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	<title>Filmszene Köln</title>
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	<description>Besondere Filmvorführungen in Köln</description>
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		<title>40 Jahre Allerweltskino</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2026/08/25/40-jahre-allerweltskino/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 22:42:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Slider]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/08/25/40-jahre-allerweltskino/">40 Jahre Allerweltskino</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
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<h3 class="wp-block-heading">Filme aus Afrika, Asien und Lateinamerika, lange bevor sie hierzulande größere Aufmerksamkeit fanden: Seit 40 Jahren erweitert das Allerweltskino den filmischen Horizont in Köln. Im Interview blicken Christina Büns und Lale Konuk zurück – und im September wird das Jubiläum mit Wang Bings monumentaler <em>Youth</em>-Trilogie und einem Klassiker aus den Anfangsjahren gefeiert.</h3>



<h3 class="wp-block-heading">Von Frank Olbert. </h3>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Wer einen Allerweltsnamen trägt, wünscht sich oft, auffälliger zu heißen. Einen Verein, der sich »Allerweltskino« nennt, plagen solche Sorgen sicher nicht: Seit nunmehr 40 Jahren zeigen seine Mitglieder Filme, die schon deswegen auffallen, weil sie alles andere als Mainstream sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Highlights der frühen Jahre zählte zum Beispiel Souleymane Cissés »Yeleen« (1987), dem manche Kritiker für den größen afrikanischen Film hielten, der bis dahin gedreht wurde. In Cannes jedenfalls war »Yeleen« der erste afrikanische Film, der auf diesem Festival eine Auszeichnung errang, nämlich den Preis der Jury. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs zeigte das »Allerweltskino« verstärkt auch Produktionen aus Osteuropa, die ohne diese Initiative oft unter dem Radar hiesiger Filmrezeption geblieben wären. Erklärtes Ziel des Vereins ist es, eben solchen Filmen zur Sichtbarkeit zu verhelfen, die in der amerikanisch und europäisch dominierten Kinokultur unserer Breiten sonst keine Chance hätte. Das betrifft vor allem Produktionen aus der »Dritten Welt«, wie der heute sogenannte Globale Süden zu Zeiten der Gründung des »Allerweltskinos« noch genannt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das schließt nicht aus, dass auch Filme auf die Leinwand kamen, die längst als absolute Klassiker gelten und deren Schauspieler zu Starruhm gelangten: Den Auftakt des »Allerweltskino« bestritt am 16. September 1986 Peter Weirs Drama »Ein Jahr in der Hölle«, in dem ein westlicher Journalist Mitte der 1960er-Jahre den Umsturz in Indonesien miterlebt – im Mittelpunkt standen die beiden Jungdarsteller Sigourney Weaver und Mel Gibson. Vor allem aber widmete sich das »Allerweltskino« Filmen aus Afrika und Südamerika, die sich in antikolonialer Perspektive mit der Geschichte ihrer Länder auseinandersetzten: »Wend Kuuni« (»Das Geschenk Gottes«, 1982) von Gaston Kaboré aus Burkina Faso zum Beispiel, der in der Tradition oraler Überlieferung steht und vom Schicksal eines Findelkindes berichtet. Oder »Iracema« (1974), der in halbdokumenarischer Direktheit die ökologische Katastrophe im Amazonasgebiet in den Blick nimmt. Dieser Film der Brasilianer Jorge Bodanzky und Orlando Senna war zur Zeit der Militärdiktatur verboten. Er schaffte es über die 40 Jahre des »Allerweltskino« hinweg immer wieder auf den Spielplan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Köln standen als Träger zunächst die evangelische Melanchton-Akademie, das Bildungswerk der Erzdiözese und die Volkshochschule hinter der Initiative. Als diese Institutionen sich zurückzogen, übernahm ein Verein die Regie. Bereits vor dem Start in Köln gab es ein »Allerweltskino« in Bonn, in Aachen und Leverkusen traten Ableger hinzu. Zu den großen Schritten, die der Verein nahm, gehören die Festivals, die noch heute für das Profil des »Allerweltskino« stehen – »Tüpisch Türkisch« zum Beispiel und »Visions of Iran«. Veranstaltungsorte des »Allerweltskino« sind seit einigen Jahren das Filmforum NRW – hier finden hauptsächlich die Festivals statt – sowie das Off Broadway in der Zülpicher Straße.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Interview berichten die Vorstandsvorsitzenden Christina Büns und Lale Konuk von der Arbeit des »Allerweltskino«.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">Interview </h1>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="617" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Yeelen_00-1024x617.jpeg" alt="" class="wp-image-18036" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Yeelen_00-1024x617.jpeg 1024w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Yeelen_00-767x462.jpeg 767w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Yeelen_00-300x181.jpeg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Yeelen_00-400x241.jpeg 400w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Yeelen_00-1536x926.jpeg 1536w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Yeelen_00-1145x690.jpeg 1145w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Yeelen_00.jpeg 1784w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"> Souleymane Cissés »Yeleen« (1987), Foto: Trigon Film</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Christina Büns, Lale Konuk, wie ging es los mit dem Allerweltskino? Es startete 1986 als »entwicklungspolitische Filmreihe«, wie es damals hieß.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lale Konuk: Joachim Steinigeweg, Martin Block und Ralph Sikau waren damals sehr aktiv – sie haben den Staffelstab mittlerweile an uns, Christina Büns als Vorstandsvorsitzende und mich als stellvertretende Vorstandsvorsitzende, weitergegeben. In den 80er-Jahren gründeten sich diverse Vereine, die sich der »Dritten Welt« widmeten, so lautete die Formulierung. Es gab einen großen Bedarf an Filmen aus Regionen, die wir heute dem »Globalen Süden« zuordnen würden. Das Allerweltskino hat diesem Bedürfnis von Anfang an Rechnung getragen und diesen Filmen und ihren Perspektiven in Köln einen Raum gegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wo wurden die Filme in den Anfängen gezeigt?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Christina Büns: Es begann in Bonn und ging dann nach Köln über – Aachen und Leverkusen waren auch mit von der Partie. In Köln war der Abspielort das Weisshaus-Kino, dann das Metropolis, und seit 2001 sind wir im Off-Broadway sowie im Filmforum im Museum Ludwig – dort überwiegend mit den Festivals.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wie lautet die Programmatik des Vereins, der das Allerweltskino betreibt?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Christina Büns: In unserer Satzung halten wir fest, dass im Mittelpunkt unseres Vereins Filme aus aller Welt stehen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Filmen aus dem Globalen Süden und auf Filmkulturen jenseits des amerikanischen und europäischen Mainstreams. Es geht aber auch um bestimmte Themen: um Globalisierung und die damit verbundenen Machtverhältnisse, Herausforderungen und Chancen. Um Migration, interkulturelle Begegnung und Zusammenleben sowie die Klimakrise. Wichtig ist uns dabei, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und Filmkulturen nicht aus einer vermeintlich übergeordneten europäischen Perspektive heraus zu betrachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wer kuratiert das Programm?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das geschieht im Verein. Jeder und jede hat die Möglichkeit, Vorschläge einzubringen. Wir sind rund 20 Ehrenamtliche, zum Teil noch Mitglieder, die seit den Anfängen dabei sind. Auch Jüngere sind dabei, und beruflich ist die Palette ganz unterschiedlich. Viele haben einen kulturellen und filmischen Hintergrund, zwei Mitglieder kommen vom Fernsehen, zwei weitere arbeiten journalistisch, andere wie ich arbeiten in der Entwicklungszusammenarbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Welche Rolle spielen die Festivals?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lale Konuk: Ein wichtiger Kooperationspartner ist das Afrika Film Festival Köln. Bei »Tüpisch Türkisch« und »Visions of Iran« ist das Allerweltskino selbst Träger der Festivals. An den Ukrainischen Filmtagen, den Kölner Kino Nächten und dem geplanten DOK Brasil Cologne beteiligen wir uns ebenfalls. Die Festivals sind für uns eine wichtige Möglichkeit, bestimmte Filmkulturen und Perspektiven noch stärker sichtbar zu machen und gemeinsam mit anderen AkteurInnen ein vielfältiges Programm in Köln auf die Beine zu stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wie steht das Allerweltskino in der aktuellen Situation als politisches Signal da, in einer Zeit, in der Multikulturalismus lächerlich gemacht wird, falls man nicht gleich versucht, dies zu untergraben und abzuschaffen?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lale Konuk: Das Allerweltskino sendet ganz bewusst auch ein politisches Signal. Das zeigt sich beispielsweise beim Festival »Tüpisch Türkisch«, bei dem wir eng mit der LGBTQ+-Szene in Ankara zusammenarbeiten und versuchen, deren Filmauswahl bei uns zu präsentieren. Gleichzeitig spüren wir den starken Druck, unter dem queere Communities in der Türkei stehen und der ihre kulturelle Arbeit zunehmend einschränkt. Umso wichtiger ist es für uns, als verlässlicher Ansprechpartner da zu sein: Sobald queere FilmemacherInnen einen Film realisieren können, möchten wir ihnen die Möglichkeit geben, ihre Arbeiten bei uns zu zeigen und damit Sichtbarkeit und Öffentlichkeit zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christina Büns: Zum Bildungsauftrag, den wir als Verein ernst nehmen, gehört für uns auch, die Filme zu kontextualisieren. Deshalb gibt es vor Filmbeginn immer eine Einführung, in der es zum Beispiel um den filmischen, gesellschaftlichen oder politischen Kontext geht. Dabei wollen wir die Filme nicht einfach aus einer europäischen Perspektive heraus erklären, sondern auch die Perspektiven und Zusammenhänge berücksichtigen, aus denen sie selbst entstanden sind. Wir wollen Filme also nicht einfach nur zeigen, sondern auch dazu anregen, sich mit ihnen auseinanderzusetzen und miteinander ins Gespräch zu kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lale Konuk: Bei unseren Festivals arbeiten wir mit KuratorInnen und ModeratorInnen, die mit den jeweiligen Themen bestens vertraut sind, sensibel für Zwischentöne sind und zugleich kulturelle Brücken schlagen können. Uns ist wichtig, dass nicht ausschließlich eine weiße Perspektive die Deutungshoheit bestimmt. Deshalb geben wir den Filmschaffenden selbst Raum und lassen sie ihre Arbeiten und Perspektiven vorstellen – gerade auch im Kurzfilmprogramm.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">Sonderprogramm zum Jubiläum</h1>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Die-Sonne-der-Hyaenen-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-18033" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Die-Sonne-der-Hyaenen-1024x682.jpg 1024w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Die-Sonne-der-Hyaenen-300x200.jpg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Die-Sonne-der-Hyaenen-767x511.jpg 767w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Die-Sonne-der-Hyaenen-400x267.jpg 400w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Die-Sonne-der-Hyaenen-1536x1024.jpg 1536w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Die-Sonne-der-Hyaenen-1035x690.jpg 1035w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Die-Sonne-der-Hyaenen.jpg 1799w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Die Sonne der Hyänen</strong> (1977) ist ein Film aus der Anfangszeit des »Allerweltskino« über Tourismus und den Wandel in einem tunesischen Dorf. Das Screening ist kostenfrei. </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wang-Bing-Trilogie-Special »Youth« im Filmforum NRW:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Teil 1: <strong>»Spring« (Qingchun)</strong> – Freitag, 11. September, 18.00 Uhr: Einblicke in den Alltag junger Textilarbeiter in China (212 Min.).</li>



<li>Teil 2: <strong>»Hard Times« (Qingchun: Ku)</strong> – Samstag, 12. September, 14.00 Uhr: Fokus auf den Kampf um Löhne und faire Bezahlung (226 Min.).</li>



<li>Teil 3: <strong>»Homecoming« (Qingchun: Gui) </strong>– Samstag, 12. September, 19.30 Uhr: Der dritte Teil der Dokumentarreihe im Filmforum NRW.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Im Off Broadway Kino:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die Sonne der Hyänen – Dienstag, 15. September</strong>: Ein Film aus der Anfangszeit des »Allerweltskino« von Ridha Behi (1977) über Tourismus und den Wandel in einem tunesischen Dorf (Kostenfreie Veranstaltung).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Titelbild: <strong>»Spring« (Qingchun)</strong> (c) Pyramide Films</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Review: Vaterland</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2026/08/24/review-vaterland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 22:07:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Filmen wie Ida und Cold War wurde der polnische Regisseur und Oscarpreisträger Paweł Pawlikowski international bekannt. In Vaterland richtet er seinen Blick&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/08/24/review-vaterland/">Review: Vaterland</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Mit Filmen wie <em>Ida </em>und <em>Cold War</em> wurde der polnische Regisseur und Oscarpreisträger Paweł Pawlikowski international bekannt. In <em>Vaterland </em>richtet er seinen Blick nun auf Thomas Mann, dessen schwieriges Verhältnis zu Deutschland und die Konflikte innerhalb der Familie Mann – vor dem Hintergrund einer Reise durch das zerstörte Nachkriegsdeutschland.</h3>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Von Andreas Füser.</em></h3>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist 1949 der erste Besuch von Thomas Mann in Deutschland nach seiner Emigration und dem amerikanischen Exil. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thomas Mann reist gemeinsam mit seiner Tochter Erika, die er auch als Chauffeurin braucht, in einer amerikanischen Luxuslimousine, einem schwarzen Buick, durch das geteilte Deutschland. Es ist eine Reise in ein Land, zu dem Thomas Mann ein ambivalentes Verhältnis hat (siehe unten »Zum Hintergrund«). Aber Regisseur Paweł Pawlikowski, der die Überzeugung vertritt, dass man Geschichte nicht adäquat wiedergeben kann, legt den Fokus dann auch stärker auf das Verhältnis von Thomas Mann zu seiner Tochter Erika und seinem Sohn Klaus (August Diehl). Hanns Zischler spielt Thomas Mann dabei als unnahbaren, wenig empathischen Menschen, der in der Öffentlichkeit immer kontrolliert auftritt und auch gegenüber seinen Kindern eine große Distanz pflegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu der Frage nach historischen Fakten und filmischer Umsetzung meinte Pawlikowski, dass einige Freiheiten hinsichtlich der historischen Fakten und deren Chronologie genommen wurden, um das Persönliche und das Historische auf ergreifende und sich gegenseitig bereichernde Weise miteinander zu verbinden. Dabei habe man sich bemüht, der emotionalen und intellektuellen Wahrheit der Geschichte treu zu bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist also kein historisch »korrekter« Film, aber doch einer, der die damalige gesellschaftliche Lage in Deutschland deutlich widerspiegelt und auch die Person Thomas Mann glaubhaft darstellt. Eine besondere Rolle spielt dabei die Musik von Johann Sebastian Bach (ohne dies hier näher zu spoilern).</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Schwarz-Weiß haben der Regisseur Paweł Pawlikowski und sein Kameramann Łukasz Żal eindrückliche Bilder der Nachkriegszeit in den beiden Teilen Deutschlands gefunden. Durch die Verwendung des fast quadratischen Academy-Bildformats (1.3:1), die Bildkompositionen und die sparsame Bewegung wird das, was das Publikum sieht, beschränkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pawlikowski glaubt, wie gesagt, nicht, dass man Geschichte im Film erklären kann, und so werden in seiner inhaltlichen Umsetzung von Manns Rückkehr nach Deutschland im Jahr 1949 und dessen Versuch, die Teilung und zunehmende ideologische Polarisierung seines Landes zu überwinden, offensichtliche Parallelen zur heutigen Zeit erkennbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist <em>Vaterland</em> nicht nur ein Blick in die Vergangenheit, sondern auch ein Spiegel der Gegenwart. Gerade in der heutigen politischen und gesellschaftlichen Situation bietet der Film Anlass zur Reflexion. Unabhängig davon bietet er zudem die Gelegenheit, sich mit Thomas Mann (noch einmal) zu beschäftigen und die Bedeutung dieses einflussreichen Schriftstellers, der über vielfältige Themen wie die Krise des Bürgertums, Politik, Sexualität und Familie schrieb, für die deutsche Geschichte zu erkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit feiner Unerbittlichkeit überblendet <em>Vaterland</em> zugleich den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Der Film startet am 3. September 2026 in den deutschen Kinos und wird in Köln zu sehen sein im: </h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Cinenova</li>



