEN
Deutschland 2025, Regie: Kristine Nrecaj und Birthe Templin, 85 Min.
Mit Q&A mit Kristine Nrecaj; zuvor Artist Talk mit Serhat Emrulai.
21:00 Uhr – Zana
Kosovo/Albanien/USA/Georgien 2019, Regie: Antoneta Kastrati, 97 Min.
Montag, 28. September
21:00 Uhr – Von Scham und Geld – Shame and Money
Deutschland/Kosovo/Slowenien/Albanien/Nordmazedonien/Belgien 2026, Regie: Visar Morina, 120 Min.
Mit Q&A mit Visar Morina.
Dienstag, 29. September
19:00 Uhr – Waterdrop
Albanien 2024, Regie: Robert Budina, 90 Mi
Titelbild: Von Scham und Geld (C) Janis Mazuch / eksystent Filmverleih