Wie verändert sich die Rolle von Wissenschaft, wenn ihre Erkenntnisse immer deutlicher vor den Folgen der aktuellen Klimakatastrophe warnen? Im Rahmen des Klimafestivals Köln ist in der KHM am 24. September Florian Heinzen-Ziobs Dokumentarfilm Das Gewicht der Welt zu sehen. Im Anschluss diskutieren Regisseur, Wissenschaftlerin und Wissenschaftsjournalist über Verantwortung, Aktivismus und die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Von Werner Busch.
Wissenschaft soll beobachten, untersuchen und erklären. Doch was bedeutet dieser Anspruch, wenn die eigenen Forschungsergebnisse zugleich zeigen, wie schnell und tiefgreifend sich die Lebensbedingungen auf der Erde verändern? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Dokumentarfilm Das Gewicht der Welt von Florian Heinzen-Ziob.
Der Film begleitet drei Naturwissenschaftler, die in sehr unterschiedlichen Bereichen arbeiten: die Glaziologin Maria Hörhold, den Professor für Physikalische Chemie Sebastian Seiffert und die Molekularbiologin Nana-Maria Grüning. Ihre wissenschaftliche Arbeit konfrontiert sie immer wieder mit den Folgen des Klimawandels. Dabei geraten sie zunehmend in einen Konflikt zwischen dem klassischen Anspruch wissenschaftlicher Distanz und der Frage, ob ihre Erkenntnisse nicht auch gesellschaftliches Handeln verlangen.
Heinzen-Ziob richtet seinen Blick vor allem auf die Menschen, die die aktuelle Klimakatastrophe wissenschaftlich untersuchen. Was geschieht, wenn Forschung allein nicht mehr ausreichend erscheint? Und wie verändert sich das Selbstverständnis von Wissenschaftler, wenn sie beginnen, sich öffentlich einzumischen?
Am Donnerstag, 24. September, um 18:30 Uhr zeigen die Film- und Medienstiftung NRW, die Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) und die ifs Internationale Filmschule Köln den Film gemeinsam in der Aula der KHM am Filzengraben. Heinzen-Ziob hat selbst an der KHM Filmregie und Medienkunst studiert. Das Gewicht der Welt kam im Mai 2026 ins Kino und feierte seine Weltpremiere beim DOK.fest München.
Bereits vor der Vorführung stellt die MATZE-Materialzentrale Köln in einem kurzen Input ihre Arbeit vor. Die Materialzentrale setzt sich für einen nachhaltigeren Umgang mit Materialien im Szenenbild ein und schlägt damit eine direkte Brücke von den Themen des Films zur Filmproduktion.
Nach der Vorführung spricht Moderator Ralph Caspers mit Regisseur Florian Heinzen-Ziob, der Wissenschaftlerin und Protagonistin Dr. Nana-Maria Grüning und dem Wissenschaftsjournalisten und YouTuber Cedric Engels, bekannt als Doktor Whatson. Im Mittelpunkt stehen die Verantwortung von Wissenschaft, ihre Rolle in gesellschaftlichen Debatten und die Frage, welche Möglichkeiten Medien haben, komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge und die Dimension der Klimakrise zu vermitteln.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Bei der Anmeldung muss der Code DasGewichtderWelt eingegeben werden: Zur Anmeldung.
Eine Woche Klimafestival in Köln
Der Filmabend ist Teil des 2. Klimafestivals Köln, das vom 21. bis 27. September 2026 an zahlreichen Orten im Stadtgebiet stattfindet. Eine Woche lang widmen sich Unternehmen, Initiativen, Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie die Stadt Köln unterschiedlichen Aspekten des Klimaschutzes. Das Spektrum reicht von Workshops, Diskussionen und Informationsveranstaltungen bis zu Führungen, Stadttouren, Reparaturangeboten, Ausstellungen und Veranstaltungen zum nachhaltigen Bauen, Wohnen, Konsumieren und zur Energieversorgung.
Zum Programm gehören unter anderem Führungen durch den Fernwärmetunnel unter dem Rhein und den Kronleuchtersaal der Kölner Kanalisation, Veranstaltungen zu Balkonsolar, Wärmepumpen und Kreislaufwirtschaft sowie die GREEN NIGHTS, bei denen Kölner Clubs und Veranstaltungsorte nachhaltigere Ansätze im Nachtleben vorstellen. Mit der Ausstellung Wa! Germany werden zudem Projekte zur Kreislaufwirtschaft gezeigt, die zuvor Teil des Deutschen Pavillons auf der Expo 2025 in Osaka waren.
Mit Das Gewicht der Welt bekommt innerhalb dieses breit angelegten Programms auch das Kino einen Platz – und damit die Frage, welche Rolle Bilder, Geschichten und öffentliche Kommunikation dabei spielen können, wissenschaftliche Erkenntnisse aus den Laboren in die gesellschaftliche Debatte zu tragen.