<li>Filmpalette</li>



<li>Metropolis</li>



<li>Odeon</li>



<li>Residenz Astor Film Lounge</li>



<li>Rex am Ring</li>



<li>Weisshaus</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Zum Hintergrund:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Thomas Mann zählte zu den wichtigsten prominenten Gegnern des Nationalsozialismus. Am 17.10.1930 hielt Thomas Mann eine Rede mit dem Titel »Appell an die Vernunft«.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Rede ging als »Deutsche Ansprache« in die Geschichte ein und hat in der heutigen Zeit wieder eine beängstigende Aktualität, da sie sich sehr klar und deutlich gegen den Nationalsozialismus und rechte Tendenzen aussprach. Er nannte den Nationalsozialismus »eine Riesenwelle exzentrischer Barbarei und primitiv-massendemokratischer Jahrmarktsrohheit« mit »Massenkrampf, Budengeläut, Halleluja und derwischmäßigem Wiederholen monotoner Schlagworte, bis alles Schaum vor dem Munde hat«. Mann fragte, ob »das Wunschbild einer primitiven, blutreinen, herzens- und verstandesschlichten, hackenzusammenschlagenden, blauäugig gehorsamen und strammen Biederkeit, diese vollkommene nationale Simplizität in einem reifen, viel erfahrenen Kulturvolk wie dem deutschen« überhaupt deutsch sei und in diesem Land verwirklicht werden könne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Oktober 1932 warnte er erneut vor Hitler, dem Nationalismus und einer Autokratie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 10. Mai 1933, dem Tag der »Bücherverbrennung«, wurde Thomas Mann aus dem Münchener Literaturbeirat ausgeschlossen. Seine Werke blieben allerdings von der Bücherverbrennung verschont. Anders war dies bei den Büchern seines Bruders Heinrich und seines Sohnes Klaus. 1938 übersiedelte Thomas Mann mit seiner Familie in die USA.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Manns Verhältnis zum Nachkriegsdeutschland:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mann hatte zwischen sich und einflussreiche literarisch-publizistische Kreise des westlichen Nachkriegsdeutschlands einen Keil getrieben: In seinem offenen Brief »Warum ich nicht nach Deutschland zurückkehre« setzte er sich mit der Frage der deutschen Schuld auseinander. Drohbriefe waren die Folge, auch aufgrund seiner durchaus fragwürdigen Position zur Bombardierung deutscher Städte. Sein lapidarer Kommentar dazu lautete nämlich: »Alles muss bezahlt werden«. Eine durchaus diskutierbare Aussage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst nach Jahren stellte sich eine gewisse Versöhnung zwischen Thomas Mann und »seinem Vaterland« ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Film <em>Vaterland</em> nimmt so die Reise Thomas Manns 1949 anlässlich der Feiern zu Goethes 200. Geburtstag nach Deutschland als Grundlage. Mann besuchte damals Frankfurt am Main (Trizone) und Weimar (sowjetische Zone). In Frankfurt erhielt er den (westdeutschen) Goethe-Preis, in Weimar den (ostdeutschen) Goethe-Nationalpreis. In Weimar traf er den Präsidenten des »Kulturbundes« und späteren Kulturminister der DDR Johannes R. Becher sowie Oberst Tiulpanow, Leiter der Informationsabteilung der SMAD. Beide wollen Mann für die Belange der DDR gewinnen. Gerade dieser Besuch in Weimar wurde in Westdeutschland äußerst misstrauisch betrachtet. Thomas Mann meinte dazu: »Ich kenne keine Zonen. Mein Besuch gilt Deutschland selbst, Deutschland als Ganzem, und keinem Besatzungsgebiet.«</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
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		<title>Neue Wege der Filmbildung: Netzwerk Lichtspiel in Köln</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2026/08/21/neue-wege-der-filmbildung-netzwerk-lichtspiel-in-koeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 23:13:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 10. bis 12. September lädt das Netzwerk LICHTSPIEL erstmals zur Lichtspielwerkstatt nach Köln. An der Universität zu Köln und der Kunsthochschule für&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Vom 10. bis 12. September lädt das Netzwerk LICHTSPIEL erstmals zur Lichtspielwerkstatt nach Köln. An der Universität zu Köln und der Kunsthochschule für Medien geht es in Workshops, Panels, Filmprogrammen und offenen Gesprächsformaten um die Frage, wie kulturelle Filmbildung künftig aussehen und organisiert werden könnte.</h3>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Von Werner Busch</em>.</h3>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">»What we cannot imagine, cannot come into being« – mit diesem Satz von bell hooks überschreibt LICHTSPIEL seine erste <strong>Lichtspielwerkstatt</strong>. Drei Tage lang wird Köln damit zum Treffpunkt für Filmvermittlung und kulturelle Filmbildung. Vom 10. bis 12. September finden an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln sowie in der Aula der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) Workshops, Panels, Installationen und Filmprogramme statt. Am 13. September zieht die Werkstatt für ihren abschließenden Familientag in die Lichtburg Essen weiter. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinter der Veranstaltung steht <strong>LICHTSPIEL – Netzwerk kulturelle Filmbildung</strong>, das Anfang 2024 aus einer Arbeitsgruppe des Hauptverbands Cinephilie hervorgegangen ist. Im Netzwerk arbeiten Menschen aus Kinos, Filmhäusern, Festivals, Filmerbe-Einrichtungen, Hochschulen und der freien Filmvermittlung zusammen. Zu den beteiligten Institutionen gehören unter anderem das Filmhaus Köln, das Arsenal – Institut für Film und Videokunst, das DFF – Deutsches Filminstitut &amp; Filmmuseum und das Sinema Transtopia. LICHTSPIEL versteht Filmbildung als Teil einer Filmkultur, die dem Kino verbunden ist, zugleich aber weit über den Kinosaal hinausreichen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es dem Netzwerk auch um die Strukturen hinter der Filmbildung. LICHTSPIEL fordert eine bundesweite Strategie und neue Fördermodelle, die nicht allein einzelne Projekte finanzieren, sondern dezentrale und langfristige Strukturen ermöglichen. Filmbildung soll unabhängig von kommerziellen Interessen stattfinden, unterschiedliche gesellschaftliche Perspektiven berücksichtigen und faire Arbeitsbedingungen ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kino als sozialer Ort</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Fragen werden bei der Lichtspielwerkstatt nicht ausschließlich theoretisch diskutiert. Schon am ersten Nachmittag geht es etwa unter dem Titel <strong>»Das Kino als Dritter Ort«</strong> um das Verhältnis von Kino, Filmbildung und Stadtgesellschaft. Ausgangspunkt ist das Frankfurter Berger Kino: Ein queer-feministisches Kollektiv hatte das leerstehende Kino besetzt und anschließend gemeinsam mit Kinobegeisterten und Menschen aus der Nachbarschaft ein Konzept für einen kommunalen Kulturort entwickelt. In Köln berichten Beteiligte über die Erfahrungen und diskutieren darüber, was Kino und Stadtteil füreinander sein können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel nimmt die Werkstatt auch das Berufsbild der Filmvermittlung in den Blick. Eine anerkannte Ausbildung zur Filmvermittler*in gibt es bislang nicht. Der Workshop mit anschließendem Panel <strong>»Was für eine (Aus-)Bildung wollen wir?«</strong> fragt deshalb, welche Aus- und Weiterbildungsstrukturen notwendig wären. Beteiligt sind unter anderem Lisa Haußmann, Dalia Soliman, Gudrun Sommer und der Kölner Professor für Ästhetische Bildung Manuel Kargın-Zahn. Auch die vom Filmhaus Köln angebotene Zusatzqualifikation Filmbildung gehört zu den Praxisbeispielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass Vermittlung nicht vollständig planbar ist, macht wiederum das Format <strong>»Das Unerwartete, das Unkalkulierbare«</strong> zum Thema. An verschiedenen Tischen sollen Erfahrungen darüber ausgetauscht werden, wie Filmvermittler*innen mit unbekannten Situationen und den vielen Variablen ihrer Arbeit umgehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Freitag rücken die politischen und materiellen Bedingungen stärker in den Mittelpunkt. <strong>»Institutional Change – Gespräche zum strukturellen Wandel«</strong> fragt nach Förderlogiken, Räumen, finanziellen und personellen Ressourcen, aber ebenso nach den Arbeits- und Beziehungsformen, die kulturelle Filmbildung überhaupt ermöglichen. Das offene Tischgespräch soll Menschen und Initiativen zusammenbringen, die bereits andere Formen der Zusammenarbeit und Vermittlung ausprobieren. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Filmbildung zum Ausprobieren</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Werkstatt-Gedanke hat besondere Wichtigkeit: Neben Vorträgen und Gesprächen gibt es zahlreiche praktische Formate. Besonders anschaulich wird das am Freitagvormittag bei <strong>»Kriechen, Flattern und Spüren«</strong>: Schülerinnen der Kölner Heliosschule und Studierende der Universität zu Köln haben ästhetische Forschungslabore entwickelt, in denen sich Besucherinnen mit Kamera, Sound, Licht und Bewegung den Welten von Bienen, Libellen und anderen Insekten nähern können. Filmästhetische Erfahrung verbindet sich hier mit Fragen nach Klimawandel und Artensterben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Über mehrere Tage ist außerdem der <strong>Filmspielplatz</strong> der niederländischen Taartrovers geöffnet. Hinzu kommen filmpraktische Workshops wie <strong>»Sensations«</strong>, Veranstaltungen zum Spielen mit Film sowie ein Panel über inklusive Räume und »Aesthetics of Access«. Am Samstagvormittag mündet das Kölner Programm schließlich in <strong>»Polyvisionen«</strong> und ein gemeinsames Plenum. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zwei Filmabende in der KHM</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Kino selbst bekommt seinen Platz. An den ersten beiden Abenden wechselt die Lichtspielwerkstatt von der Universität in das Kino der KHM-Aula.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Donnerstag, 10. September, wird dort <strong>The Fall Of A Queen, Or The Taste Of the Fruit To Come</strong> gezeigt. Akiko Hadas 20-minütige Videooper aus dem Jahr 1991 verbindet Gesang, Laut- und Gebärdensprache sowie Untertitel. Das Werk tritt an diesem Abend in einen Dialog mit einer neuen Gebärdensprachpoesie-Performance von Rafael-Evitan Grombelka. Anschließend sprechen Beteiligte mit dem Publikum über Videooper und Performance. Das Gespräch findet in Deutscher Gebärdensprache und deutscher Lautsprache statt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Freitagabend folgt in der KHM das Filmprogramm <strong>»Utopie2000«</strong>. Damit wird die programmatische Frage der gesamten Werkstatt noch einmal ins Kino verlegt: Welche Vorstellungen von Zukunft lassen sich entwickeln – und welche Rolle können Filme dabei spielen? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugänglichkeit ist dabei nicht nur Gegenstand einzelner Veranstaltungen. Die Räume der Lichtspielwerkstatt sind mit dem Rollstuhl erreichbar, Begleitpersonen erhalten freien Eintritt. Das Filmprogramm am Donnerstag sowie das Panel zu inklusiven Räumen am Freitag werden in Deutsche Gebärdensprache übersetzt; die Filmprogramme verfügen über erweiterte Untertitel. Für den Donnerstagabend in der KHM steht zudem eine Induktionsschleife zur Verfügung. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Einzelne Veranstaltungen können kostenlos besucht werden</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Lichtspielwerkstatt gibt es Tages- und Werkstatttickets mit Preisen nach Selbsteinschätzung. Ein Tag kostet 10, 15 oder 20 Euro, für alle drei Kölner Tage werden 25, 45 oder 60 Euro berechnet. Darin ist jeweils ein Mittagessen enthalten. Wer nur einzelne Veranstaltungen besuchen möchte, kann dagegen <strong>kostenlos und ohne Anmeldung</strong> vorbeikommen; um eine Spende wird gebeten. Für Menschen, die sich ein Ticket nicht leisten können, hält LICHTSPIEL außerdem Sonderkontingente bereit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kölner Veranstaltungen finden vom <strong>10. bis 12. September 2026</strong> an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Gronewaldstraße 2, sowie für die beiden Abendprogramme in der Aula der KHM, Filzengraben 2, statt. Am Sonntag, 13. September, endet die Lichtspielwerkstatt mit dem Filmspielplatz in der Lichtburg Essen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://lichtspiel-netzwerk.de/lichtspielwerkstatt/?utm_source=chatgpt.com">Programm und weitere Informationen bei LICHTSPIEL</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/08/21/neue-wege-der-filmbildung-netzwerk-lichtspiel-in-koeln/">Neue Wege der Filmbildung: Netzwerk Lichtspiel in Köln</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
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		<title>Weiterbildungsangebote im Filmhaus</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2026/08/19/weiterbildungsangebote-im-filmhaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 19:22:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Stoffentwicklung bis Bildgestaltung: Das Filmhaus Köln startet mit einem umfangreichen Weiterbildungsprogramm in den Herbst. Im September stehen unter anderem Seminare zu Filmförderung,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/08/19/weiterbildungsangebote-im-filmhaus/">Weiterbildungsangebote im Filmhaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Von Stoffentwicklung bis Bildgestaltung: Das Filmhaus Köln startet mit einem umfangreichen Weiterbildungsprogramm in den Herbst. Im September stehen unter anderem Seminare zu Filmförderung, Drehbuchentwicklung, Regieassistenz und Pitching auf dem Programm. Im Oktober und November folgen Angebote zu Schauspielführung, Charakterentwicklung, Dokumentarfilm und Archivarbeit.</h3>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Von Werner Busch</em>.</h3>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Sommerpause nimmt die filmprofessionelle Weiterbildung im <strong>Filmhaus Köln</strong> wieder Fahrt auf. Allein im September stehen acht Seminare und Workshops auf dem Programm, die unterschiedliche Bereiche der Filmproduktion abdecken – vom Schreiben und der Stoffentwicklung über Förderung und Regieassistenz bis zur dokumentarischen Bildgestaltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Auftakt macht am <strong>4. und 5. September</strong> <em>Schreiben was kommt</em> mit <strong>Anna Ditges</strong>. Die alle zwei Monate stattfindende Weiterbildung richtet sich an angehende wie erfahrene Autor*innen, die an Drehbüchern, Serien, Romanen, Podcasts oder Dokumentarfilmen arbeiten. Im Mittelpunkt stehen der Austausch über die eigenen Projekte und deren kontinuierliche Begleitung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleich drei Angebote beschäftigen sich anschließend mit der Entwicklung und Finanzierung von Filmprojekten. Am <strong>7. September</strong> vermittelt <strong>Torsten Reglin</strong> in <em>How to: Vereinfachte Förderung</em> anhand konkreter Beispiele, wie Antragstellung, Durchführung und Abrechnung eines über die P2-Förderung unterstützten Films funktionieren. Einen Tag später geht es in <em>How to: DFFF und BKM</em> um die Anforderungen der jurybasierten kulturellen Produktionsförderung und des Deutschen Filmförderfonds. Am <strong>9. September</strong> widmet sich <strong>Marcus Seibert</strong> in <em>How to: Von der Idee zum Treatment</em> der inhaltlichen Seite einer Einreichung für die Vereinfachte Förderung der Film- und Medienstiftung NRW. Dabei geht es unter anderem um die benötigten Textformen und die Frage, wie aus einer Idee ein überzeugendes Treatment entsteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem <em>Schreibraum</em> von <strong>Stefco Escofet</strong> am <strong>10. und 11. September</strong> rückt wieder die Arbeit an der Geschichte selbst in den Mittelpunkt. Autor*innen aus Spiel-, Dokumentarfilm und Serie sollen hier den Kern ihrer Stoffe herausarbeiten und die grundlegende Filmerzählung schärfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie sich eine Geschichte auf gerade einmal eine Minute verdichten lässt, untersucht <strong>Ravi Karmalker</strong> am <strong>12. und 13. September</strong> in <em>Die 60-Sekunden-Story</em>. Dabei wird bewusst mit niedrigschwelligen Produktionsmitteln gearbeitet: Gedreht wird mit dem Smartphone, geschnitten mit leicht zugänglichen Werkzeugen. Auch KI-Bildgeneratoren kommen zum Einsatz, wenn visuelle Elemente benötigt werden, die sich mit dem Smartphone nicht umsetzen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Einblick in einen zentralen Beruf am Filmset bietet <em>Einstieg Regieassistenz</em> mit <strong>Annette Kärcher</strong> am <strong>14. und 15. September</strong>. Anhand der Produktionsstrukturen einer täglichen Serie werden die konkreten Aufgaben der Regieassistenz behandelt. Dazu gehören die Arbeit mit Drehbüchern, das Erstellen von Drehbuchauszügen und die Analyse von Drehabläufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am <strong>18. September</strong> kehrt Ravi Karmalker mit dem <em>Crashkurs Pitching</em> zurück. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine gute Idee so präsentiert werden kann, dass ihr Potenzial auch bei Produzent*innen, Redaktionen oder Förderinstitutionen sichtbar wird. Der Workshop beschäftigt sich dafür mit unterschiedlichen Formen und Strategien des professionellen Pitchings.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss des Septemberprogramms geht es vom <strong>25. bis 27. September</strong> um <em>Dokumentarische Bildgestaltung</em>. Kameramann <strong>Börres Weiffenbach</strong> beschäftigt sich mit den besonderen Anforderungen des dokumentarischen Arbeitens: Situationen müssen schnell erfasst, Standorte intuitiv gewählt und Entscheidungen über Bildausschnitt, Auflösung sowie Nähe und Distanz getroffen werden. Im Zentrum steht die Frage, wie sich reale und häufig unvorhersehbare Begegnungen in eine visuelle Erzählung übersetzen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Kursangebote in den folgenden Monaten sind auch bereits <strong><a href="https://filmhaus-koeln.de/">im Kalender des Filmhaus Köln zu finden</a></strong>. Ansprechpartnerin für alle Angebote ist <strong><a href="mailto:grueneklee@filmhaus-koeln.de" data-type="mailto" data-id="mailto:grueneklee@filmhaus-koeln.de">Susanne Grüneklee</a></strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Titelbild: &#8222;Schreiben was kommt&#8220; mit Anna Ditges</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/08/19/weiterbildungsangebote-im-filmhaus/">Weiterbildungsangebote im Filmhaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
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		<title>40 Jahre Fantasy Filmfest: Vorverkauf startet am 21. August</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2026/08/12/40-jahre-fantasy-filmfest-vorverkauf-startet-am-21-august/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 12:02:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Slider]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt was zu feiern! Das Fantasy Filmfest wird in diesem Jahr erstaunliche 40 Jahre alt und bringt vom 9. bis 16. September&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/08/12/40-jahre-fantasy-filmfest-vorverkauf-startet-am-21-august/">40 Jahre Fantasy Filmfest: Vorverkauf startet am 21. August</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Es gibt was zu feiern! Das Fantasy Filmfest wird in diesem Jahr erstaunliche 40 Jahre alt und bringt vom 9. bis 16. September wieder Horror, Thriller, Science-Fiction und großartige Genre-Ausreißer nach Köln. Der Vorverkauf startet am 21. August um 8 Uhr in der Früh. Wir werfen einen Blick auf Eröffnungs- und Abschlussfilm, eine neue Kooperation mit der KHM und ein Kölner Jurymitglied.</h3>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Von Werner Busch</em>.</h3>



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<p class="wp-block-paragraph">Genrefans sollten sich am Freitagmorgen besser einen Wecker stellen: Am <strong>21. August</strong> startet um <strong>8 Uhr </strong>der Vorverkauf für das 40. Fantasy Filmfest. In Köln gastiert das Festival vom <strong>9. bis 16. September</strong> in der Residenz Astor Film Lounge. Einzeltickets kosten 12 Euro im Parkett und 14 Euro in der Loge. Zum Jubiläum spannt das Programm einmal mehr einen ziemlich faszinierenden Bogen zwischen Horror, Thriller, Science-Fiction, Action und den schwerer einzuordnenden Filmschätzen. Für den in jedem Jahr ziemlich einzigartigen Touch dieser Mischung ist das Fantasy Filmfest nun also schon vier Jahrzehnte bekannt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eröffnet wird die 40. Ausgabe mit <strong>LEVITICUS</strong> von Adrian Chiarella – und der setzt gleich bei einer denkbar effektiven Horroridee an. In der flirrenden Hitze einer australischen Kleinstadt werden die Teenager Ryan und Naim von einem übernatürlichen Wesen verfolgt, das die Gestalt des jeweils anderen annehmen kann. Freund oder Dämon? Ausgerechnet die Person, zu der man sich hingezogen fühlt, könnte zur tödlichen Falle werden. Chiarella verbindet die Coming-of-Age-Geschichte mit psychologischem Horror und klassischen Schockmomenten; das Festivalprogramm verweist dabei ausdrücklich auf Einflüsse von <em>Cat People<strong> </strong></em>und Val Lewton. Ein leeres Schwimmbad bei Nacht, ein Geräusch aus der Dusche – viel mehr braucht es manchmal nicht, um die Augen des Publikums an die Leinwand zu fesseln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am anderen Ende der Festivalwoche wartet mit <strong>HOPE</strong> ein Abschlussfilm, der eher nach Großereignis als nach gemütlichem Ausklang klingt. Der Südkoreanische Regisseur Na Hong-jin hat mit Filmen wie <em>The Chaser</em>, <em>The Yellow Sea</em> und <em>The Wailing</em>, auch weit über Genre-Trennlinien hinaus international von sich reden gemacht. Nun kommen die Aliens. Der 160-minütige Horrorthriller beginnt als brachiales Actionkino, verwüstet in einer rund einstündigen Sequenz ein kleines Fischerdorf und schlägt anschließend endgültig ins Spektakel um. Mit Hwang Jung-min, Zo In-sung, Hoyeon, Taylor Russell, Alicia Vikander und Michael Fassbender ist der Film zudem prominent besetzt. Das Programmheft spricht von „in Bilder übersetztem Adrenalin“ – für den letzten Film eines Fantasy Filmfests ist das zumindest eine ziemlich passende Zielsetzung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="684" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/hope_1-1024x684.jpg" alt="" class="wp-image-18006" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/hope_1-1024x684.jpg 1024w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/hope_1-300x200.jpg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/hope_1-768x513.jpg 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/hope_1-1536x1026.jpg 1536w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/hope_1-2048x1367.jpg 2048w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/hope_1-400x267.jpg 400w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/hope_1-1033x690.jpg 1033w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zum Abschluss wartet ein außerirdisches Spektakel: Na Hong-jins HOPE, Foto: FFF</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eine besondere Kölner Ergänzung gibt es mit <strong>KUNSTHOCHSCHULE FÜR MEDIEN KÖLN GOES FANTASY FILMFEST</strong>. In einer erstmals exklusiv in Köln gezeigten Matinee laufen vier Arbeiten des NRW-Filmnachwuchses: <em>Echo</em> von Tian Gao, <em>Love in Vain</em> von Philine Reimer und Jon Grandpierre, <em>Say Wuff!</em> von Alexander Nowak sowie <em>Die Straße der verlorenen Herzen</em> von Fabian Podeszwa. Kammerjäger, ein verdächtiger Gärtner mit Vollautomatik-Heckenschere, ein großer Zaubertrick und bezahlte mütterliche Liebe auf dem „Emo(tions)-Strich“: Thematisch fügt sich die Auswahl ziemlich nahtlos in die etwas abseitigeren Ecken des Festivals ein. Die Filmschaffenden werden anschließend für Q&amp;As auf der großen Bühne erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch beim <strong>FEAR GOOD AWARD</strong> ist Köln unmittelbar beteiligt. Unter dem Motto „Sieben Festivalstädte – sieben Jury-Mitglieder – sieben Filme“ konkurrieren sieben europäische beziehungsweise europäische Koproduktionen um den Preis. Jede Festivalstadt entsendet ein Jurymitglied, für Köln sitzt <strong>Robert Birkel vom Filmforum NRW</strong> in der siebenköpfigen Jury. Birkel studierte Medien- und Kulturwissenschaft mit Schwerpunkt Filmwissenschaft in Düsseldorf und arbeitet seit Ende 2020 für das Filmforum NRW, wo er unter anderem die Reihe <em>Filmgeschichten</em> und die Sommerkinowoche <em>5 Days of Summer</em> kuratiert.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="459" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/a-chinese-ghost-story.jpg" alt="" class="wp-image-18004" style="width:709px;height:auto" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/a-chinese-ghost-story.jpg 709w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/a-chinese-ghost-story-300x194.jpg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/a-chinese-ghost-story-400x259.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Siu-Tung Chings A CHINESE GHOST STORY gehörte 1987 zu den ersten Entdeckungen des Fantasy Filmfests, Foto: Golden Harvest</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann wäre da noch die ziemlich runde Zahl: <strong>40 Jahre Fantasy Filmfest</strong>. Seine Geburtsstunde erlebte das Festival 1987 in Hamburg – und die Anfänge waren deutlich improvisierter als die heutige Tour durch sieben deutsche Städte. Der Filmhändler Rainer Stefan verfügte damals über zahlreiche Kopien älterer Fantasy-, Horror- und Science-Fiction-Filme und schloss sich mit Hamburger Kinobetreibern zusammen, um sie wieder auf die Leinwand zu bringen. Das erste Festival fand vom 27. bis 31. Mai 1987 statt; gespielt wurde unter anderem im Alabama Kino, hinzu kamen Veranstaltungen in der Markthalle. Der ursprüngliche Mix bestand zu einem großen Teil aus älteren, damals kaum zugänglichen Genreklassikern und einigen aktuellen Filmen. Aus diesem vergleichsweise improvisierten Hamburger Experiment wurde in den folgenden Jahren ein wanderndes Genrefestival, das schließlich auch Köln erreichte und seit 1992 hier Station macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum 40. Geburtstag schaut das Festival deshalb nicht nur nach vorne. Vier Filme stehen stellvertretend für vier Jahrzehnte Festivalgeschichte wieder auf dem Programm: <em>A Chinese Ghost Story</em> in einer neuen 4K-Restauration, Nicolas Roegs <em>Don’t Look Now</em>, Na Hong-jins <em>The Chaser</em> und Benh Zeitlins <em>Beasts of the Southern Wild</em>. Gerade <em>A Chinese Ghost Story</em> führt dabei weit zurück: Der Wuxia-Fantasy-Klassiker gehörte bereits zu den frühen Entdeckungen des Festivals und kehrt nun erstmals seit dessen Anfangsjahren zurück. Vier Jahrzehnte später ist aus ein paar Filmkopien, viel Enthusiasmus und einer gehörigen Portion Improvisation eine feste Institution für das fantastische Kino geworden – inklusive einer Festivalwoche in Köln, die am 9. September beginnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/08/12/40-jahre-fantasy-filmfest-vorverkauf-startet-am-21-august/">40 Jahre Fantasy Filmfest: Vorverkauf startet am 21. August</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
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		<title>Kinosommer im Filmforum: „5 Days of Summer“ 2026</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2026/08/05/kinosommer-im-filmforum-5-days-of-summer-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nils Bothmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 11:59:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 12. bis zum 18. August findet zum zweiten Mal die Reihe „5 Days of Summer“ im Filmforum im Museum Ludwig statt. US-amerikanische&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/08/05/kinosommer-im-filmforum-5-days-of-summer-2026/">Kinosommer im Filmforum: „5 Days of Summer“ 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vom 12. bis zum 18. August findet zum zweiten Mal die Reihe „5 Days of Summer“ im Filmforum im Museum Ludwig statt. US-amerikanische Slacker, deutsches Coming-of-Age und japanische Animekunst stehen auf dem Spielplan, außerdem die Geburtsstunde des Sommerblockbusters.</strong></h3>



