Vertreter:innen der freien Kulturszene und sozialer Einrichtungen haben am Donnerstag, 8. Oktober, auf dem Kölner Alter Markt gegen die geplanten Kürzungen im städtischen Doppelhaushalt 2027/28 demonstriert. Erstmals traten beide Bereiche in dieser Form gemeinsam auf, um auf die Folgen der Sparpläne aufmerksam zu machen. Auch die Filmszene Köln unterstützt den Protest.
Von Werner Busch.
Während wenige Meter entfernt im Rathaus der Stadtrat zu seiner letzten Sitzung vor den entscheidenden Haushaltsberatungen zusammenkam, versammelten sich am Donnerstag Kulturschaffende, Beschäftigte sozialer Einrichtungen und engagierte Bürger:innen auf dem Alter Markt. Zur Kundgebung hatte das Bündnis „Zusammenhalt für Köln – Freie Kultur und Soziales“ aufgerufen. Anlass sind die umfangreichen Einsparungen, die der städtische Haushaltsentwurf für 2027 und 2028 insbesondere bei den sogenannten „freiwilligen Leistungen“, also Soziales und Kultur, vorsieht.
Betroffen sind zahlreiche Projekte und Einrichtungen der freien Kulturszene, darunter Festivals, Theatergruppen, Musikinitiativen und die freie Projektförderung. Auch soziale Beratungs- und Unterstützungsangebote müssen mit erheblichen Einschnitten rechnen. Das Bündnis fordert die Rücknahme der Kürzungen und eine verlässliche Finanzierung der bestehenden Strukturen.
Bei der Kundgebung warnten Vertreter:innen beider Bereiche vor den langfristigen Folgen. Der Kölner Schriftsteller Navid Kermani zeigte Verständnis für die schwierige Haushaltslage, kritisierte jedoch die Art der geplanten Einsparungen. Auch der Verein für Darstellende Kunst Köln betonte, dass Kultur und Soziales nicht gegeneinander ausgespielt werden dürften.
Die freie Kulturszene macht unter dem Motto #KulturOhnePolster auf ihre Situation aufmerksam. Nach Angaben der Initiatoren verantwortet sie rund 70 Prozent der Kulturveranstaltungen in Köln, beansprucht jedoch lediglich 0,2 Prozent des städtischen Haushalts. Zu den Unterstützern der Kampagne gehört auch Filmszene Köln.
Die Demonstration fand wenige Tage vor den entscheidenden Haushaltsberatungen statt. Am 16. Oktober soll sich der Finanzausschuss mit dem Doppelhaushalt befassen.
Vertreter:innen der freien Kulturszene und sozialer Einrichtungen haben am Donnerstag, 8. Oktober, auf dem Kölner Alter Markt gegen die geplanten Kürzungen im städtischen Doppelhaushalt 2027/28 demonstriert. Erstmals traten beide Bereiche in dieser Form gemeinsam auf, um auf die Folgen der Sparpläne aufmerksam zu machen. Auch die Filmszene Köln unterstützt den Protest.
Von Werner Busch.
Während wenige Meter entfernt im Rathaus der Stadtrat zu seiner letzten Sitzung vor den entscheidenden Haushaltsberatungen zusammenkam, versammelten sich am Donnerstag Kulturschaffende, Beschäftigte sozialer Einrichtungen und engagierte Bürger:innen auf dem Alter Markt. Zur Kundgebung hatte das Bündnis „Zusammenhalt für Köln – Freie Kultur und Soziales“ aufgerufen. Anlass sind die umfangreichen Einsparungen, die der städtische Haushaltsentwurf für 2027 und 2028 insbesondere bei den sogenannten „freiwilligen Leistungen“, also Soziales und Kultur, vorsieht.
Betroffen sind zahlreiche Projekte und Einrichtungen der freien Kulturszene, darunter Festivals, Theatergruppen, Musikinitiativen und die freie Projektförderung. Auch soziale Beratungs- und Unterstützungsangebote müssen mit erheblichen Einschnitten rechnen. Das Bündnis fordert die Rücknahme der Kürzungen und eine verlässliche Finanzierung der bestehenden Strukturen.
Bei der Kundgebung warnten Vertreter:innen beider Bereiche vor den langfristigen Folgen. Der Kölner Schriftsteller Navid Kermani zeigte Verständnis für die schwierige Haushaltslage, kritisierte jedoch die Art der geplanten Einsparungen. Auch der Verein für Darstellende Kunst Köln betonte, dass Kultur und Soziales nicht gegeneinander ausgespielt werden dürften.
Die freie Kulturszene macht unter dem Motto #KulturOhnePolster auf ihre Situation aufmerksam. Nach Angaben der Initiatoren verantwortet sie rund 70 Prozent der Kulturveranstaltungen in Köln, beansprucht jedoch lediglich 0,2 Prozent des städtischen Haushalts. Zu den Unterstützern der Kampagne gehört auch Filmszene Köln.
Die Demonstration fand wenige Tage vor den entscheidenden Haushaltsberatungen statt. Am 16. Oktober soll sich der Finanzausschuss mit dem Doppelhaushalt befassen.
Fotos: Werner Busch