Wie verändert sich die Rolle von Wissenschaft, wenn ihre Erkenntnisse immer deutlicher vor den Folgen der aktuellen Klimakatastrophe warnen? Im Rahmen des Klimafestivals Köln ist in der KHM am 24. September Florian Heinzen-Ziobs Dokumentarfilm Das Gewicht der Welt zu sehen. Im Anschluss diskutieren Regisseur, Wissenschaftlerin und Wissenschaftsjournalist über Verantwortung, Aktivismus und die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Von Werner Busch.
Wissenschaft soll beobachten, untersuchen und erklären. Doch was bedeutet dieser Anspruch, wenn die eigenen Forschungsergebnisse zugleich zeigen, wie schnell und tiefgreifend sich die Lebensbedingungen auf der Erde verändern? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Dokumentarfilm Das Gewicht der Welt von Florian Heinzen-Ziob.
Der Film begleitet drei Naturwissenschaftler, die in sehr unterschiedlichen Bereichen arbeiten: die Glaziologin Maria Hörhold, den Professor für Physikalische Chemie Sebastian Seiffert und die Molekularbiologin Nana-Maria Grüning. Ihre wissenschaftliche Arbeit konfrontiert sie immer wieder mit den Folgen des Klimawandels. Dabei geraten sie zunehmend in einen Konflikt zwischen dem klassischen Anspruch wissenschaftlicher Distanz und der Frage, ob ihre Erkenntnisse nicht auch gesellschaftliches Handeln verlangen.
Heinzen-Ziob richtet seinen Blick vor allem auf die Menschen, die die aktuelle Klimakatastrophe wissenschaftlich untersuchen. Was geschieht, wenn Forschung allein nicht mehr ausreichend erscheint? Und wie verändert sich das Selbstverständnis von Wissenschaftler, wenn sie beginnen, sich öffentlich einzumischen?
Am Donnerstag, 24. September, um 18:30 Uhr zeigen die Film- und Medienstiftung NRW, die Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) und die ifs Internationale Filmschule Köln den Film gemeinsam in der Aula der KHM am Filzengraben. Heinzen-Ziob hat selbst an der KHM Filmregie und Medienkunst studiert. Das Gewicht der Welt kam im Mai 2026 ins Kino und feierte seine Weltpremiere beim DOK.fest München.
Bereits vor der Vorführung stellt die MATZE-Materialzentrale Köln in einem kurzen Input ihre Arbeit vor. Die Materialzentrale setzt sich für einen nachhaltigeren Umgang mit Materialien im Szenenbild ein und schlägt damit eine direkte Brücke von den Themen des Films zur Filmproduktion.
Nach der Vorführung spricht Moderator Ralph Caspers mit Regisseur Florian Heinzen-Ziob, der Wissenschaftlerin und Protagonistin Dr. Nana-Maria Grüning und dem Wissenschaftsjournalisten und YouTuber Cedric Engels, bekannt als Doktor Whatson. Im Mittelpunkt stehen die Verantwortung von Wissenschaft, ihre Rolle in gesellschaftlichen Debatten und die Frage, welche Möglichkeiten Medien haben, komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge und die Dimension der Klimakrise zu vermitteln.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Bei der Anmeldung muss der Code DasGewichtderWelt eingegeben werden: Zur Anmeldung.
Eine Woche Klimafestival in Köln
Der Filmabend ist Teil des 2. Klimafestivals Köln, das vom 21. bis 27. September 2026 an zahlreichen Orten im Stadtgebiet stattfindet. Eine Woche lang widmen sich Unternehmen, Initiativen, Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie die Stadt Köln unterschiedlichen Aspekten des Klimaschutzes. Das Spektrum reicht von Workshops, Diskussionen und Informationsveranstaltungen bis zu Führungen, Stadttouren, Reparaturangeboten, Ausstellungen und Veranstaltungen zum nachhaltigen Bauen, Wohnen, Konsumieren und zur Energieversorgung.
Zum Programm gehören unter anderem Führungen durch den Fernwärmetunnel unter dem Rhein und den Kronleuchtersaal der Kölner Kanalisation, Veranstaltungen zu Balkonsolar, Wärmepumpen und Kreislaufwirtschaft sowie die GREEN NIGHTS, bei denen Kölner Clubs und Veranstaltungsorte nachhaltigere Ansätze im Nachtleben vorstellen. Mit der Ausstellung Wa! Germany werden zudem Projekte zur Kreislaufwirtschaft gezeigt, die zuvor Teil des Deutschen Pavillons auf der Expo 2025 in Osaka waren.
Mit Das Gewicht der Welt bekommt innerhalb dieses breit angelegten Programms auch das Kino einen Platz – und damit die Frage, welche Rolle Bilder, Geschichten und öffentliche Kommunikation dabei spielen können, wissenschaftliche Erkenntnisse aus den Laboren in die gesellschaftliche Debatte zu tragen.