<h3 class="wp-block-heading"><em><strong>Von Nils Bothmann</strong>. </em></h3>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Kino und Sommer, das gehört zusammen. Neben Weihnachten ist der Sommer der beliebteste Startzeitpunkt für die ganz großen Events des Kinojahres, man kann Filme auch <a href="https://filmszene.koeln/2026/07/15/cinemakk-sommerkino-im-innenhof-des-makk/">Open Air genießen</a>, oft Kultfilme und Klassiker in der Wiederaufführung. So auch in der Reihe „5 Days of Summer“ die dieses Jahr zum zweiten Mal stattfindet, im Filmforum im Museum Ludwig. Von Mittwoch, den 12. August, bis Sonntag, 16. August, werden an fünf Tagen insgesamt neun Filme gezeigt. Dazu werden&nbsp;coole Drinks, sowie Cocktails und Eis von den Sponsoren Nomoo, Vaihinger und Bitburger&nbsp;gereicht – solange der Vorrat reicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem letztes Jahr unter anderem der Namensgeber <em>(500) Days of Summer </em>(2009) lief, startet die diesjährige Ausgabe mit dem Film, ohne den es den Sommerblockbuster gar nicht geben würde: <em>Der weiße Hai</em> (1975). Der Horrorklassiker um das Treiben eines mörderischen Riesenhais katapultierte den jungen Spielberg nicht nur umgehend in Hollywoods A-Liga, er war auch das Kinoevent, dessen Warteschlangen ganze Häuserblocks lang waren – der Name und das Konzept des Blockbusters waren geboren. Am 12. August um 20:30 Uhr kann man sich davon überzeugen, dass Spielbergs Klassiker mit der packenden Musik von John Williams auch mehr als 50 Jahre nach seiner Entstehung nichts von seiner Wirkung verloren hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sommer spielt auch in anderen US-Filmen aus dem Programm eine Rolle. In Hitchcocks Meisterwerk <em>Das Fenster zum Hof</em> (1954) schwitzt James Stewart als an seine Wohnung gefesselter Fotograph, während er die Nachbarschaft bespitzelt und dabei einen Mord beobachtet (13. August, 19 Uhr). In dem Feelgood-Road-Movie <em>Little Miss Sunshine </em>(2006) unternimmt eine dysfunktionale Familie einen Roadtrip, um der kleinen Tochter den Auftritt bei einer Misswahl zu ermöglichen. Doch nicht nur Abigail Breslin ist in der warmherzigen Dramedy ein Sonnenschein, auch das Setting ist angemessen sommerlich (15. August, 16 Uhr).</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="280" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Sonne-und-Beton_Constantin-Film.jpg" alt="" class="wp-image-17994" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Sonne-und-Beton_Constantin-Film.jpg 500w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Sonne-und-Beton_Constantin-Film-300x168.jpg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Sonne-und-Beton_Constantin-Film-400x224.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sonne und Beton </em>(Copyright: Constantin Film)</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Und dann sind da noch drei Double Features. Das erste befasst sich am Freitag, den 14. August mit deutschem Sommerkino. In <em>Crazy</em> (2000) ist die warme Jahreszeit auch der Punkt, an dem Robert Stadlober als Hauptfigur in der Coming-of-Age-Buchverfilmung wichtige Erfahrung mit Freundschaft, Liebe und Erwachsenwerden macht. Im Anschluss findet noch ein Filmgespräch mit Regisseur Hans-Christian Schmid statt (18 Uhr). Nochmal Coming of Age, nochmal eine Buchverfilmung, aber in einem wesentlichen raueren Milieu: <em>Sonne und Beton</em> (2023). David Wnendt verfilmt Felix Lobrechts Roman um vier Jugendliche aus armem Hause, die sich im Hitzesommer von 2003 in Berlin-Gropiusstadt durchschlagen, nach dem Streit mit einer Dealergruppe dringend Geld brauchen und dafür Kriminelles planen. Einer der meistbeachteten deutschen Filme der jüngeren Vergangenheit (20:30 Uhr).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Samstag, den 15. August, folgen auf <em>Little Miss Sunshine</em> zwei sommerliche Filme von Richard Linklater. Den Anfang macht <em>Before Sunrise</em> (1995), der Auftakt seiner renommierten <em>Before</em>-Trilogie, in dem US-Tourist Ethan Hawke und die französische Urlauberin Julie Delpy sich während eines Aufenthalts in Wien im Juni ineinander verlieben (18 Uhr). In den USA spielt dagegen <em>Dazed and Confused</em> (1993). Linklaters grandioser Coming-of-Age-Slacker-Klassiker beschreibt den letzten Schultag an einer texanischen Highschool, an dem die älteren Schüler die jüngeren Freshmen triezen dürfen, aber auch die großen Partys stattfinden. Der Reigen um Flirten, Saufen, Liebe, Drogen usw. versammelt ein wahres Ensemble damaliger Jungstars vor dem großen Durchbruch (unter anderem Ben Affleck, Parker Posey, Milla Jovovich und Reneé Zellweger), mit Matthew McCounaghey als Anfang-Zwanziger-Schmierlappen, der immer noch auf Highschool-Partys auf Mädels aus ist, in einer legendären Rolle (20 Uhr).</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="281" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Die-letzten-Gluehwuermchen_KAZE.jpg" alt="" class="wp-image-17993" style="width:500px;height:auto" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Die-letzten-Gluehwuermchen_KAZE.jpg 500w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Die-letzten-Gluehwuermchen_KAZE-300x169.jpg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/08/Die-letzten-Gluehwuermchen_KAZE-400x225.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die letzten Glühwürmchen</em> (Copyright: KAZÉ Anime)</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Am Sonntag, den 16. August, stehen zwei Animes aus dem berühmten Studio Ghibli auf dem Programm. Den Anfang macht <em>Ponyo – Das große Abenteuer am Meer</em> (2008) von Studiogründer und Mastermind Hayao Mizayaki. Eine japanische Variante der Geschichte der kleinen Meerjungfrau, in der sich ein Goldfischmädchen mit einem Menschenjungen anfreundet und selbst ein Mensch werden möchte, gleichzeitig aber auch ein kindgerechtes Plädoyer gegen Umweltverschmutzung (14 Uhr). Ungleich stärkerer Tobak ist Isao Takahtas <em>Die letzten Glühwürmchen</em> (1988), der trotz Zeichentrick und FSK-6-Freigabe nur bedingt etwas für die Kleinen ist. Es ist die Geschichte zweier Geschwister, die nach amerikanischen Bombenangriffen in der japanischen Stadt ums Überleben kämpfen. Vergeblich, wie man bereits zu Beginn des Films erfährt. Eine todtraurige, humanistische Geschichte über die Leiden des Krieges (16 Uhr).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die US-Filme des Programms laufen in Originalfassung mit Untertiteln, die beiden Animes in der deutschen Synchro. Ein Ticket für einen Film kostet 8 Euro, ein Ticket für die gesamte Reihe 18 Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Titelbild: <em>Der weiße Hai</em> (Copyright: Universal)</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/08/05/kinosommer-im-filmforum-5-days-of-summer-2026/">Kinosommer im Filmforum: „5 Days of Summer“ 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
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		<item>
		<title>Übernachtungssteuer für Kultur und Soziales!</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2026/07/30/uebernachtungssteuer-fuer-kultur-und-soziales/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 23:37:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die finanzielle Lage vieler Kommunen in Deutschland verschlechtert sich in großem Tempo, auch in Köln stehen Kultur und Soziales angesichts sehr schlechter Haushaltsprognosen&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/07/30/uebernachtungssteuer-fuer-kultur-und-soziales/">Übernachtungssteuer für Kultur und Soziales!</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die finanzielle Lage vieler Kommunen in Deutschland verschlechtert sich in großem Tempo, auch in Köln stehen Kultur und Soziales angesichts sehr schlechter Haushaltsprognosen zunehmend unter Druck. Das KulturNetz Köln fordert deshalb, bis zu 50 Prozent der Einnahmen aus der Übernachtungssteuer dauerhaft der freien Kulturszene zugutekommen zu lassen. Filmszene Köln unterstützt diesen Appell und dokumentiert die am 29. Juli 2026 veröffentlichte Forderung im Wortlaut</strong>:</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Köln erzielt durch die städtische Übernachtungssteuer, die 2014 als Kulturförderabgabe eingeführt wurde, seit der Ausweitung auf beruflich veranlasste Übernachtungen zum 1. Juli 2024, jährlich einen zweistelligen Millionenbetrag. Der Haushaltsplan 2025/26 prognostiziert einen Anstieg der Einnahmen von 7 auf 26 Millionen Euro ab 2025[1]. Von diesem Betrag kommen derzeit lediglich rund 2 Millionen Euro[2] der bundesweit herausragenden freien Kunst- und Kulturlandschaft Kölns zugute – obwohl sie ein wesentlicher Standortfaktor der Stadt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das KulturNetzKöln fordert, dass die Einnahmen aus der Übernachtungssteuer weiterhin vollständig kulturellen und sozialen Zwecken sowie Bildung und Tourismus zugutekommen. Ab 2027 soll ein schrittweise auf 50% anwachsender Anteil der Einnahmen gezielt für die freie Kulturszene, ihre kulturelle Infrastruktur und neue Initiativprojekte eingesetzt werden. Damit könnten die in der mittelfristigen Finanzplanung vorgesehenen Kürzungen im freien Kulturbereich kompensiert und Förder- sowie Betriebsmittel langfristig abgesichert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu Thomas Glässer aus dem Vorstand des KulturNetzKöln: „Die Übernachtungssteuer profitiert unmittelbar von der Attraktivität Kölns als Kulturstadt und ihrer außergewöhnlich lebendigen und vielfältigen freien Szene. Deshalb ist es folgerichtig, einen transparenten und verlässlichen Teil dieser Einnahmen wieder in die freie Kulturszene zu investieren. Wer die kulturelle Strahlkraft Kölns erhalten will, muss auch ihre Grundlagen sichern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon heute werden bedeutende Einrichtungen und Projekte der freien Kulturlandschaft, die eigentlich längst im „Kernhaushalt“ der Stadt verankert sein müssten, vollständig aus der Kulturförderabgabe finanziert. Das betrifft u.a. das Spitzenensemble Concerto Köln, die Festivals Cologne Jazzweek, africologne oder Sommerblut, sowie den Fonds Kulturelle Bildung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben einer verlässlichen Projektförderung braucht es dauerhaft abgesicherte Strukturen für Spielstätten und Produktionshäuser, Ensembles und Netzwerke. Investitionen in Kultur stärken nicht nur Kunst und gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern auch Tourismus, Gastronomie, Hotellerie und den Wirtschaftsstandort Köln. Studien zeigen zudem, dass kulturelle Investitionen erhebliche wirtschaftliche Rückflüsse erzeugen und die Lebensqualität sowie Attraktivität einer Stadt nachhaltig steigern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die freie Kunst- und Kulturszene prägt das kulturelle Profil Kölns entscheidend. Freie Theater, Musik, Literatur, Bildende Kunst, Tanz, zeitgenössischer Zirkus und interdisziplinäre Projekte sorgen für künstlerische Vielfalt, kulturelle Teilhabe und gesellschaftlichen Austausch. Gleichzeitig geraten viele Einrichtungen und Kulturschaffende durch steigende Betriebs-, Energie- und Produktionskosten sowie angekündigte Kürzungen unter Druck. Obwohl die freie Szene weit über 60% der Kulturveranstaltungen der Stadt verantwortet, erhält sie weniger als fünf Prozent des städtischen Kulturetats.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Übernachtungssteuer wurde mit dem kulturpolitischen Anspruch eingeführt, zur Finanzierung der kulturellen Landschaft Kölns beizutragen. Zwar ist sie rechtlich nicht zweckgebunden, die Stadt selbst spricht jedoch von einer politischen Zweckbindung. Aus Sicht des KulturNetzKöln sollte dieser Grundsatz gerade angesichts der angespannten Haushaltslage handlungsleitend bleiben.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Hintergrund:</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.stadt-koeln.de/artikel/06845/index.html"><strong>Kölner Übernachtungssteuer</strong> (<strong>Kulturförderabgabe)</strong></a>, ist eine kommunale Abgabe auf entgeltliche Übernachtungen in Hotels, Pensionen und anderen Beherbergungsbetrieben. Sie beträgt <strong>5 Prozent des Übernachtungspreises</strong> und wird seit dem <strong>1. Juli 2024</strong> auch auf beruflich veranlasste Übernachtungen erhoben. Ursprünglich wurde die Abgabe eingeführt, um zusätzliche Mittel für die Stadt zu generieren und insbesondere Kultur, Bildung, Soziales und Tourismus zu stärken. Eine rechtliche Verpflichtung, die Einnahmen tatsächlich für diese Bereiche zu verwenden, besteht jedoch nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <strong><a href="https://kulturnetz-koeln.de/" data-type="link" data-id="https://kulturnetz-koeln.de/">KulturNetzKöln (KNK)</a></strong> ist die <strong>spartenübergreifende kulturpolitische Interessenvertretung der freien Kölner Kulturszene</strong>. Es vertritt Künstler:innen, Kulturinitiativen, Ensembles, Festivals, Spielstätten, Verbände und freie Kulturinstitutionen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Ziel ist es, die Interessen der freien Szene zu bündeln und gemeinsam kulturpolitisch zu vertreten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Best Off Flinta: Neue Perspektiven im OFF Broadway</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2026/07/29/best-off-flinta-neue-perspektiven-im-off-broadway/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 01:07:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im August setzt das Kölner OFF Broadway seine neue Filmreihe »Best OFF FLINTA« fort. Entwickelt und kuratiert wird sie von Mitarbeitenden des Kinos,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/07/29/best-off-flinta-neue-perspektiven-im-off-broadway/">Best Off Flinta: Neue Perspektiven im OFF Broadway</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Im August setzt das Kölner OFF Broadway seine neue Filmreihe »Best OFF FLINTA« fort. Entwickelt und kuratiert wird sie von Mitarbeitenden des Kinos, die Filme von FLINTA-Regisseur:innen in wechselnden Themenschwerpunkten zusammenbringen. Im Interview mit Filmszene Köln sprechen sie über die Entstehung der Reihe, ihre kuratorischen Überlegungen und die Idee, den filmischen Kanon um weitere Perspektiven zu erweitern.</h3>



<h3 class="wp-block-heading"><em><strong>Von Werner Busch</strong></em>.</h3>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Werner Busch: Wie ist die Idee zu BEST OFF FLINTA entstanden? Gab es einen konkreten Auslöser oder war es ein Wunsch, der im Team schon länger vorhanden war?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, den Wunsch gab es schon länger im Team. Sowohl sich in die Programmgestaltung aktiv einzubringen, als auch dies als Möglichkeit zu nutzen, das bestehende Programm zu erweitern und der dominanten Präsenz von cis-männlichen Regisseuren etwas entgegenzusetzen. Vor ungefähr zwei Jahren ist die Idee erstmals im Gespräch mit Kolleg:innen bei der Arbeit aufgekommen und wir sind sofort auf positive Resonanz gestoßen. Außerdem ist uns aufgefallen, dass gerade Filmreihen, die sich der Wiederaufführung von Filmen widmen sich meistens auf den »Kanon«, der leider stark cis-männlich geprägt ist, fokussieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Reihenname versteht sich als Anspielung darauf und möchte verdeutlichen, dass das Beste eben nicht unbedingt das ist, was seit Jahren immer wieder aufgewärmt wird und als Filmklassiker gilt. Nach vielen Ideen, »Was-wäre-wenn«-Szenarien bei der Arbeit und ersten Gesprächen mit der Geschäftsführung hat sich die Idee dieses Frühjahr konkretisiert und wir konnten endlich mit der Planung anfangen. Dementsprechend ist die Freude jetzt umso größer, dass die Reihe endlich stattfindet und wir unsere Ideen realisieren können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In einem Insta-Post habt ihr geschrieben, dass 2025 nur rund 20 Prozent der im OFF Broadway gezeigten Filme von FLINTA-Regisseur:innen inszeniert wurden. Ist das ein Wert, der für die aktuelle Kino-Landschaft typisch ist? Ich hätte erwartet, dass es in Arthouse-Kinos wie dem OFF ohnehin mehr Prozent wären.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, das hatten wir auch. Umso ernüchternder war es, und gleichzeitig ist dieser Wert tatsächlich ziemlich bezeichnend für die gesamte Kinolandschaft! Bei einem großen Cineplex hätte es uns auch nicht verwundert, aber konkret nachzuzählen, hat uns noch einmal vor Augen geführt, wie groß das Ungleichgewicht tatsächlich ist. Dieses zieht sich durch die gesamte Kinolandschaft und ist das Ergebnis eines Systems, das jahrzehntelang Projekte von cis-Männern bevorzugt und primär gefördert hat. Denkt man an die großen Kinoklassiker und Blockbuster, findet man kaum einen Film, hinter dem eine FLINTA-Regisseur:in steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich gibt es vor allem im Arthouse-Kino schon länger vermehrt Filme von FLINTA-Regisseur:in, doch dabei handelt es sich meistens um kleine Produktionen mit einem schmalen Marketingbudget, und somit gehen solche Filme in der doch sehr von Wettbewerb und Kapitalismus geprägten Kinolandschaft unter. Deswegen setzen wir mit der FLINTA-Reihe den Fokus auf eben diese Filme und wollen mit der Reihe auch zeigen, welche enorme Bandbreite der FLINTA-Filmkanon zu bieten hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ist euch am Begriff FLINTA wichtig? Was eröffnet dieser programmatisch?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der filmische Kanon und auch viele Kinoprogramme werden bis heute überwiegend von cis-männlichen Perspektiven geprägt. Für uns war deshalb schnell klar, dass es nicht ausreicht, diesem Ungleichgewicht ausschließlich cis-weibliche Perspektiven gegenüberzustellen. Mit dem Begriff FLINTA möchten wir den Blick bewusst weiter öffnen. Uns ist es wichtig, Kinokultur intersektional zu denken und unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und filmische Identitäten sichtbar zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir verstehen unsere Filmreihe dabei auch als Beitrag zu einer feministischen Kinokultur. Ein kuratiertes Filmprogramm kann bestehende Sehgewohnheiten hinterfragen, den filmischen Kanon erweitern und Werke zusammenbringen, die sonst selten miteinander in Verbindung gesetzt werden. So entstehen neue Dialoge und Perspektiven, die zeigen, dass das Kino schon immer von einer Vielfalt an Stimmen geprägt war – auch wenn diese lange nicht die gleiche Sichtbarkeit erhalten haben. Mit unserer Filmreihe möchten wir genau diesen Stimmen Raum geben, FLINTA-Regisseur:innen sichtbar machen und verdeutlichen, wie nachhaltig ihre Werke die Filmgeschichte und das zeitgenössische Kino geprägt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit eurer ersten Programmreihe &#8222;Coming of Age&#8220; widmet ihr euch zum Auftakt einem Genre, das viele Menschen mit klassischen Jugendgeschichten verbinden. Was macht gerade dieses Thema aus eurer Sicht besonders geeignet, um unterschiedliche FLINTA-Perspektiven sichtbar zu machen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Coming-of-Age ist zum einen ein Genre, mit dem sich viele Menschen identifizieren können, und erfreut sich zum anderen großer Popularität. Die Suche nach der eigenen Identität, das Erwachsenwerden und das Austesten der eigenen Grenzen sind universelle Erfahrungen, die gleichzeitig sehr unterschiedlich erlebt werden. Gerade deshalb eignet sich das Genre besonders gut, um die Vielfalt von FLINTA-Perspektiven sichtbar zu machen und eröffnet ganz unterschiedliche filmische Herangehensweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Coming-of-Age-Geschichten aus FLINTA-Perspektiven erzählen deshalb oft nicht nur vom Erwachsenwerden, sondern auch davon, sich gegen normative Vorstellungen von Geschlecht, Körper, Begehren und Lebensentwürfen zu behaupten. Ob Body Horror als Metapher für körperliche Veränderung, feinfühlige Erzählungen über die erste Liebe und queere Selbstfindung oder Geschichten, in denen das Verlassen des Elternhauses zum Akt der Emanzipation wird – gerade diese Bandbreite macht das Genre so spannend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für uns ist Coming of Age deshalb ein idealer Auftakt für die Filmreihe. Gleichzeitig bildet der erste Themenblock einen Einstieg in den größeren FLINTA-Filmkanon, den wir in den kommenden Themenblöcken um weitere Genres erweitern möchten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/raw-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-17982" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/raw-1024x576.jpg 1024w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/raw-300x169.jpg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/raw-768x432.jpg 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/raw-400x225.jpg 400w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/raw-1260x709.jpg 1260w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/raw-800x450.jpg 800w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/raw-1227x690.jpg 1227w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/raw.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Raw </em>ist das Regiedebüt von Julia Ducournau, Foto: Wild Bunch</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eure erste Staffel vereint Filme von Dee Rees, Greta Gerwig und Julia Ducournau. Was verbindet diese drei Werke für euch – oder worin unterscheiden sie sich?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was die drei Filme für uns verbindet, ist vor allem ihr Blick auf das Erwachsenwerden und die Suche nach der eigenen Identität. Alle erzählen von jungen Menschen, die versuchen, ihren Platz in der Welt zu finden und sich von den Erwartungen ihres Umfelds zu lösen. Gleichzeitig wählen sie dafür ganz unterschiedliche filmische Ansätze: Pariah erzählt ruhig und realistisch von queerer Selbstfindung und dem Wunsch nach Selbstakzeptanz. <em>Lady Bird</em> verbindet Humor und Emotionalität, um Themen wie Familie, Freundschaft und das Erwachsenwerden zu behandeln. <em>Raw </em>geht einen völlig anderen Weg und nutzt Body Horror als Metapher für Begehren, Veränderung und die Unsicherheiten des Erwachsenwerdens. Gerade diese Vielfalt macht die Filme für uns spannend – sie zeigen, dass ähnliche Themen auf ganz unterschiedliche Weise erzählt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Aspekt, der die drei Filme verbindet, ist, dass sie allesamt Regiedebüts sind. Sie markieren den Beginn dreier beeindruckender Filmkarrieren und zeigen bereits das außergewöhnliche künstlerische und filmische Können von Dee Rees, Greta Gerwig und Julia Ducournau. Für uns ist das ein schöner Ausgangspunkt für die Filmreihe: drei Debüts, die auf ganz unterschiedliche Weise zeigen, wie kraftvoll neue Stimmen das Kino bereichern können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ihr beschreibt den ersten Film <em>Pariah </em>als einen Film, den ihr »endlich auf die große Leinwand bringen« wollt. Welche Rolle spielt für euch das Kino als gemeinsamer Ort der Filmerfahrung?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir verstehen das Kino als einen sozialen und kulturellen Raum – einen Ort des Zusammenkommens, des Austauschs und der Begegnung. Im gemeinsamen Sehen entstehen Erfahrungen, die sich zu Hause nur schwer reproduzieren lassen: Man lacht, erschrickt oder fühlt mit anderen mit, und genau daraus können Gespräche entstehen, die über den Film hinausreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kontext einer FLINTA-Filmreihe wünschen wir uns, dass das Kino ein möglichst offener und sicherer Raum ist, in dem unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden und Menschen miteinander ins Gespräch kommen können. Die gemeinsame Filmerfahrung schafft eine besondere Form der Aufmerksamkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Filme wie Pariah, der in Deutschland nie einen regulären Kinostart hatte und deshalb nur selten auf der großen Leinwand zu sehen war, gewinnen an Kraft, wenn sie gemeinsam im Kinosaal erlebt werden und anschließend Gespräche anstoßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb verstehen wir unsere Filmreihe nicht nur als eine Reihe von Filmvorführungen, sondern als Einladung, Filme gemeinsam zu entdecken. Für Werke, die im regulären Kinobetrieb oft unterrepräsentiert sind, kann das Kino ein Ort sein, an dem sie die Sichtbarkeit und Wertschätzung erhalten, die sie verdienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>BEST OFF FLINTA ist ja von euch, als Mitarbeitenden des OFF Broadway Kinos, initiiert worden. Wie funktioniert die Zusammenarbeit im Kollektiv? Wie trefft ihr Programmentscheidungen und wie entstehen die Themenschwerpunkte?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zusammenarbeit im Kollektiv ist für uns vor allem von einem solidarischen und demokratischen Miteinander geprägt. Programmentscheidungen treffen wir gemeinsam und versuchen dabei, die unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und Interessen aller Beteiligten einzubeziehen. Gleichzeitig teilen wir die Aufgaben nach den jeweiligen Stärken und Interessen auf, sodass jede Person ihre eigenen Fähigkeiten in den Prozess einbringen kann. Wir empfinden es als großes Privileg, dass in unserer Gruppe Menschen mit unterschiedlichem Vorwissen aus den Bereichen Kino- und Festivalarbeit, Filmschaffen, Gender Studies, Design und weiteren Disziplinen zusammenkommen und gemeinsam an einem Programm arbeiten. Diese Vielfalt bereichert unsere kuratorische Arbeit und führt immer wieder zu neuen Ideen und Diskussionen, auf die einzelne Personen allein vielleicht nicht gekommen wären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was uns dabei verbindet, ist vor allem die gemeinsame Begeisterung für das Kino und die Freude daran, Filme zu entdecken, miteinander in Beziehung zu setzen und mit anderen zu teilen. Gleichzeitig verbindet uns eine enge freundschaftliche Basis. Wir kennen uns gut, arbeiten gerne zusammen und haben dadurch einen Raum geschaffen, in dem neue Ideen entstehen können und auch unterschiedliche Meinungen ihren Platz haben. Die Themen für unsere Schwerpunkte entstehen meist aus gemeinsamen Überlegungen. Dabei treffen persönliche Lieblingsfilme auf Werke, die schon lange auf unserer Watchlist stehen, und auf Themen, die uns auch über das Kino hinaus beschäftigen. Aus diesen Gesprächen entwickeln sich nach und nach die Ideen für die einzelnen Themenblöcke. Uns ist wichtig, dass die Auswahl nicht nur aus einer theoretischen Perspektive entsteht, sondern ebenso aus einer persönlichen Leidenschaft für Filme und dem Wunsch, bestimmte Werke mit einem Publikum zu teilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welche Kriterien sind euch bei der Filmauswahl besonders wichtig?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Filmauswahl ist uns vor allem wichtig, dass die Freude am Kino im Mittelpunkt steht. Wir möchten Filme zeigen, die auf der großen Leinwand erlebt werden wollen und vielleicht nicht die Aufmerksamkeit bekommen haben, die sie verdienen. Dabei geht es uns darum, FLINTA-Perspektiven sichtbar zu machen, die im regulären Kinobetrieb oft weniger Raum erhalten, und Werke zu entdecken, die neue Zugänge zu unterschiedlichen Themen und Lebensrealitäten eröffnen. Gleichzeitig ist die Auswahl immer auch von der Lust am gemeinsamen Filmschauen geprägt. Wir möchten unser Publikum zum Nachdenken anregen, aber genauso zum Lachen, Mitfühlen und Staunen bringen. Ein Filmabend soll keine reine Wissensvermittlung sein, sondern vor allem eine schöne gemeinsame Kinoerfahrung schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wir persönlich freuen uns darauf, unsere Lieblingsfilme auf der Leinwand zu sehen oder einen Film zu entdecken, der schon lange auf unserer Watchlist steht. Wichtig ist uns außerdem, dass die Reihe einen niedrigschwelligen Zugang ermöglicht. Wir möchten sowohl Menschen ansprechen, die sich bereits intensiv mit feministischen Themen und Filmkritik beschäftigen, als auch diejenigen, die bisher vielleicht weniger Berührungspunkte damit hatten, aber neugierig und offen sind. Die Filme sollen keine Vorkenntnisse voraussetzen oder ausschließlich über eine theoretische Ebene funktionieren, sondern Menschen neugierig machen und dazu einladen, sich auf neue Themen und Perspektiven einzulassen. Im besten Fall entdeckt man dabei nicht nur einen neuen Film, sondern stößt auch auf Fragen oder Themen, mit denen man sich bisher noch nicht beschäftigt hat.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Lady-Bird-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-17983" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Lady-Bird-1024x576.jpg 1024w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Lady-Bird-300x169.jpg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Lady-Bird-768x432.jpg 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Lady-Bird-400x225.jpg 400w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Lady-Bird-1260x709.jpg 1260w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Lady-Bird-800x450.jpg 800w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Lady-Bird-1227x690.jpg 1227w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Lady-Bird.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Lady Bird</em> ist das Debüt von Greta Gerwig und erhielt fünf Oscar-Nominierungen in 2018, Foto: Universal Pictures</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Habt ihr schon Ideen, in welche Richtung sich die Reihe nach dem ersten Themenblock entwickeln könnte? Welche filmischen Perspektiven oder Genres würdet ihr künftig gerne stärker in den Fokus rücken?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf jeden Fall – wir haben bereits viele Ideen für den nächsten Themenblock! Uns ist wichtig, dass die Reihe nicht bei einem einzelnen Thema stehen bleibt, sondern unterschiedliche Facetten des FLINTA-Filmschaffens sichtbar macht. Inhaltlich interessieren uns vor allem Themen und Genres, die bisher stark von cis-männlichen Perspektiven geprägt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders spannend finden wir die Frage, wie sich klassische Genres verändern, wenn sie aus einer FLINTA-Perspektive erzählt werden – sei es Horror, Action, Thriller oder Science-Fiction. Gleichzeitig möchten wir uns mit Themen beschäftigen, die im Kino oft zu wenig Raum bekommen: etwa Darstellungen von Freundschaft und Solidarität zwischen FLINTA-Personen, queere Liebesgeschichten und Lebensrealitäten oder die Frage, wie Männlichkeit und männliche Figuren von FLINTA-Regisseur:innen inszeniert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das sind nur einige Beispiele – wir haben bereits viele weitere Ideen gesammelt und freuen uns darauf, diese im Rahmen der Reihe umzusetzen. Unser Ziel ist es, mit jedem Themenblock neue Perspektiven auf das Kino zu eröffnen und zu zeigen, wie vielfältig FLINTA-Filmschaffen ist – nicht nur thematisch, sondern auch ästhetisch und genreübergreifend. Wir wünschen uns, dass die Filmreihe langfristig einen Raum schafft, in dem bekannte und weniger bekannte Werke miteinander in Dialog treten und der filmische FLINTA-Kanon Stück für Stück erweitert und zugänglich gemacht wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was wünscht ihr euch, dass Besucher:innen nach einem Abend bei Best OFF FLINTA mit nach Hause nehmen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wünschen uns, dass die Besucher:innen bei einem Abend bei uns vor allem eine schöne und bereichernde Kinoerfahrung machen. Das Kino ist für uns ein Ort des gemeinsamen Erlebens, des Austauschs und der Inspiration – und genau diese Atmosphäre möchten wir mit der Reihe schaffen. Wir hoffen, dass Menschen sich auf die Filme einlassen, miteinander ins Gespräch kommen und vielleicht noch lange nach dem Kinobesuch über das Gesehene nachdenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig möchten wir auch den Blick dafür öffnen, wie sehr unsere Sehgewohnheiten und unser filmischer Kanon oft von cis-männlichen Perspektiven geprägt sind. Viele von uns haben unzählige Filme gesehen, ohne bewusst darüber nachzudenken, aus welcher Perspektive sie erzählt werden und welche Stimmen dabei vielleicht weniger sichtbar waren. Unsere Reihe soll dazu ein Gegengewicht schaffen und zeigen, wie viele spannende, vielfältige und außergewöhnliche Filme von FLINTA-Regisseur:innen entstanden sind und weiterhin entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders schön wäre es natürlich, wenn Besucher:innen eine neue Regisseur:in oder einen neuen Film für sich entdecken – vielleicht sogar einen neuen Lieblingsfilm – und Lust bekommen, sich weiter mit den Themen und Perspektiven auseinanderzusetzen, die in der Filmreihe behandelt werden. Wenn die Filme über den Kinosaal hinaus weiterwirken, weiterempfohlen werden und neue Gespräche über Kino, Perspektiven und Repräsentation entstehen, dann ist das genau die Art von Austausch, die wir mit der Reihe anregen möchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Interview: Werner Busch</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Titelbild: Jakob Stählin</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/07/29/best-off-flinta-neue-perspektiven-im-off-broadway/">Best Off Flinta: Neue Perspektiven im OFF Broadway</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>23. Afrika Film Festival Köln</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2026/07/27/23-afrika-film-festival-koeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 14:09:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Afrika Film Festival Köln hat Programm-Höhepunkte seiner diesjährigen Ausgabe bekannt gegeben. Vom 17. bis 27. September widmet sich das Festival u. a.&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/07/27/23-afrika-film-festival-koeln/">23. Afrika Film Festival Köln</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Das Afrika Film Festival Köln hat Programm-Höhepunkte seiner diesjährigen Ausgabe bekannt gegeben. Vom 17. bis 27. September widmet sich das Festival u. a. Filmen über Verlust, Vertreibung und die Suche nach neuen Perspektiven – ergänzt durch Konzerte, Gespräche und Ausstellungen.</h3>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Von Werner Busch.</em></h3>



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<p class="wp-block-paragraph">Vom 17. bis 27. September lädt das Afrika Film Festival Köln erneut zu einer filmischen Reise durch die vielfältigen Lebenswelten des afrikanischen Kontinents und seiner Diaspora ein. Das Thema Verlust und Vertreibung ist in einigen der Filme wesentlich, die nun vorgestellt worden sind &#8211; und die Wege, wie Menschen trotz solchen Schicksalen weiterleben. Darum bildet Heilung das Herzstück dieser Festivalausgabe: nicht als glückliches Ende, sondern als oft widersprüchlicher Prozess, der Mut, Gemeinschaft und Erinnerung braucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichten stammen aus zahlreichen Ländern Afrikas und aus der Diaspora. Sie zeigen Menschen, die nach Krieg, Flucht oder persönlichem Verlust versuchen, ihr Leben neu zu ordnen. Manche finden Halt in der Musik, andere in Ritualen, im Protest oder in der Kraft familiärer Beziehungen. Gemeinsam erzählen die Filme davon, dass Hoffnung nicht bedeutet, den Schmerz zu vergessen, sondern mit ihm weiterzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Musik spielt dabei eine besondere Rolle. In <em>Congo Boy</em> von Rafiki Fariala entdeckt ein kongolesischer Flüchtlingsjunge in Bangui den Rap als Ausdruck seiner Erfahrungen und als Möglichkeit, sich selbst neu zu finden. <em>El Sett</em> von Marwan Hamed zeigt die schwerkranke Sängerin Umm Kulthum bei ihrem letzten Bühnenauftritt – ihre Stimme wird zum Trost für eine ganze Nation. In <em>O Profeta</em> von Ique Langa aus Mosambik und <em>Meu Semba</em> von Hugo Salvaterra aus Angola bewahrt Musik Erinnerungen und verbindet Generationen. <em>Joy Boy: A Tribute to Julius Eastman</em> würdigt den afroamerikanischen Komponisten Julius Eastman, dessen kompromisslose Musik bis heute nachwirkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Rituale und Spiritualität geben den Figuren Orientierung. In <em>Soumsoum, the Night of the Stars</em> begleitet Mahamat-Saleh Haroun ein Mädchen durch die Wüste des Tschad, wo sich Alltagswelt und Mythos auf faszinierende Weise begegnen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="560" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/memory-of-princess-mumbi-still-1024x560.png" alt="" class="wp-image-17980" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/memory-of-princess-mumbi-still-1024x560.png 1024w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/memory-of-princess-mumbi-still-300x164.png 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/memory-of-princess-mumbi-still-768x420.png 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/memory-of-princess-mumbi-still-1536x840.png 1536w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/memory-of-princess-mumbi-still-400x219.png 400w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/memory-of-princess-mumbi-still-1262x690.png 1262w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/memory-of-princess-mumbi-still.png 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Memory of Princess Mumbi schafft es, KI überaus sinnvoll einzusetzen, um aus einem absoluten Low-Budget-Film eine visuell überbordende Fantasy-Erzählung zu machen. Foto: Damien Hauser</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Filme verstehen sich als Erinnerungsarbeit. Mohamed Siams <em>My Father’s Scent</em> setzt sich behutsam mit der Beziehung zum eigenen Vater auseinander. <em>Memory of Princess Mumbi</em> von Damien Hauser erzählt eine verdrängte Geschichte aus Kenia neu, während <em>The People Shall</em> zeigt, wie kollektive Erinnerung zu einer Form des Widerstands werden kann. <em>Notes from the Underground</em> von Chris Kets und Adrian van Wyk begleitet Hip-Hop-Künstlerinnen und -Künstler in Kapstadt, für die Rap, Breakdance, Graffiti und das „Knowledge of Self“ weit mehr sind als Kultur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht zuletzt kreisen viele Filme um die Frage, wie Menschen ihre Identität behaupten und ihren eigenen Weg finden. Der Film <em>Black Burns Fast</em> von Sandulela Asanda ist eine queere Coming-of-Age-Geschichte über das Erwachsenwerden, das Entdecken der eigenen Sexualität und den Mut, sich gegen gesellschaftliche Normen zu behaupten. Auch <em>Variations on a Theme</em> von Jason Jacobs und Devon Delmar sowie Mohammed Sheikhs <em>Barni</em> beschäftigen sich mit Fragen von Identität, Zugehörigkeit und den Spuren, die Herkunft und Erinnerung im Leben hinterlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere Filme richten den Blick auf Menschen, die sich gegen Ungerechtigkeit wehren. Patience Nitumwesigas <em>The Woman Who Poked the Leopard</em> begleitet eine Frau, deren Widerstand auch ihrer Gemeinschaft neue Kraft gibt. <em>Trop C’est Trop (Enough Is Enough)</em> von Elisé Sawasawa macht den seit Jahrzehnten andauernden Konflikt im Osten der Demokratischen Republik Kongo sichtbar und fordert Gerechtigkeit ein. <em>Truck Mama</em> von Zipporah Nyaruri und <em>Lady</em> von Olive Nwosu erzählen von Frauen, die mit Ausdauer und Entschlossenheit ihren eigenen Weg gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen zeichnen die Filme kein einheitliches Bild Afrikas. Stattdessen eröffnen sie vielfältige Perspektiven auf einen Kontinent, dessen Geschichten so unterschiedlich sind wie die Menschen, die sie erzählen.<br><br>Abgerundet wird das Festival durch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit mehreren Kurzfilmreihen, Panel-Talks mit internationalen Gästen, Live-Musik sowie einer Ausstellung.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>17.–27. September 2026</strong><br>Filmforum NRW, Rex Kino, Lichtspiele Kalk, KHM, Off-Broadway und Comedia Theater<br><a href="http://www.afrikafilmfestivalkoeln.de">www.afrikafilmfestivalkoeln.de</a></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-vimeo wp-block-embed-vimeo wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Teaser Afrika Film Festival Köln 2026" src="https://player.vimeo.com/video/1193533000?dnt=1&amp;app_id=122963" width="900" height="506" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin"></iframe>
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		<title>»Kenne Se Kino?« – Quiz für Cineast:innen</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2026/07/22/kenne-se-kino-quiz-fuer-cineastinnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Filmhaus Köln lädt erneut zum Open-Air-Filmquiz ein – mit Fragen, Filmausschnitten und jeder Menge Kinowissen. Von Werner Busch. Nach der erfolgreichen Premiere&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Das Filmhaus Köln lädt erneut zum Open-Air-Filmquiz ein – mit Fragen, Filmausschnitten und jeder Menge Kinowissen.</h3>



<h3 class="wp-block-heading"><em><strong>Von Werner Busch</strong></em>.</h3>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr kehrt <strong>»Kenne Se Kino?«</strong> als Open-Air-Ausgabe zurück. Am <strong>Donnerstag, 23. Juli, um 21 Uhr</strong> verwandelt sich der Parkplatz des <a href="https://filmhaus-koeln.de"><strong>Filmhauses Köln</strong></a> in eine Quizarena für Filmfans. Gespielt wird unter freiem Himmel – mit Fragen rund um Kino, Filmgeschichte und Popkultur. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Quiz richtet sich an alle, die ihr Filmwissen testen möchten – unabhängig davon, ob sie sich als Gelegenheitspublikum oder eingefleischte Cineast:innen verstehen. Neben klassischen Wissensfragen gehören auch Filmausschnitte und Bilderrätsel zum Programm. Gespielt werden kann allein oder im Team, der Spaß am gemeinsamen Rätseln steht im Mittelpunkt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung beginnt um <strong>21 Uhr</strong> im Open-Air-Bereich des Filmhauses Köln auf dem Parkplatz. Das Quiz ist kostenlos. <br>Bitte meldet euch <a href="mailto:filmbildung@filmhaus-koeln.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>per Mail</strong></a> an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Titelbild: Werner Busch</em></p>
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		<title>Kopfhörerkino: Kurzfilme unter freiem Himmel im Mediapark</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2026/07/20/kopfhoererkino-kurzfilme-unter-freiem-himmel-im-mediapark/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 20:06:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 24. und 25. Juli lädt das Kopfhörerkino der Stiftung Kultur wieder in den Mediapark zu Open-Air-Kurzfilmprogrammen ein. Auf dem Programm stehen aktuelle&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Am 24. und 25. Juli lädt das Kopfhörerkino der Stiftung Kultur wieder in den Mediapark zu Open-Air-Kurzfilmprogrammen ein. Auf dem Programm stehen aktuelle Arbeiten aus Köln sowie internationale Highlights aus 50 Jahren Kurzfilm-Kuratierung.</h3>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Von Werner Busch</em></h3>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">An <strong>Freitag, 24. Juli</strong>, und <strong>Samstag, 25. Juli</strong>, lädt die Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn wieder zum <strong>Kopfhörerkino</strong> in den Mediapark ein. Die Kurzfilmabende unter freiem Himmel verbinden sommerliche Atmosphäre mit einem vielseitigen Filmprogramm. Kabellose Kopfhörer sorgen dabei für guten Klang, während die Filme auf der Open-Air-Leinwand direkt am See zu sehen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Auftakt macht am <strong>24. Juli</strong> das Programm <strong>»Kurzfilm am See – Made in Cologne«</strong>. Gezeigt werden aktuelle Arbeiten Kölner Filmschaffender – von Spielfilm und Dokumentation über Experimentalfilm bis zum Musikvideo. Die Auswahl gibt einen Einblick in die Vielfalt der Kölner Kurzfilmszene und versammelt sehr unterschiedliche filmische Handschriften und Perspektiven.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am <strong>25. Juli</strong> folgt unter dem Titel <strong>»Kurzfilm am See – Best of Stiftung Kultur«</strong> eine Auswahl internationaler Kurzfilme aus der langjährigen kuratorischen Arbeit der Stiftung Kultur. Anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens präsentiert sie Werke aus den vergangenen Jahrzehnten, die unterschiedliche Genres und Erzählformen miteinander verbinden und einen Querschnitt durch ihr Programm bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Vorführungen beginnen um <strong>22 Uhr</strong>, die Ausgabe der kabellosen Kopfhörer erfolgt ab <strong>21.30 Uhr</strong> gegen Pfand. Der Eintritt ist frei, Veranstaltungsort ist der Mediapark in Köln. Der Zugang ist barrierefrei, für Rollstuhlnutzer:innen sind Stellplätze im Veranstaltungsbereich vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Titelbild: Simon Rupieper</em></p>
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		<item>
		<title>Junge Dokumentarfilmer*innen gesucht: Filmhaus Köln startet Mentoring-Programm 2026/27</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2026/07/17/junge-dokumentarfilmerinnen-gesucht-filmhaus-koeln-startet-mentoring-programm-2026-27/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 13:50:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren können sich ab sofort für das Mentoring-Programm des Filmhaus Köln bewerben. Über ein Jahr hinweg begleiten&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren können sich ab sofort für das Mentoring-Programm des Filmhaus Köln bewerben. Über ein Jahr hinweg begleiten erfahrene Filmschaffende acht ausgewählte Projekte von der ersten Idee bis zur Premiere eines dokumentarischen Kurzfilms – mit Workshops, individueller Betreuung sowie technischer und finanzieller Unterstützung.</h3>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Von Werner Busch.</em></h3>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Wer schon länger eine Idee für einen dokumentarischen Kurzfilm mit sich trägt, bislang aber keine Gelegenheit hatte, sie umzusetzen, findet im <strong><a href="https://filmhaus-koeln.de/post/open-call-mentoring-programm-26-27">Mentoring-Programm des Filmhaus Köln</a></strong> Unterstützung. Bereits zum sechsten Mal begleitet das einjährige Programm junge Erwachsene auf dem Weg von der ersten Idee bis zur Premiere ihres eigenen Films. Die Bewerbung ist noch bis zum <strong>27. Juli 2026</strong> möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Angebot richtet sich an Menschen zwischen <strong>18 und 30 Jahren</strong> aus Köln und Umgebung, die erste Erfahrungen im dokumentarischen Arbeiten sammeln möchten. In Ausnahmefällen werden auch Bewerbungen aus anderen Städten Nordrhein-Westfalens berücksichtigt. Voraussetzung ist eine realisierbare Idee für einen rund 20-minütigen Dokumentarfilm sowie die Bereitschaft, im Team zu arbeiten und sich über mehrere Monate intensiv auf den Produktionsprozess einzulassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Programms vermitteln Workshops Grundlagen der Ideenentwicklung, Dramaturgie, Regie, Bildgestaltung sowie Kamera-, Ton- und Montagetechnik. Ergänzt wird das Angebot durch individuelle Beratung, technische Ausstattung und ein Budget für kleinere Produktionsausgaben. Die Teilnehmerzahl ist auf <strong>acht Personen</strong> begrenzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Mentor<em>innen begleiten <strong>Florian Schmitz</strong> und <strong>Till Gombert</strong> (Ideenentwicklung und technische Einführung), <strong>Lisa Bühl</strong> (Bildgestaltung), <strong>Laurentia Genske</strong> (Regie) sowie <strong>Hamed Mohammadi</strong> (Montage) die Projekte. Ergänzend finden mehrere »Meet the Mentors«-Filmvorführungen statt, bei denen die Teilnehmenden die Arbeitsweise der Mentor</em>innen kennenlernen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem Kennenlerntermin Mitte September beginnen Ende September und Anfang Oktober die ersten Workshops. Es folgen die Drehphase von November bis Ende Januar sowie die Montage zwischen Februar und Mai 2027. Den Abschluss bildet im <strong>Juni 2027</strong> die Premiere der entstandenen Filme im Filmhaus Kino.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Bewerbung werden eine ein- bis zweiseitige Projektidee, ein Motivationsschreiben (maximal eine Seite) sowie ein Lebenslauf benötigt. Die Teilnahme am Programm ist kostenlos.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bewerbungsschluss ist der 27. Juli 2026.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ort:</strong> Filmhaus Köln, Maybachstraße 111, 50670 Köln<br><strong>Teilnahme:</strong> kostenlos<br><strong>Teilnehmerzahl:</strong> maximal 8 Personen<br><strong>Bewerbung:</strong> Projektidee (1–2 Seiten), Motivationsschreiben (max. 1 Seite) und Lebenslauf an <strong><a>mentoring@filmhaus-koeln.de</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Mentoring-Programm ist ein Projekt des Filmhaus Köln und wird vom Kulturamt der Stadt Köln sowie der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst gefördert.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Mehr zum Thema:</h2>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-filmszene-k-ln wp-block-embed-filmszene-k-ln"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="a1YpityCCS"><a href="https://filmszene.koeln/2026/06/13/persoenlich-politisch-nah-acht-junge-filme-im-filmhaus-koeln/">Persönlich, politisch, nah: Acht junge Filme im Filmhaus Köln</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Persönlich, politisch, nah: Acht junge Filme im Filmhaus Köln“ – Filmszene Köln" src="https://filmszene.koeln/2026/06/13/persoenlich-politisch-nah-acht-junge-filme-im-filmhaus-koeln/embed/#?secret=7fEgNIJQ9i#?secret=a1YpityCCS" data-secret="a1YpityCCS" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-filmszene-k-ln wp-block-embed-filmszene-k-ln"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="ODFgm4hR9A"><a href="https://filmszene.koeln/2024/07/11/mentoring-programm-fuer-junge-menschen/">Mentoring-Programm für junge Menschen</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Mentoring-Programm für junge Menschen“ – Filmszene Köln" src="https://filmszene.koeln/2024/07/11/mentoring-programm-fuer-junge-menschen/embed/#?secret=za1zfA9TL3#?secret=ODFgm4hR9A" data-secret="ODFgm4hR9A" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/07/17/junge-dokumentarfilmerinnen-gesucht-filmhaus-koeln-startet-mentoring-programm-2026-27/">Junge Dokumentarfilmer*innen gesucht: Filmhaus Köln startet Mentoring-Programm 2026/27</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Cineville Eurotrip: Mit der Kinokarte durch Europa</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2026/07/16/cineville-eurotrip-mit-der-kinokarte-durch-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 12:26:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer in diesem Sommer mit der Bahn, dem Auto oder dem Rucksack durch Europa reist, kann die Cineville-Karte gleich mit einpacken. Denn mit&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/07/16/cineville-eurotrip-mit-der-kinokarte-durch-europa/">Cineville Eurotrip: Mit der Kinokarte durch Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Wer in diesem Sommer mit der Bahn, dem Auto oder dem Rucksack durch Europa reist, kann die Cineville-Karte gleich mit einpacken. Denn mit dem <strong>Cineville Eurotrip</strong> wird das Kinoabo für zwei Monate grenzüberschreitend gültig: B<strong>is zum 31. August 2026</strong> können Mitglieder in <strong>248 Kinos in 92 Städten</strong> in den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Schweden und Österreich ohne Aufpreis ins Kino gehen. </h3>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Von Werner Busch.</em></h3>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Egal ob ein Zwischenstopp in Amsterdam, ein Wochenende in Wien oder Urlaub in Stockholm – überall dort, wo <a href="https://www.cineville.eu/deutsch"><strong>Cineville</strong></a> oder das österreichische Partnerprogramm <strong>nonstop</strong> vertreten sind, gilt die Mitgliedschaft. Möglich sind unbegrenzt viele reguläre Kinobesuche. Vorausbuchungen sind im Ausland allerdings nicht möglich; stattdessen erhalten Mitglieder ihr Eurotrip-Ticket direkt an der Kinokasse gegen Vorlage ihrer physischen Cineville-Karte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Netzwerk gehören zahlreiche Programmkinos und Filmtheater – vom traditionsreichen Stadtteilkino bis zum großen Arthouse-Haus. Cineville wirbt damit, den Sommer auch als Gelegenheit zu verstehen, neue Kinokulturen kennenzulernen: historische Säle entdecken, Open-Air-Vorführungen besuchen oder den Lieblingsfilm einmal in einer anderen Sprachfassung sehen. Zu beachten ist dabei, dass Filme je nach Land unterschiedlich untertitelt oder synchronisiert sein können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Köln ist Teil des Netzwerks. Wer Besuch aus den anderen Cineville-Ländern bekommt, kann während des Aktionszeitraums gemeinsam die teilnehmenden Kölner Kinos erkunden – genauso wie Cineville-Mitglieder aus Deutschland auf ihrer Reise durch Europa die Partnerkinos nutzen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Partnerkinos, die Teilnahmebedingungen, sowie die Antworten auf die häufigsten Fragen sind auf <strong><a href="https://cineville.eu">cineville.eu</a> </strong>zu finden. Eine Übersicht aller teilnehmenden Kinos und Spielzeiten findet man auf den Webseiten der jeweiligen Cineville-Länder.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Titelbild: Cineville.</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr zum Thema:</h2>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-filmszene-k-ln wp-block-embed-filmszene-k-ln"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="1EfLAbqEFo"><a href="https://filmszene.koeln/2025/08/14/das-cineville-kino-abo-feiert-geburtstag/">Das Cineville-Kino-Abo feiert Geburtstag</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Das Cineville-Kino-Abo feiert Geburtstag“ – Filmszene Köln" src="https://filmszene.koeln/2025/08/14/das-cineville-kino-abo-feiert-geburtstag/embed/#?secret=MgSrCjFmOa#?secret=1EfLAbqEFo" data-secret="1EfLAbqEFo" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-filmszene-k-ln wp-block-embed-filmszene-k-ln"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="4Xs4COVshV"><a href="https://filmszene.koeln/2024/08/01/cineville-ist-die-zukunft-des-kinos-ein-abo/">Cineville-Interview: Ist die Zukunft des Kinos ein Abo?</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Cineville-Interview: Ist die Zukunft des Kinos ein Abo?“ – Filmszene Köln" src="https://filmszene.koeln/2024/08/01/cineville-ist-die-zukunft-des-kinos-ein-abo/embed/#?secret=oFfKSIRvCV#?secret=4Xs4COVshV" data-secret="4Xs4COVshV" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>cineMAKK: Sommerkino im Innenhof des MAKK</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2026/07/15/cinemakk-sommerkino-im-innenhof-des-makk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 13:52:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmszene.koeln/?p=17868</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn die Dämmerung über der Kölner Innenstadt hereinbricht, verwandelt sich der Innenhof des Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) wieder in einen der&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/07/15/cinemakk-sommerkino-im-innenhof-des-makk/">cineMAKK: Sommerkino im Innenhof des MAKK</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Wenn die Dämmerung über der Kölner Innenstadt hereinbricht, verwandelt sich der Innenhof des Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) wieder in einen der stimmungsvollsten Open-Air-Kinos der Stadt. Vom <strong>9. Juli bis 22. August</strong> lädt <strong>cineMAKK</strong> an jedem Donnerstag, Freitag und Samstag zu Filmabenden unter freiem Himmel ein. </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen historischer Architektur und sommerlicher Atmosphäre zeigt das Programm aktuelle Arthouse-Filme, Festivalerfolge und internationale Produktionen. Bei schlechtem Wetter ziehen die Vorführungen vom <a href="https://makk.de/besuchen/weitere-angebote/cinemakk-filmvorfuehrungen?utm_source=chatgpt.com">Museum für Angewandte Kunst</a> in die Filmpalette um. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Open-Air-Kino ist längst zu einer festen Größe im Kölner Kultursommer geworden. Die besondere Kulisse, die entspannte Stimmung und ein sorgfältig kuratiertes Programm machen die Filmabende Jahr für Jahr zu einem Publikumsmagneten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Filmbeginn ist jeweils bei ausreichender Dunkelheit zwischen 21:30 und 22:00 Uhr. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>16.07.</strong> – <em>Paris Murder Mystery</em> | <strong>Frankreich</strong> | <strong>2026</strong> | <strong>Regie:</strong> Rebecca Zlotowski<br><strong>17.07.</strong> – <em>Sentimental Value</em> | <strong>Norwegen/Dänemark/Schweden/Deutschland/Frankreich</strong> | <strong>2025</strong> | <strong>Regie:</strong> Joachim Trier<br><strong>18.07.</strong> – <em>One to One: John &amp; Yoko</em> | <strong>Großbritannien</strong> | <strong>2025</strong> | <strong>Regie:</strong> Kevin Macdonald, Sam Rice-Edwards<br><strong>23.07.</strong> – <em>The Life of Chuck</em> | <strong>USA</strong> | <strong>2025</strong> | <strong>Regie:</strong> Mike Flanagan<br><strong>24.07.</strong> – <em>Sirât</em> | <strong>Spanien/Frankreich</strong> | <strong>2025</strong> | <strong>Regie:</strong> Oliver Laxe<br><strong>25.07.</strong> – <em>The Ballad of Wallis Island</em> | <strong>Großbritannien</strong> | <strong>2025</strong> | <strong>Regie:</strong> James Griffiths<br><strong>30.07.</strong> – <em>Miroirs No. 3</em> | <strong>Deutschland</strong> | <strong>2025</strong> | <strong>Regie:</strong> Christian Petzold<br><strong>31.07.</strong> – <em>The Phoenician Scheme</em> | <strong>USA</strong> | <strong>2025</strong> | <strong>Regie:</strong> Wes Anderson<br><strong>01.08.</strong> – <em>Milch ins Feuer</em> | <strong>Deutschland</strong> | <strong>2025</strong> | <strong>Regie:</strong> Justine Bauer<br><strong>06.08.</strong> – <em>Pompeji: Unter den Wolken</em> | <strong>Italien</strong> | <strong>2025</strong> | <strong>Regie:</strong> Gianfranco Rosi<br><strong>07.08.</strong> – <em>Der Kuss des Grashüpfers</em> | <strong>Deutschland/Aserbaidschan</strong> | <strong>2025</strong> | <strong>Regie:</strong> Elmar Imanov<br><strong>08.08.</strong> – <em>Vier Mütter für Edward</em> | <strong>Irland</strong> | <strong>2024</strong> | <strong>Regie:</strong> Darren Thornton<br><strong>13.08.</strong> – <em>Caught by the Tides</em> | <strong>China</strong> | <strong>2024</strong> | <strong>Regie:</strong> Jia Zhangke<br><strong>14.08.</strong> – <em>One Battle After Another</em> | <strong>USA</strong> | <strong>2025</strong> | <strong>Regie:</strong> Paul Thomas Anderson<br><strong>15.08.</strong> – <em>The President&#8217;s Cake</em> | <strong>Irak</strong> | <strong>2025</strong> | <strong>Regie:</strong> Hasan Hadi<br><strong>20.08.</strong> – <em>Sirât</em> | <strong>Spanien/Frankreich</strong> | <strong>2025</strong> | <strong>Regie:</strong> Oliver Laxe<br><strong>21.08.</strong> – <em>Die Farben der Zeit</em> | <strong>Frankreich</strong> | <strong>2025</strong> | <strong>Regie:</strong> Cédric Klapisch<br><strong>22.08.</strong> – <em>The Secret Agent</em> | <strong>Brasilien</strong> | <strong>2025</strong> | <strong>Regie:</strong> Kleber Mendonça Filho </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Titelbild: Leonardo DiCaprio in One Battle After Another, Foto: Warner Bros.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>KHM-Rundgang 2026: Vier Tage, 42 Filme, freier Eintritt</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2026/07/13/khm-rundgang-2026-vier-tage-42-filme-freier-eintritt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 19:52:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Slider]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmszene.koeln/?p=17651</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der KHM-Rundgang 2026 zeigt vom 15. bis 19. Juli aktuelle Arbeiten aus dem Studiengang »Mediale Künste«. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Filmprogramm:&#8230;</p>
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<h3 class="wp-block-heading">Der KHM-Rundgang 2026 zeigt vom 15. bis 19. Juli aktuelle Arbeiten aus dem Studiengang »Mediale Künste«. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Filmprogramm: An vier Tagen laufen 42 studentische Filme in 13 Programmblöcken – in der Aula der KHM und im Filmforum im Museum Ludwig. Der Eintritt ist frei.</h3>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Von Werner Busch</em></h3>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong><a href="https://www.khm.de">Kunsthochschule für Medien Köln (KHM)</a></strong> lädt vom <strong>15. bis 19. Juli</strong> zum <strong>Rundgang 2026</strong> ein. Die traditionelle Jahresausstellung zeigt aktuelle Arbeiten von Studierenden und Diplomand*innen des Studiengangs »Mediale Künste« – mit Ausstellungen, Filmprogrammen, Lesungen, Konzerten und Performances. Eröffnet wird der Rundgang am Mittwoch, 15. Juli, um 18:30 Uhr in der Aula der KHM.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum steht in diesem Jahr erneut ein umfangreiches <strong><a href="https://www.khm.de/rundgang_2026_filmprogramm/">Filmprogramm</a></strong>. An vier Tagen präsentiert die KHM insgesamt 42 filmische Arbeiten, die in den vergangenen zwölf Monaten im Rahmen des Studiums entstanden sind. Zu sehen sind Spielfilme, Dokumentarfilme, Animationen, Experimentalfilme und hybride Formen des filmischen Erzählens. Die Längen und Formate variieren, entsprechend breit ist auch der Blick auf das, was an der KHM derzeit filmisch entsteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Filme laufen in 13 Programmblöcken. Von Donnerstag bis Sonntag werden sie jeweils um 14, 16 und 18 Uhr in der Aula der KHM am Filzengraben gezeigt. Zusätzlich gibt es von Donnerstag bis Samstag jeweils um 20 Uhr Programme im Filmforum im Museum Ludwig. Die Filmemacher*innen sind bei den Vorführungen anwesend und geben im Anschluss Einblicke in Konzeption und Realisierung ihrer Arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich für junge filmische Handschriften interessiert, bekommt beim KHM-Rundgang einen konzentrierten Einblick in die aktuelle Kurzfilmproduktion der Hochschule – und damit in Arbeiten, die oft noch vor Festivalpremieren, Verleihwegen und größeren Auswertungen zu sehen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rundgang insgesamt ist natürlich deutlich breiter angelegt. Insgesamt sind mehr als 100 Werke zu entdecken. Allein 30 Diplomprojekte werden im Ausstellungsparcours präsentiert – darunter Video- und Soundinstallationen, fotografische Arbeiten, Mixed-Media-Werke, Skulpturen, Malerei und literarische Arbeiten. Dazu öffnen Ateliers, Labore und Seminare und geben Einblicke in künstlerische Arbeitsprozesse und laufende Projekte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Parcours entlang des Filzengrabens wird auch 2026 durch das neue Hauptgebäude der KHM am Heumarkt 14 erweitert. Als externe Veranstaltungsorte sind erneut das Filmforum im Museum Ludwig sowie das Matjö – Raum für Kunst des BBK Köln beteiligt. Für Studieninteressierte bietet die KHM während des Rundgangs zudem Beratungen an: am Donnerstag und Samstag, 16. und 18. Juli, jeweils von 14 bis 17 Uhr am Filzengraben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Film und Ausstellung entwickelt der Rundgang erfahrungsgemäß auch die Atmosphäre eines fünftägigen Sommerfestes. Lesungen, Hofkonzerte und Performances ergänzen das Programm täglich. <strong>Der Eintritt ist überall frei.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="850" height="477" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Gesture_of_belonging_web-1.png" alt="" class="wp-image-17656" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Gesture_of_belonging_web-1.png 850w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Gesture_of_belonging_web-1-300x168.png 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Gesture_of_belonging_web-1-768x431.png 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Gesture_of_belonging_web-1-400x224.png 400w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Gesture_of_belonging_web-1-800x450.png 800w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gesture of Belonging, Foto: KHM</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.khm.de"><em>Titelbild: Garden of Edie von Miri Klischat, Foto: KHM</em></a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Die Filmprogramme</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Donnerstag, 16. Juli 2026, 14 Uhr<br>Aula der KHM, Filzengraben 2, 50676 Köln<br>Moderation: Vertretungsprof. Oliver Schwabe</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Männer in Autos – Fahren“, 2025, 9 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32562.maenner-in-autos-fahren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Spielfilm von Richard Andreas Finger</li>



<li>„Tannenstraße 10“, 2026, 30 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32350.tannenstrasse-10/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Essay von Sarah Kramer</li>



<li>„Demontage“, 2026, 30 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32541.demontage/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Dokumentarfilm von Leonard Mann</li>



<li>„Wir müssen reden“, 2025, 12 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32231.wir-muessen-reden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Spielfilm von Fabian Maria Schumbrutzki</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Donnerstag, 16. Juli 2026, 16 Uhr<br>Aula der KHM, Filzengraben 2, 50676 Köln<br>Moderation: Prof. Philip Scheffner</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Gestures of belonging“, 2026, 7 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32488.gestures-of-belonging/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Experimentalfilm von Inna Lipovets</li>



<li>„Gorndorf, Texas“, 2025, 15 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32513.gorndorf-texas/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Dokumentarfilm von Riccardo Dejan Jurković und Josefine Rauch</li>



<li>„Das Außen, die Nacht“, 2026, 13 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32466.das-aussen-die-nacht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Experimentalfilm von Jakob Heimann</li>



<li>„Und in welcher Klasse bist du?“, 2026, 28 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32555.und-in-welcher-klasse-bist-du/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Spielfilm von Justin Merkens</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Donnerstag, 16. Juli 2026, 18 Uhr<br>Aula der KHM, Filzengraben 2, 50676 Köln</strong><br><strong>Moderation: Prof. Nanouk Leopold</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„0.0D (Diopter Zero)“, 2026, 5 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32514.0-0d-diopter-zero/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Experimentalfilm von canvaswan</li>



<li>„Hang am Baum“, 2024, 13 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.31580.hang-am-baum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Dokumentarfilm von Lucas Dülligen</li>



<li>„Nicht warm, sondern April“, 2026, 8 Min.<br>Spielfilm von Fabian Martin Anger</li>



<li>„ميراثُ&nbsp;الموؤدة&nbsp;| the legacy of female infanticide“&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32527.the-legacy-of-female-infanticide/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>2026, 27 Min.,&nbsp;Dokumentarfilm von Berzan Gerşê&nbsp;</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Donnerstag, 16. Juli 2026, 20 Uhr<br>Filmforum im Museum Ludwig<br>Moderation: Prof. Pia Marais</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Garden of Edie“, 2026, 20 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32499.garden-of-edie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Dokumentarfilm von Miri Klischat</li>



<li>„Acupuncture“, 2026, 7 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32529.acupuncture/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Animation von Weihao Han</li>



<li>„Beneath the Night“, 2026, 14 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32319.beneath-the-night/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Spielfilm Maximilian Karakatsanis</li>



<li>„Offenes Spiel“, 2025, 7 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32445.offenes-spiel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Dokumentarfilm von Justus Hanfland und Rasoul Mohammadi Koussehabad</li>



<li>„Vang:Mận – Wine:Plum“, 2026, 28 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32528.vang-mn-wine-plum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Spielfilm von Nano Nguyen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Freitag, 17. Juli 2026, 14 Uhr<br>Aula der KHM, Filzengraben 2, 50676 Köln<br>Moderation: Prof. Philip Scheffner</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Maros Foto“, 2026, 30 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32563.maros-foto/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Dokumentarfilm von Alexandros Murböck</li>



<li>„모두를&nbsp;위한&nbsp;모국어는&nbsp;없다“/ „No Mother Tongue for Everyone“, 2026, 68 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32511.no-mother-tongue-for-everyone/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Dokumentarfilm von Jinhyun Kim</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Freitag, 17. Juli 2026, 18:30 Uhr<br>Aula der KHM, Filzengraben 2, 50676 Köln<br>Moderation: Prof. Nanouk Leopold</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Mir zuliebe“, 2026, 79 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32518.mir-zuliebe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Dokumentarfilm von Fabian Rieke<br></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Freitag, 17. Juli 2026, 20 Uhr<br>Filmforum im Museum Ludwig<br>Moderation: Prof. Franz Müller</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Crushers“, 2025, 8 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32166.crushers/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Dokumentarfilm von Julian Wonn, Matthias Schöning und Franka Schuh</li>



<li>„Consagración“, 2026, 17 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32224.consagracion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Spielfilm von Vanessa Monti, Bildgestaltung: Bernard Mescherowsky</li>



<li>„Eine Tochter und zehn Söhne“, 2026, 21 Min.<br>Dokumentarfilm von Finn Ole Weigt u. Paula Milena Weise</li>



<li>„Komm’ uns doch mal wieder besuchen“, 2026, 14 Min.<br>Spielfilm von Bernard Mescherowsky</li>



<li>„Shirin und Nikan“, 2026, 18 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32516.shirin-und-nikan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Dokumentarfilm von Hesam Yousefi</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Samstag, 18. Juli 2026, 14 Uhr<br>Aula der KHM, Filzengraben 2, 50676 Köln</strong><br><strong>Moderation: Prof. Alejandro Bachmann</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Trojan Boats“, 2024, 17 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32559.trojan-boats/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Spielfilm von Ahmad A. Albaki</li>



<li>„S’Tuntschi vo Juf“, 2026, 30 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32343.s-tuntschi-vo-juf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Spielfilm von Jon Grandpierre (Regie und Buch) und Yakob El Deeb (Bildgestaltung &amp; Buch)</li>



<li>„Das Monument bewegt sich“, 2026, 19 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32561.das-monument-bewegt-sich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Dokumentarfilm von Marja Suna Vormann</li>



<li>„El mismo sol, otra luz“, 2025, 26 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32042.el-mismo-sol-otra-luz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Experimentalfilm von Ivonne Sheen Mogollón</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Samstag, 18. Juli 2026, 16 Uhr<br>Aula der KHM, Filzengraben 2, 50676 Köln</strong><br><strong>Moderation: Prof. Marcel Kolvenbach</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Off the Path“, 2026, 7 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32517.off-the-path/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Animationsprojekt von Shihao Du und Tongtong Li</li>



<li>„Elbows in Shatters“, 2025, 76 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.31918.nudel-in-scherben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Dokumentarfilm von Danila Lipatov und Karen Zimmermann</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Samstag, 18. Juli 2026, 18 Uhr<br>Aula der KHM, Filzengraben 2, 50676 Köln<br>Moderation: Prof. Alejandro Bachmann</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>استحبس&nbsp;(Estahbes), 2026, 80 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32465.estahbes/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Dokumentarfilm von Almourad Aldeeb</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Samstag, 18. Juli 2026, 20 Uhr<br>Filmforum im Museum Ludwig<br>Moderation: Prof. Marcel Kolvenbach</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„synchron schwimmen“, 2026, 23 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32009.synchron-schwimmen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Spielfilm von Nadine Schwitter</li>



<li>„Keine Stadt, kein Dorf“, 2026, 23 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32228.keine-stadt-kein-dorf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Spielfilm von Ekaterina Reinbold</li>



<li>„You don&#8217;t look nothing alike“, 2025, 26 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32273.you-dont-look-nothing-alike/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Dokumentarfilm von Eva Świątkowski</li>



<li>„M.“, 2026, 27 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32476.m/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Spielfilm von Adrian Witzel</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonntag, 19. Juli 2026, 14 Uhr<br>Aula der KHM, Filzengraben 2, 50676 Köln</strong><br><strong>Moderation: Katja Lell, künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Dang Tu Di Chen Mo Shi&#8220;/ „When the Land Was Silent“<br>2026, 13 Min., &nbsp;Spielfilm von Yao Su&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32507.dang-tu-di-chen-mo-shi--when-the-land-was-silent/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a></li>



<li>„HAARmonie“, 2026, 2 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32492.haarmonie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Animation von Tim Große und Yeling Xi</li>



<li>„Help Glen“, 2026, 22 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32567.help-glen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Spielfilm von Max Höller</li>



<li>„My map“, 2026, 15 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32491.my-map/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>VR/3D-Animation&nbsp;von Mayuko Kudo</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonntag, 19. Juli 2026, 16 Uhr<br>Aula der KHM, Filzengraben 2, 50676 Köln</strong><br><strong>Moderation: Prof. Sebastian Richter</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„fragil“, 2026, 7 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.32440.fragil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Spielfilm von Miri Klischat und Laurenz Otto</li>



<li>„Milch ins Feuer“, 2024, 79 Min.&nbsp;<a href="https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.31577.milch-ins-feuer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr</a><br>Spielfilm von Justine Bauer</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="574" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Elbow_in_Shatters_Danila_Lipatov-1024x574.jpg" alt="" class="wp-image-17655" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Elbow_in_Shatters_Danila_Lipatov-1024x574.jpg 1024w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Elbow_in_Shatters_Danila_Lipatov-300x168.jpg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Elbow_in_Shatters_Danila_Lipatov-768x431.jpg 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Elbow_in_Shatters_Danila_Lipatov-1536x861.jpg 1536w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Elbow_in_Shatters_Danila_Lipatov-400x224.jpg 400w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Elbow_in_Shatters_Danila_Lipatov-1231x690.jpg 1231w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Elbow_in_Shatters_Danila_Lipatov.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auch lange Filme gehören zum Programm: „Elbows in Shatters“, 2025, 76 Min.&nbsp;von Danila Lipatov und Karen Zimmermann, Foto: KHM</figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">Weitere Rundgang-Termine</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Eröffnung des Rundgangs<br>Mittwoch, 15. Juli 2026, 18:30 Uhr<br>Aula der KHM</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausstellung<br>Donnerstag bis Sonntag, 16.–19. Juli 2026<br>jeweils 14–20 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Filmprogramme<br>Donnerstag bis Sonntag, 16.–19. Juli 2026<br>Aula der KHM, Filzengraben 2<br>jeweils 14, 16 und 18 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Donnerstag bis Samstag, 16.–18. Juli 2026<br>Filmforum im Museum Ludwig, Bischofsgartenstr. 1<br>jeweils 20 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Studienberatung<br>Donnerstag und Samstag, 16. und 18. Juli 2026<br>14–17 Uhr<br>Filzengraben 2</p>



<p class="wp-block-paragraph">Führungen<br>Treffpunkt: Foyer Heumarkt 14</p>



<p class="wp-block-paragraph">Donnerstag, 16. Juli 2026, 15:30 Uhr<br>Führung mit Rektor Mathias Antlfinger</p>



<p class="wp-block-paragraph">Samstag, 18. Juli 2026, 15:30 Uhr<br>Führung mit Prorektorin Solveig Klaßen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sonntag, 19. Juli 2026, 15:30 Uhr<br>Führung mit Prorektor Zilvinas Lilas</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zentrale Information<br>Heumarkt 14 und Filzengraben 2</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eintritt frei</strong>!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/07/13/khm-rundgang-2026-vier-tage-42-filme-freier-eintritt/">KHM-Rundgang 2026: Vier Tage, 42 Filme, freier Eintritt</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
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		<title>SEE THE SOUND 2026: Wo Musik entsteht</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2026/07/12/see-the-sound-2026-wo-musik-entsteht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 21:07:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Slider]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen Jazzkosmen, Walen und Berliner Nächten: Vom 15. bis 19. Juli bringt SEE THE SOUND wieder Musik auf die Kinoleinwand. Das Filmfestival der&#8230;</p>
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<h3 class="wp-block-heading">Zwischen Jazzkosmen, Walen und Berliner Nächten: Vom <strong>15. bis 19. Juli</strong> bringt SEE THE SOUND wieder Musik auf die Kinoleinwand. Das Filmfestival der SoundTrack_Cologne bewegt sich dabei zwischen Jazz, Pop, Clubkultur und experimentellen Klangwelten – mit Filmen über David Bowie, Sun Ra, Bill Evans oder Boy George ebenso wie mit ungewöhnlichen Entdeckungen abseits großer Namen. Vier Empfehlungen aus dem Programm.</h3>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Von Werner Busch.</em></h3>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Wer Musikfilme liebt, kennt das Muster. Irgendwo zwischen Kinderzimmer, Welterfolg und Absturz wird die Karriere noch einmal ordentlich sortiert, dazwischen sprechen Weggefährt:innen in ehrfürchtigem Tonfall über das Genie im Mittelpunkt. Das kann unterhaltsam sein, nutzt sich aber auch erstaunlich schnell ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Musikfilm-Festival <strong>SEE THE SOUND,</strong> das die SoundTrack Cologne begleitet, schlägt in diesem Jahr erfreulich oft einen anderen Weg ein. Natürlich gibt es auch 2026 Filme über bekannte Namen wie David Bowie, Boy George, Diane Warren oder Stewart Copeland. Doch das Festival scheint sich weniger für den Sockel zu interessieren, auf den Musiker:innen im Laufe ihrer Karriere gestellt werden, als für die Orte, aus denen ihre Kunst überhaupt erst hervorgeht. Städte werden zu Klangräumen, Clubs zu politischen Laboren, Musik zu einer Form des Widerstands oder schlicht zu einer Möglichkeit, den eigenen Platz in der Welt zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Motiv zieht sich beinahe durch das gesamte Programm. Da ist der junge Schafhirte in <strong>„DJ Ahmet“</strong>, der mit elektronischen Beats gegen die Tradition aufbegehrt. Ein japanisches Pop-Idol kämpft in <strong>„Love on Trial“</strong> gegen ein System, das Künstlerinnen sogar das Verlieben verbieten möchte. Das <strong>Ensemble Modern</strong> sucht in Proberäumen nach den Klängen von morgen, während der norwegische Trompeter <strong>Nils Petter Molvær </strong>Bild und Ton miteinander experimentieren lässt. Musik erscheint hier  als Prozess, als Suche, manchmal sogar als Rettungsanker, selten einfach als das fertige Produkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darin liegt die Stärke des diesjährigen Programms. SEE THE SOUND ist eine Expedition durch ganz unterschiedliche musikalische Welten. Mal führt sie in das Los Angeles der frühen Hip-Hop-Jahre, mal in den Berliner KitKatClub, mal in die Welt zeitgenössischer Komposition. Wer sich darauf einlässt, entdeckt neben bekannten Namen viele Filme, die vermutlich nie den Weg in den regulären Kinobetrieb finden werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Abend im Orbit von Sun Ra</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer nur einen einzigen Festivalabend besuchen möchte, könnte kaum eine bessere Wahl treffen als den Freitag im Odeon. Dort widmet SEE THE SOUND dem Jazzvisionär <strong>Sun Ra</strong> gleich zwei Filme, die sich beinahe wie zwei Kapitel derselben Geschichte ergänzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„The Magic City: Birmingham According to Sun Ra“</strong> beginnt nicht im Weltall, sondern in Birmingham, Alabama. Der Film sucht nach den gesellschaftlichen und politischen Bedingungen, aus denen Herman Blount hervorging, bevor er sich selbst zu Sun Ra erklärte. Im Anschluss folgt <strong>„Sun Ra: Do the Impossible“</strong>, das den Musiker als Philosophen, Bandleader und Vordenker des Afrofuturismus porträtiert. Gemeinsam erzählen beide Filmeden Weg eines Künstlers von den Erfahrungen der Rassentrennung bis zu einer kosmischen Vision von Freiheit. Eine kluge Programmierung – und vermutlich einer der stärksten Festivalabende.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Sun_Ra-THE_MAGIC_CITY_01-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-17803" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Sun_Ra-THE_MAGIC_CITY_01-1024x576.jpg 1024w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Sun_Ra-THE_MAGIC_CITY_01-300x169.jpg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Sun_Ra-THE_MAGIC_CITY_01-768x432.jpg 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Sun_Ra-THE_MAGIC_CITY_01-1536x864.jpg 1536w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Sun_Ra-THE_MAGIC_CITY_01-400x225.jpg 400w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Sun_Ra-THE_MAGIC_CITY_01-1260x709.jpg 1260w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Sun_Ra-THE_MAGIC_CITY_01-800x450.jpg 800w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Sun_Ra-THE_MAGIC_CITY_01-1227x690.jpg 1227w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Sun_Ra-THE_MAGIC_CITY_01.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>„The Magic City: Birmingham According to Sun Ra“</strong>, Foto: Naoko, CBA Verleih</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Bill Evans – und das Schweigen zwischen zwei Tönen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während viele Musikfilme möglichst viele Hits unterbringen möchten, setzt <strong>„Everybody Digs Bill Evans“</strong> auf Zwischentöne. Grant Gee erzählt keinen klassischen Aufstieg-und-Fall-Mythos, er konzentriert sich auf wenige Wochen im Jahr 1961. Nach den legendären Village-Vanguard-Aufnahmen verliert Bill Evans seinen musikalischen Partner Scott LaFaro bei einem Autounfall und verstummt zunächst selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass ausgerechnet ein Dokumentarfilmer sein Spielfilmdebüt diesem Moment widmet, verspricht einen ungewöhnlichen Blick auf einen der größten Jazzpianisten des 20. Jahrhunderts. Nicht Virtuosität steht im Mittelpunkt, sondern Trauer, Stille und die mühsame Rückkehr zur Musik, zur Kreativität.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn der Wal zurücksingt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In <strong>„The Musician and the Whale“</strong> erfährt der französische Komponist Rone, dass seine Musik Buckelwale anzieht. Also fährt er hinaus aufs Meer, um einem Wal ein eigens komponiertes Stück vorzuspielen. Klingt zunächst nach einer dieser Ideen, die nachts um halb zwei entstehen und morgens verworfen werden. Offenbar war das hier anders.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob der Wal tatsächlich antwortet, ist letztlich gar nicht die entscheidende Frage. Spannender scheint, was der Film über Kommunikation erzählt – darüber, wie Musik Grenzen überschreiten kann, selbst wenn man nicht dieselbe Sprache spricht. Unter den zahlreichen Künstlerporträts des Festivals dürfte dies einer der ungewöhnlichsten Beiträge sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Musik entsteht selten allein</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fast ein wenig im Schatten der prominenten Namen läuft <strong>„Ensemble Modern – Why We Play“</strong>. Thorsten Schütte begleitet eines der bedeutendsten Ensembles für zeitgenössische Musik nicht auf der Bühne, sondern während der Proben. Dort, wo Klang noch tastend entsteht, wo diskutiert, verworfen und neu begonnen wird. Das passt natürlich gut zu einem Festival, das Musik immer wieder als gemeinschaftlichen Prozess versteht und nicht bloß als fertiges Werk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich gäbe es noch zahlreiche weitere Entdeckungen. Das Open-Air-Programm reicht von <strong>Kate Bush</strong> bis zur Tragikomödie <strong>„DJ Ahmet“</strong>, im Filmhaus treffen Hip-Hop-Geschichte, J-Pop, Dark Wave und Berliner Clubkultur aufeinander, und mit dem Stummfilmkonzert <strong>„Hanseaten“</strong> erhält ein hundert Jahre alter Film durch die eigens komponierte Live-Musik von Cécile Lacharme ein zweites Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Titelbild: Diane Warren: Relentless, Foto: Drexler Films, MasterClass, XTR</em><a href="https://www.imdb.com/company/co0756301/?ref_=ttco_cmpy_3"></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.imdb.com/title/tt14588692/companycredits/#sales"></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>50 Jahre Stiftung Kultur: Vom Kulturcafé zur Institution</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2026/07/10/50-jahre-stiftung-kultur-vom-kulturcafe-zur-institution/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 23:35:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Stiftung Kultur der Sparkasse Köln/Bonn feiert ihren 50. Geburtstag. Was 1976 als offener »City Treff« mit Kulturcafé am Rudolfplatz begann, ist heute&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Die Stiftung Kultur der Sparkasse Köln/Bonn feiert ihren 50. Geburtstag. Was 1976 als offener »City Treff« mit Kulturcafé am Rudolfplatz begann, ist heute eine Institution mit internationaler Strahlkraft: von der Photographischen Sammlung über das Deutsche Tanzarchiv und die Medienkunst bis zur »Akademie för uns Kölsch Sproch«. Frank Olbert blickt auf ein halbes Jahrhundert Kulturarbeit – und auf die Rolle von Birgit Hauska, deren Arbeit die Vermittlung von Tanzfilm und Medienkunst seit Jahrzehnten prägt.</h2>



<h2 class="wp-block-heading"><em>Von Frank Olbert.</em></h2>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stiftung Kultur der Sparkasse Köln/Bonn ist ein Schwergewicht nicht allein in Köln, in Nordrhein-Westfalen, in Deutschland, sondern auch im internationalen Maßstab. Mit ihrer Ausrichtung auf dokumentarische Fotografie und Sammlungen wie der des Ehepaars Bernd und Hilla Becher sowie einem umfassenden historischen und zeitgenössischen Bestand hat die Photographische Sammlung der Stiftung weltweite Bedeutung erlangt. Daneben aber geht es bodenständig zu im Domizil im Kölner Mediapark 7, denn hier hat auch die „Akademie för uns Kölsch Sproch“ eine Heimat – eine längst zur Instanz gewordene Einrichtung der Stiftung, was auch für ihre anderen Säulen wie die Literaturförderung, vor allem aber das Deutsche Tanzarchiv und die Medienkunst gilt. Letztere sind mit dem Namen Birgit Hauska verbunden. Sie sorgt seit den frühen 90er-Jahren dafür, dass sowohl die in der Stiftung gepflegte Vermittlung des Tanzfilms wie der Medien- und Videokunst im Allgemeinen ein hohes Renommee genießt. Man darf ohne Übertreibung sagen, dass eine Ära zuende geht, wenn Birgit Hauska im kommenden Jahr in den Ruhestand geht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Portrait_Birgit_22-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-17689" style="width:325px;height:auto" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Portrait_Birgit_22-683x1024.jpg 683w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Portrait_Birgit_22-200x300.jpg 200w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Portrait_Birgit_22-768x1152.jpg 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Portrait_Birgit_22-1024x1536.jpg 1024w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Portrait_Birgit_22-1365x2048.jpg 1365w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Portrait_Birgit_22-460x690.jpg 460w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Portrait_Birgit_22-scaled.jpg 1707w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Birgit Hauska, Foto: Simon Rupieper</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Seit Studienzeiten ist Hauska ihrem Arbeitsplatz verbunden. Dessen Geschichte reicht ins Jahr 1976 zurück, als die damals „City Treff“ genannte Stiftung aus dem Gedanken geboren wurde, Kultur für alle Bürgerinnen und Bürger Kölns attraktiv zu machen. Der grundsätzlich offene Charakter dieses Treffpunkts in der Schaafenstraße wurde allein schon dadurch klar, dass der „City Treff“ vor allem ein Café in der Sparkassenfiliale am Rudolfplatz war – ein „Kulturcafé“, wie man betonte, das mit der kulturpolitischen Haltung niederschwelliger Gastfreundschaft zu Lesungen, Diskussionen, Workshops und Ausstellungen lud. Und eben zum Kaffeetrinken oder Zeitunglesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau 50 Jahre ist das nun her, ein halbes Jahrhundert, in dessen Verlauf sich das einstmals City Treff genannte Informations- und Bildungszentrum immer weiter vergrößerte und in seine Fachbereiche verästelte: 1983 kam es zur Gründung der Akademie för uns Kölsch Sproch als Einrichtung der Heimatpflege; 1992 wurde die Photographische Sammlung an den Start gebracht, deren Grundstein der Nachlass von August Sander war und die sich rasch mit den Werken der Bechers oder Karl Blossfeldts erweiterte. Seit den 90er-Jahren werden auch die Kölner Theaterpreise vergeben, ein wichtiger Leuchtturm für die Freie Szene der Stadt. Und auch das Referat für den Videotanz, aus dem dann die Medienkunstvermittlung hervorging, gehört zur Stiftungs-DNA. Und mit ihm seine Leiterin Birgit Hauska.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Birgit Hauska, was umfasst bei Ihnen der Begriff Medienkunst?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Birgit Hauska: Es gibt zum einen die Kurzfilmvermittlung, die wir in unterschiedlichen Formaten realisieren: Seit 2021 veranstalten wir den „Short Monday“ in Kooperation mit dem Filmhaus und dem Kurzfilmfestival Köln (KFFK). Ich darf sagen: Das ist ein sehr erfolgreiches Modell, das hat dem Kurzfilm in Köln einen richtigen Schub gegeben. Darüber hinaus arbeiten wir mit dem KFFK schon sehr lange zusammen. Wir veranstalten genreübergreifende, themenorientierte Kurzfilmprogramme.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wie weit reicht das historisch zurück?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">1991 haben wir die erste Tanzfilmreihe veranstaltet. 2003, mit der „Tanzgeschichte 40“, ging das zuende. Wir haben andere Themenschwerpunkte gesetzt wie die „Jump Cut-Nights“, die Sommerfilmnächte zu Themen wie „Ein tierisches Vergnügen“ mit Tierfilmen, oder Filmen zu Naturthemen oder zu Fragen „Wie wir wohnen wollen“. Es gab ein Identitätsprogramm, „Is It Me?“, Blickwinkel jüdischer Filmemacherinnen, Filme zu Altern und Sterben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Hinzu kommen Open-Air-Veranstaltungen …</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">… „Sommer Köln“, das machen wir auch schon sehr lange, auch immer themenorieniert. Seit einiger Zeit legen wir das Programm „Made in Cologne“ auf und auch das im genreübergreifenden Sinn – es geht durch alle Filmsparten hindurch inklusive Musikvideos.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="678" height="1000" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/large_Short_Monday_hoch_1462d8a746.jpg" alt="" class="wp-image-17700" style="aspect-ratio:0.6780153738644304;width:274px;height:auto" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/large_Short_Monday_hoch_1462d8a746.jpg 678w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/large_Short_Monday_hoch_1462d8a746-203x300.jpg 203w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/large_Short_Monday_hoch_1462d8a746-468x690.jpg 468w" sizes="auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Filmhaus Köln</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><em>All das wird von Ihnen betreut?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles, was wir zeigen, kuratieren Simon Rupieper und ich seit 2020 im Team. Auch die Beiträge, die wir in der Reihe „Kurzfilm im Veedel“ zeigen. Damit gehen wir in die Bezirke, in die Bürgerhäuser, in die Mehrgenerationenhäuser, in Porz, Nippes, Ostheim und Bickendorf. Es ist schon aufwendig, solche Programme zu kuratieren, weil wir sehr viel sichten. Außerdem legen wir mit der Literaturförderung neue Reihen auf wie „Kurz und gut“, ein Format, das Kurzgeschichten und Kurzfilme in einen Dialog miteinander bringt. Das alles an niederschwelligen, bürgernahen Orten wie dem „Café Mittendrin“ in Köln-Dünnwald.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Was spricht für den Kurzfilm?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kurzfilm ist ein starkes künstlerisches Format, sehr innovativ. Man kann mit ihm sehr schnell und effektiv eine Art Sehschule bei den Betrachtenden anregen. Wir verstehen die Betonung auf dem Kurzfilm auch als künstlerische Erziehung. Man kann sehr gut darüber sprechen, was zu unserem Konzept gehört. Gerade diese Gespräche tragen zum Verständnis der Filme bei und helfen, dass die Leute wiederkommen und dass es eine Vielfalt von Stimmen gibt, wie Filme gesehen werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Arbeiten Sie mit anderen Abteilungen der Stiftung zusammen?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Absolut. Zur aktuell noch laufenden Ausstellung „Blickwinkel aus NRW“ haben wir auch Filme gezeigt. Das sind oft dankbare Programme, weil die Filme noch nie in einer solchen Konstellation gezeigt wurden. Hauptkriterium der meisten Festivals ist, dass die Filme neu sein müssen. Diesen Rahmen können wir viel großzügiger auslegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Was sind weitere Schwerpunkte Ihrer Arbeit?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein großes Gewicht liegt auf Fotografie. Unter anderem veranstalten wir „Next“ in Kooperation mit der Internationalen Photoszene und dem Deutschen Jugendfotopreis des deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrums&nbsp;<a href="https://kjf.de/bundeswettbewerbe.php">KJF</a>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="755" height="1024" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Simon-Rupieper-und-Birgit-Hauska-Foto-Janet-Sinica-755x1024.jpg" alt="" class="wp-image-17707" style="width:288px;height:auto" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Simon-Rupieper-und-Birgit-Hauska-Foto-Janet-Sinica-755x1024.jpg 755w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Simon-Rupieper-und-Birgit-Hauska-Foto-Janet-Sinica-221x300.jpg 221w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Simon-Rupieper-und-Birgit-Hauska-Foto-Janet-Sinica-768x1041.jpg 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Simon-Rupieper-und-Birgit-Hauska-Foto-Janet-Sinica-1133x1536.jpg 1133w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Simon-Rupieper-und-Birgit-Hauska-Foto-Janet-Sinica-509x690.jpg 509w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Simon-Rupieper-und-Birgit-Hauska-Foto-Janet-Sinica.jpg 1407w" sizes="auto, (max-width: 755px) 100vw, 755px" /><figcaption class="wp-element-caption">Simon Rupieper und Birgit Hauska kuratieren seit 2020 im Team, Foto: Janet Sinica</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><em>Workshops sind sozusagen die dritte Säule der Medienkunstvermittlung der Stiftung …</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau, Workshops, auch in einem generationsübergreifenden Sinn. Medienkunstvermittlung im Generationenworkshop: Zum Beispiel geht es hier um Arbeiten von Studierenden der KHM, die im Dialog zwischen Menschen unterschiedlichen Alters nicht nur besprochen werden, sondern zudem werden die neuen Medien im Do-it yourself-Prozess kreativ genutzt und selbst erprobt. Ziel ist es, voneinander zu lernen und dabei Einblick in die zeitgenössische Kunst zu erfahren, junge Medienkunst zu erkunden und dabei die Sichtweise der anderen Generation zu entdecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wie sind Sie persönlich zur Medienkunstvermittlerin bei der Stiftung geworden?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe damals Sportwissenschaften mit dem Schwerpunkt auf musische Fächer studiert und für meine Diplomarbeit recherchiert, die sich mit der „Wiederentdeckung des deutschen Ausdruckstanzes“ beschäftigte. Dazu habe ich mich an das Deutsche Tanzarchiv gewandt. Das wird von der Stadt Köln und der Stiftung getragen. Von da aus wurde ich dann Studentische Mitarbeiterin, und ich habe dem langjährigen Geschäftsführer der Stiftung, Hans-Georg Bögner, ein Projekt vorgeschlagen: Ich wollte für das Tanzarchiv eine Videothek entwickeln. Damals begann die große Zeit der Tanzcompagnien und der multimedialen Arbeit, und so fing das an. 1991 wurde das Referat für Videotanz gegründet. Viele Sendeanstalten haben damals Geld gegeben, um Tanzfilme zu produzieren. Nicht im Sinne einer Dokumentation, nicht als abgefilmter Tanz, sondern als Film mit eigener Choreografie, als filmische Neuinszeneriung. Und das hat mich am meisten interessiert: Die Kamerachoreografie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das heißt, Sie haben ein Archiv gegründet?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe das Videoarchiv im Deutschen Tanzarchiv aufgebaut. Parallel dazu habe ich die „Tanzgeschichten“ gegründet. In dieser Reihe wurden Filmprogramme zum Thema Tanz gezeigt. Sehr früh haben wir über Länderporträts hinaus themenorientierte Filme präsentiert, „Forever Young“, „witzig – absurd – verrückt“, immer auch als Filmnacht an unterschiedlichsten Orten, dem Dach des Museum Ludwig, auf dem Offenbachplatz vor Schauspiel und Oper. Und auch hier gab es schon ein Miteinander von Ausstellung und Film, „Glitter und Glory“ etwa, eine Schau im Museum Ludwig, zu der wir einen Filmabend veranstaltet haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Nun wird Jubiläum gefeiert. 1976 ging es los …</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">… als Geschenk der damaligen Stadtsparkasse Köln anlässlich des 150-jährigen Bestehens an die Kölner Bürger. Damals hieß das „City Treff“ – genauer: „Stiftung City Treff Informations- und Bildungszentrum“. Ein Café gehörte auch dazu, es war ein öffentlicher Ort in der Schaafenstraße. Man wollte für alle da sein. Zum „City Treff“ kam die „Akademie för uns Kölsch Sproch“ dazu, dann das Tanzarchiv, 1992 die Photographische Sammlung, die Nachlässe und die Sammlungen wie die des Ehepaars Becher. Das Erste, was man gekauft hat, war August Sander. Die Photographische Sammlung wurde zum Flaggschiff der SK Stiftung Kultur.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1020" data-id="17691" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/1976_Werbebroschuere_City-Treff_-_Cover_4a2f11575e-1024x1020.jpg" alt="" class="wp-image-17691" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/1976_Werbebroschuere_City-Treff_-_Cover_4a2f11575e-1024x1020.jpg 1024w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/1976_Werbebroschuere_City-Treff_-_Cover_4a2f11575e-300x300.jpg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/1976_Werbebroschuere_City-Treff_-_Cover_4a2f11575e-150x150.jpg 150w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/1976_Werbebroschuere_City-Treff_-_Cover_4a2f11575e-768x765.jpg 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/1976_Werbebroschuere_City-Treff_-_Cover_4a2f11575e-301x300.jpg 301w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/1976_Werbebroschuere_City-Treff_-_Cover_4a2f11575e-693x690.jpg 693w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/1976_Werbebroschuere_City-Treff_-_Cover_4a2f11575e.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">1976 begann die Stiftung ihre öffentliche Arbeit mit dem City Treff. Foto: &nbsp;Bildarchiv der Stiftung Kultur</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" data-id="17690" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/1976_Stiftung_City_Treff_90132d2196-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-17690" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/1976_Stiftung_City_Treff_90132d2196-1024x682.jpg 1024w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/1976_Stiftung_City_Treff_90132d2196-300x200.jpg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/1976_Stiftung_City_Treff_90132d2196-768x512.jpg 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/1976_Stiftung_City_Treff_90132d2196-400x267.jpg 400w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/1976_Stiftung_City_Treff_90132d2196-1035x690.jpg 1035w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/1976_Stiftung_City_Treff_90132d2196.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Kulturcafé erfreute sich bald großer Beliebtheit. Foto: <br>© 1976, Stiftung City Treff</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Es gibt mehrere Institutionen in Köln, die nun 50-jähriges feiern, unter anderem der Jugend Filmclub. Ist das Zufall?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damals gab es einen Push. Es gab Geld und viele Ideen, es herrschte eine Aufbruchsstimmung, Bildung und Teilhabe in die Bevölkerung zu bringen. Auch wir haben das immer verfolgt, &nbsp;und&nbsp;seit Gründung ist die&nbsp;Vermittlungsarbeit ein zentrales Anliegen. Gerade im Blick auf die Partizipation von Jugendlichen: dass sie uns nicht weglaufen, dass sie ein andere Ansprache brauchen, dass sie gerade angesichts der enormen Vielfalt der Medien nicht verloren gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anlässlich des 50jährigen Bestehens der Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn gibt es ein Jubiläumsprogramm. Es beginnt am Montag, 13. Juli:</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">Termine:</h1>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kurzfilm-Montag (Best Of SK Stiftung Kultur):</strong>&nbsp;Im Filmhaus Köln werden Highlights aus Jahrzehnten kuratorischer Arbeit gezeigt (<strong>13. Juli 2026, ab 20 Uhr</strong>). Das Programm umfasst acht Filme und dauert 70 Minuten. Es wird von Birgit Hauska und Simon Rupieper zusammengestellt.&nbsp;<br><br></li>



<li><strong>Kopfhörerkino Open Air &amp; Sommer Köln:</strong>  Infos im Veranstaltungskalender der <u><a href="https://medienkunst.stiftungkultur.de/veranstaltungen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn</a></u>. <br><br></li>



<li><strong>August-Sander-Ausstellung:</strong>&nbsp;Im September 2026 wird das Werk des Fotografen gewürdigt, wobei der&nbsp;<strong>3. Oktober 2026</strong>&nbsp;als Hausfest im Mediapark anlässlich des Jubiläums &nbsp;der Stiftung vorgesehen ist.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Kurzfilm_am_See_23_Rupieper-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-17688" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Kurzfilm_am_See_23_Rupieper-1024x683.jpg 1024w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Kurzfilm_am_See_23_Rupieper-300x200.jpg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Kurzfilm_am_See_23_Rupieper-768x512.jpg 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Kurzfilm_am_See_23_Rupieper-1536x1024.jpg 1536w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Kurzfilm_am_See_23_Rupieper-400x267.jpg 400w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Kurzfilm_am_See_23_Rupieper-1035x690.jpg 1035w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/Kurzfilm_am_See_23_Rupieper.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kopfhörerkino am See, Foto: Simon Rupieper (auch Titelbild)</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/07/10/50-jahre-stiftung-kultur-vom-kulturcafe-zur-institution/">50 Jahre Stiftung Kultur: Vom Kulturcafé zur Institution</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Fünf Jahre Filmhaus-Neustart: Ein Haus für die freie Filmszene</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2026/07/02/fuenf-jahre-filmhaus-neustart-ein-haus-fuer-die-freie-filmszene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 12:44:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fünf Jahre nach dem Neustart steht das Filmhaus Köln wieder stabil da: als Kino, Weiterbildungsort und Treffpunkt der freien Filmszene. Das Industriedenkmal in&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Fünf Jahre nach dem Neustart steht das Filmhaus Köln wieder stabil da: als Kino, Weiterbildungsort und Treffpunkt der freien Filmszene. Das Industriedenkmal in der Maybachstraße hat alte Turbulenzen hinter sich gelassen und behauptet sich heute selbstbewusst zwischen Cinedom und Saturn – als Haus für Filme, Festivals, Seminare und jene Kinokultur, die mehr sein will als bloßer Betrieb. Gestern wurde offiziell Geburtstag gefeiert. </h3>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Von Frank Olbert. </em></h3>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Das Filmhaus in der Maybachstraße befindet sich zwischen zwei markanten Medienorten Kölns, nämlich dem Media-Park mit seinem Cinedom auf der einen Seite und dem Saturn-Gebäude auf der anderen. Von diesen beiden Wahrzeichen unterscheidet es sich schon architektonisch: Es ist ein Industriedenkmal aus der Zeit des späten 19. Jahrhunderts, hinter dessen Klinkerfassade Beamte saßen, die für die Bediensteten des nahen Güterbahnhofs die Renten ausrechneten. Auch in kultureller Hinsicht allerdings ist das Filmhaus ein Gegenentwurf zu den beiden kommerziell ausgerichteten Nachbarn zur Rechten und zur Linken. Selbstbewusst bietet es Filmen und FilmemacherInnen eine Heimat, die Kino nicht als Rummelplatz, sondern als Kunstort verstehen. Das hat sich auch in den fünf Jahren nicht geändert, die das Filmhaus Köln unter einer neuen Organisationsstruktur und neuer Leitung hinter sich gebracht hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das halbrunde Jubiläum feiern Dirk Steinkühler, Geschäftsführer seit 2024, und sein Team in diesem Sommer. Sie blicken damit auf ein halbes Jahrzehnt zurück, in dem der freien Filmkultur in Köln und darüber hinaus nach zahlreichen Turbulenzen im Filmhaus ein solides Fundament geboten wird. Die eine Säule des Hauses ist das Kino, das zwar ohne Subventionen betrieben wird und entsprechend Einnahmen generieren muss – dennoch hat es sein Profil als Ergänzung zum kommerziellen Kinobetrieb der Stadt erhalten, indem es neben Erstaufführungen auch Reihen auflegt und Veranstaltungen wie dem Kurzfilmfestival Köln oder dem Frauenfilmfestival offen steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Säule sind Seminare, Workshops und Tutorials, in denen sich Filmschaffende zu Themen wie Regie, Drehbuch, Schnitt, aber auch zu Fragen der Filmfinanzierung und Antragstellung fortbilden können. Außerdem beherbergt das Filmhaus Büros, in denen unter anderem Produktionsfirmen und Festivalteams arbeiten, sowie Produktionslager für Kölner Firmen. Das Haus sei gut ausgelastet, sowohl, was die Belegung der Räume als auch die Frequenz der Veranstaltungen betreffe, sagt Steinkühler. Daneben gibt es Pläne, den Betrieb weiter zu optimieren, etwa durch neue Lagerflächen für Produktionsflächen im Keller oder noch effektivere Vermietung. Das Haus wird von Stadt und Land gefördert, soll sich aber selbst tragen. Man zahlt Miete an die Stadt zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Organisationsform als GmbH löst alte Modelle ab, deren erstes aus dem Jahr 1981 stammte. Damals gründeten Filmemacher, darunter die Brüder Donatello und Fosco Dubini, in einer Kneipe an der Zülpicher Straße gemeinsam mit Weggefährten aus der freien Szene, dem WDR und aus der Kunstszene einen Verein. Medienbildung, Kinokultur, das Kölner Filmschaffen sollten in seinem Zentrum stehen, und nachdem man zunächst ein Sesselkino in der Luxemburger Straße betrieb, eröffneten sich 1998 mit dem Umzug in das denkmalgeschützte Gebäude in der Maybachstraße ganz neue Perspektiven für die Programmatik des Vereins: auf einen Schlag war genügend Raum für Kinobetrieb, Weiterbildung, Festivals und Branchentreffen verhanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2012 führten Uneinigkeiten im Verein zur Insolvenz. Es folgten Jahre des sogenannten Heimfalls der Immobilie in die Hände der Stadt und einer Zwischennutzung. 2014 gab die Stadt ein Gutachten zur Sanierung in Auftrag, in den folgenden Jahren erwies sich dann, dass der Bedarf größer als angenommen war. Nach einem Ausschreibungsverfahren wurde das Filmhaus unter neuer Leitung und frisch saniert wieder eröffnet, ausgerechnet im Corona-Jahr 2021. Dass eine neue Zeit angebrochen ist, signalisiert bereits das Entree: Das Foyer erstrahlte im neuen Glanz, mit einer Bar und Caféhaus-Atmosphäre, mit neuer Technik und herausgeputzten Wänden. Beim Alten bleibt, dass man dort den Weg zum selbstverständlich ebenfalls renovierten Kino sucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus aber bietet das Foyer die Möglichkeit, kulturelle Veranstaltungen auch jenseits des Films anzubieten. So lesen Lotte und Tristan Becker Texte ihres Großvaters, des im November 2024 verstorbenen Kölner Schriftstellers Jürgen Becker (am 10. Juli um 19.30 Uhr). Ganz filmfremd ist diese szenische Lesung natürlich nicht, sind doch beide Becker-Enkel SchauspielerInnen und haben auch schon vor der Kamera gestanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Titelbild: Werner Busch</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" data-id="17904" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/20260702_5JahreFilmhaus_035-1-1024x684.jpg" alt="" class="wp-image-17904" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/20260702_5JahreFilmhaus_035-1-1024x684.jpg 1024w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/20260702_5JahreFilmhaus_035-1-300x200.jpg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/20260702_5JahreFilmhaus_035-1-768x513.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gallerie-Fotos: <em>Christelle Jornod</em> / Filmhaus Köln</figcaption></figure>
</figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="684" height="1024" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/20260702_5JahreFilmhaus_062-1-684x1024.jpg" alt="" class="wp-image-17907" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/20260702_5JahreFilmhaus_062-1-684x1024.jpg 684w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/20260702_5JahreFilmhaus_062-1-200x300.jpg 200w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/20260702_5JahreFilmhaus_062-1-768x1150.jpg 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/20260702_5JahreFilmhaus_062-1-1025x1536.jpg 1025w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/20260702_5JahreFilmhaus_062-1-1367x2048.jpg 1367w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/20260702_5JahreFilmhaus_062-1-461x690.jpg 461w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/20260702_5JahreFilmhaus_062-1-scaled.jpg 1709w" sizes="auto, (max-width: 684px) 100vw, 684px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Filmhaus-Team im Juli 2026, Foto: Werner Busch</em></figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr zum Thema:</h2>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-filmszene-k-ln wp-block-embed-filmszene-k-ln"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="BCaH4HATcn"><a href="https://filmszene.koeln/2026/07/01/ein-haus-viele-akteure-interview-mit-dirk-steinkuehler-und-joachim-kuehn/">Ein Haus, viele Akteure: Interview mit Dirk Steinkühler und Joachim Kühn</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Ein Haus, viele Akteure: Interview mit Dirk Steinkühler und Joachim Kühn“ – Filmszene Köln" src="https://filmszene.koeln/2026/07/01/ein-haus-viele-akteure-interview-mit-dirk-steinkuehler-und-joachim-kuehn/embed/#?secret=gcxVWFX7E8#?secret=BCaH4HATcn" data-secret="BCaH4HATcn" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-filmszene-k-ln wp-block-embed-filmszene-k-ln"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="xqB9mfgoYD"><a href="https://filmszene.koeln/2026/06/15/nrw-on-fire-neues-forum-fuer-junge-filme/">NRW On Fire: Neues Forum für junge Filme</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„NRW On Fire: Neues Forum für junge Filme“ – Filmszene Köln" src="https://filmszene.koeln/2026/06/15/nrw-on-fire-neues-forum-fuer-junge-filme/embed/#?secret=FFLmvXmpoI#?secret=xqB9mfgoYD" data-secret="xqB9mfgoYD" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/07/02/fuenf-jahre-filmhaus-neustart-ein-haus-fuer-die-freie-filmszene/">Fünf Jahre Filmhaus-Neustart: Ein Haus für die freie Filmszene</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Ein Haus, viele Akteure: Interview mit Dirk Steinkühler und Joachim Kühn</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2026/07/01/ein-haus-viele-akteure-interview-mit-dirk-steinkuehler-und-joachim-kuehn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 14:13:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fünf Jahre nach dem Neustart ziehen Dirk Steinkühler und Joachim Kühn Bilanz: Wie wurde aus dem sanierten Filmhaus wieder ein funktionierendes Zentrum für&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/07/01/ein-haus-viele-akteure-interview-mit-dirk-steinkuehler-und-joachim-kuehn/">Ein Haus, viele Akteure: Interview mit Dirk Steinkühler und Joachim Kühn</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
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<h3 class="wp-block-heading">Fünf Jahre nach dem Neustart ziehen Dirk Steinkühler und Joachim Kühn Bilanz: Wie wurde aus dem sanierten Filmhaus wieder ein funktionierendes Zentrum für Kino, Weiterbildung und freie Filmkultur? Im Interview sprechen sie über neue Strukturen, alte Turbulenzen, die besondere Programmatik des Hauses, seine Mieter:innen – und darüber, warum stabile Förderung für einen solchen Ort keine Nebensache ist.</h3>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Von Frank Olbert. </em></h3>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fünf Jahre Filmhaus in neuer Form: Ihr feiert nun halbrundes Jubiläum. Wie war die Situation vor fünf Jahren?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dirk Steinkühler: Das Haus wurde baulich saniert. Es gab jede Menge Details zu klären, auch zum Thema Brandschutz, Notausgänge und Fluchtwege. Im Erdgeschoss musste beispielsweise geklärt werden, wie der Fluchtweg für Leute im Foyer verläuft, wenn gleichzeitig das Kino in Betrieb ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Joachim Kühn: Es gab einiges nachzubessern, auch was die Genehmigungsfähigkeit der Seminarräume angeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ingesamt wurde das Gebäude baulich aufgewertet.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dirk Steinkühler: Ohne Frage. Das ist überaus gelungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Joachim Kühn: Das betraf die technische Einrichtung des Kinos als auch die bessere Ausstattung und Herrichtung der Seminarräume und des Foyers. Man darf dabei nicht vergessen: Das war das zweite Lockdown-Jahr in der Pandemie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dirk Steinkühler: Der zweite Lockdown war vorbei, dadurch hatte sich alles ein wenig verzögert, aber wir konnten mit den Planungen für die Wiedereröffnung beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ihr habt die Säulen schon angesprochen, die das Filmhaus ausmachen: Ihr veranstaltet Fortbildungen, Seminare, Workshops, und es gibt das Kino. Wie wird das zusammengehalten?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dirk Steinkühler: Es gibt eine Betreibergesellschaft, keinen Verein mehr wie in der Vergangenheit. Das kann man verstehen …</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>… der Verein ging in die Insolvenz …</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dirk Steinkühler: So ist es. In der neuen GmbH sollten alle Gesellschafter sein, die auch Akteure im Haus sind. Das sind die Filmhaus Kino Gesellschaft Köln GmbH, die Filmhaus Bildung Köln gGmbh, die mibeg Institute Gesellschaft für Weiterbildung mbH sowie die Act HeadQuarter Media GmbH. In der Praxis haben sich die Struktur des Hauses etwas verschoben. So hat die Betreibergesellschaft die Vermietung der Seminarräume von der Filmhaus Bildung übernommen, um das flexibler zu gestalten. Es gibt nun neben der kulturellen und professionellen Filmbildung verschiedene Akteure als Kurzzeitmieter, Chöre zum Beispiel, die hier proben. Alle sollten aber das Gebäude kulturell nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das gilt auch für die Büroräume. Sie sollen für kulturelle und speziell für Filmzwecke genutzt werden. Wer konkret sind die Nutzer?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dirk Steinkühler: Das ist das Filmbüro NW inklusive der Dokumentarfilminitiative, es sind drei Produktionsfirmen, dann das Kurzfilmfestival Köln, Edimotion, das Internationale Frauenfilmfestival, das Netzwerk Filmkultur als Vertretung der freien Filmkultur in NRW. Dann arbeiten zwei Lektorinnen hier, die auch für Drehbücher tätig sind, aber auch der Verein Umsteuern. Robin Sisterhood, der für Betroffene sexualisierter Gewalt in kirchlichen Zusammenhängen da ist, und zwar als kirchenunabhängige Organisation.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein richtiges Zentrum also.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Joachim Kühn: Hinzu kommen Rapid Eye Movies, die sich hier um die Digitalisierung von Filmen kümmern, und die Produktionsfirma 2Pilots, die hier ihr komplettes Film-Equipment lagern. Außerdem haben wir Lagerräume an KHM-Künstler vermietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das andere Standbein ist das Kino. Welche Programmatik verfolgt ihr?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht um Filme, die es anderswo schwer haben. Darüber hinaus wollen wir das Kino offen halten für Akteure unterschiedlicher Herkunft, mit denen wir in Kooperation Gespräche veranstalten, Premieren feiern, öffentliche wie geschlossene Vorführungen, Sichtungen ermöglichen. Das Kinoprogramm selbst ist ein Mischprogramm. Wir spielen also nicht nur die „schwierigen“ Filme, sondern auch solche wie der Gewinner der Goldenen Palme „Ein einfacher Unfall“. Das Kino ist nicht subventioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ihr seid damit am Markt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Joachim Kühn: Das Kino zahlt eine marktübliche Miete, das ist eine der finanziellen Säulen des Hauses. Wir bewirtschaften deshalb auch das Foyer mit. Das ist ein Ort, der auch tagsüber geöffnet hat. Man kann sich hier hinsetzen, muss nichts konsumieren, wobei die Leute die Möglichkeit gerne nutzen, einen Kaffee zu trinken, während sie hier an ihrem Rechner arbeiten. Außerdem treffen sich hier Verbände wie der Kameraverband. So sind wir auch mit „Umsteuern“ in Kontakt gekommen, weil sie das Haus für Veranstaltungen nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie seid ihr beiden dazu gestoßen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dirk Steinkühler: Zunächst wollten wir nur das Kino betreiben, aber es wurde damals schnell klar, dass es um das ganze Haus ging. Und so haben wir uns mit den anderen Betreibern das Konzept ausgedacht. Damals gab es ein Dialogverfahren, in dem man sich für das Filmhaus bewerben konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Joachim Kühn: Wir kannten das Haus ja schon. Wir haben uns damals nur zurückgezogen, weil das mit dem Verein nicht mehr lief. Im Unterschied zur Filmpalette haben wir hier im Filmhaus ein festes Monatsprogramm, das heißt, wir haben hier ein viel differenzierteres und weiter gefasstes Programm. Es sind auch Erstaufführungen dabei, aber sie sind nicht der Hauptbestandteil des Programms. Reihen, Festivals – all das bestimmt das Programm.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was die Aus- und Weiterbildung angeht: Gebt bitte mal konkrete Beispiele, was ihr da anbietet.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dirk Steinkühler: Es gibt zum Beispiel ein Seminar zum Thema „Wie stellt man einen Förderantrag?“, das richtet sich an Leute, die ihre erste Produktion realisieren wollen. Gut nachgefragt wird ein Seminar zum Thema Abrechnung, also ganz praktisch: Was gibt es an Software und so weiter. Es gibt aber auch Lehrgänge zu Regie, Schnitt oder Drehbuch. Um diesen ganzen Bereich kümmert sich seit einiger Zeit Susanne Grüneklee.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gibt es Wünsche?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dirk Steinkühler: Unser wichtigstes Anliegen aktuell betrifft die Förderung. Wir bekommen Strukturförderung durch die Stadt und das Land, und es wäre wichtig, dass diese in der bestehenden Höhe weiterhin ausgeschüttet wird. Es gibt einen Grundstock, der finanziert werden muss. Dazu zählen die Personalkosten, in gewisser Weise auch die Miete, denn wir zahlen Miete an die Stadt. Das ist inklusive der Nebenkosten für ein so großes Haus mit vielen Verkehrsflächen nicht wenig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Interview: Frank Olbert</em><br><em>Titelbild: Werner Busch</em></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Mehr zum Thema:</h2>



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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="YtaOAv89YS"><a href="https://filmszene.koeln/2026/07/01/ein-haus-viele-akteure-interview-mit-dirk-steinkuehler-und-joachim-kuehn/">Ein Haus, viele Akteure: Interview mit Dirk Steinkühler und Joachim Kühn</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Ein Haus, viele Akteure: Interview mit Dirk Steinkühler und Joachim Kühn“ – Filmszene Köln" src="https://filmszene.koeln/2026/07/01/ein-haus-viele-akteure-interview-mit-dirk-steinkuehler-und-joachim-kuehn/embed/#?secret=oInA3Pe9ZA#?secret=YtaOAv89YS" data-secret="YtaOAv89YS" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		<title>ifs-Begegnung Edimotion: Andrew Bird präsentiert DER FILMAMATEUR</title>
		<link>https://filmszene.koeln/2026/06/29/ifs-begegnung-edimotion-andrew-bird-praesentiert-der-filmamateur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 17:05:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmszene Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der nächsten »ifs-Begegnung Edimotion« ist einer der profiliertesten Filmeditoren des deutschen Kinos zu Gast: Andrew Bird stellt am 8. Juli im Filmforum&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/06/29/ifs-begegnung-edimotion-andrew-bird-praesentiert-der-filmamateur/">ifs-Begegnung Edimotion: Andrew Bird präsentiert DER FILMAMATEUR</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Bei der nächsten »ifs-Begegnung Edimotion« ist einer der profiliertesten Filmeditoren des deutschen Kinos zu Gast: Andrew Bird stellt am 8. Juli im Filmforum NRW Krzysztof Kieślowskis 𝐃𝐄𝐑 𝐅𝐈𝐋𝐌𝐀𝐌𝐀𝐓𝐄𝐔𝐑 vor – ein Film über die Lust am Filmen, die Zumutungen des Alltags und die Frage, was ein Blick durch die Kamera verändern kann.</h3>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Von Werner Busch</em>.</h3>



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<p class="wp-block-paragraph">Wenn Editor*innen über ihre Lieblingsfilme sprechen, geht es schnell um den Kern filmischen Erzählens überhaupt: die Montage. Für <strong>Andrew Bird</strong> ist der hierzulande wenig bekannte 𝐃𝐄𝐑 𝐅𝐈𝐋𝐌𝐀𝐌𝐀𝐓𝐄𝐔𝐑 der polnischen Regie-Legende <strong>Krzysztof Kieślowski</strong>s ein Werk, das ihn nachhaltig geprägt hat. Am kommenden Mittwoch, 8. Juli, stellt Bird das Werk im Filmforum NRW vor – im Rahmen der Reihe »<strong>ifs-Begegnung Edimotion</strong>«, die Filmmontage aus der Perspektive der Editor:innen betrachtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andrew Bird gehört zu den prägenden Editor:innen des deutschen Gegenwartskinos. Geboren in Hillingdon in England, kam er nach einem Germanistikstudium mit einem Stipendium nach Hamburg, wo er bis heute lebt. Seit 1992 arbeitet er als Filmeditor. Mitte der 90er Jahre lernte er Fatih Akin kennen, unterstützte ihn beim Schnitt seiner ersten Kurzfilme – und wurde zu einem seiner wichtigsten künstlerischen Weggefährten. Bird ist für die Montage sämtlicher Regiearbeiten Akins verantwortlich, von frühen Arbeiten bis zu den großen internationalen Erfolgen der letzten Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Edimotion ist Bird nicht nur ein gern gesehener Gast, sondern auch mehrfacher Preisträger. Für 𝐆𝐄𝐆𝐄𝐍 𝐃𝐈𝐄 𝐖𝐀𝐍𝐃 wurde er 2004 erstmals mit dem Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm ausgezeichnet. Für 𝐀𝐔𝐅 𝐃𝐄𝐑 𝐀𝐍𝐃𝐄𝐑𝐄𝐍 𝐒𝐄𝐈𝐓𝐄 folgten der Preis der deutschen Filmkritik, der Deutsche Filmpreis und ein weiterer Schnitt-Preis bei Edimotion. Im vergangenen Jahr gewann er den Edimotion-Schnittpreis zum dritten Mal – für 𝐃𝐈𝐄 𝐒𝐀𝐀𝐓 𝐃𝐄𝐒 𝐇𝐄𝐈𝐋𝐈𝐆𝐄𝐍 𝐅𝐄𝐈𝐆𝐄𝐍𝐁𝐀𝐔𝐌𝐒. Seit 2023 gehört Bird dem Vorstand der Deutschen Filmakademie an; außerdem ist er Mitglied der Europäischen Filmakademie und der Oscar-Academy.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass er für die »ifs-Begegnung Edimotion« ausgerechnet 𝐃𝐄𝐑 𝐅𝐈𝐋𝐌𝐀𝐌𝐀𝐓𝐄𝐔𝐑 ausgewählt hat, hat eine sehr persönliche Dimension. Kurz nachdem er den Film im Kino gesehen hatte, kaufte Bird seine erste Super-8-Kamera. Kieślowskis Film habe ihn inspiriert, sich selbst auszuprobieren – und das Machen von Filmen ebenso lieben zu lernen wie das Erleben von Filmen im Kino.</p>



<p class="wp-block-paragraph">𝐃𝐄𝐑 𝐅𝐈𝐋𝐌𝐀𝐌𝐀𝐓𝐄𝐔𝐑, im Original 𝐀𝐦𝐚𝐭𝐨𝐫, erschien 1979 und erzählt von Filip, einem Fabrikangestellten und frisch gebackenen Vater. Er kauft sich eine 8-mm-Kamera, um die ersten Lebensmomente seiner Tochter festzuhalten. Zunächst ist das neue Hobby harmlos, fast rührend. Am Arbeitsplatz stößt es sogar auf Wohlwollen: Filip soll das 20-jährige Werksjubiläum dokumentieren. Doch je stärker er sich für die Möglichkeiten des Filmens begeistert, desto mehr geraten Ehe, Beruf und Weltbild ins Wanken. Seine Frau Irka fühlt sich zunehmend zurückgesetzt, die Vorgesetzten wiederum merken bald, dass eine Kamera nicht nur abbildet, was erwünscht ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kieślowski erzählt das mit viel Humor und feiner Ironie. 𝐃𝐄𝐑 𝐅𝐈𝐋𝐌𝐀𝐌𝐀𝐓𝐄𝐔𝐑 ist Satire, Selbstbefragung und Künstlergeschichte zugleich. Der Film schaut auf die Trostlosigkeit des sozialistischen Alltags in Polen, auf Zensur und Selbstzensur, auf die kleinen Arrangements mit der Macht. Vor allem aber erzählt er vom Filmemachen als existenzieller Verführung. Wer einmal beginnt, die Welt durch eine Kamera zu sehen, sieht sie anders. Das kann befreiend sein, aber auch zerstörerisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Film gehört zum sogenannten »Kino der moralischen Unruhe«, das in Polen zwischen 1976 und 1981 entstand. Regisseur*innen wie Kieślowski, Andrzej Wajda, Krzysztof Zanussi und Agnieszka Holland richteten den Blick auf gesellschaftliche Widersprüche, persönliche Verantwortung und die moralischen Kosten des Mitmachens. Mit 𝐃𝐄𝐑 𝐅𝐈𝐋𝐌𝐀𝐌𝐀𝐓𝐄𝐔𝐑 gelang Kieślowski der internationale Durchbruch: Der Film gewann den Hauptpreis beim Internationalen Filmfestival Moskau und den Otto-Dibelius-Preis der Berlinale.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="726" src="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/amator_02_c_cyfrowe_repozytorium_filmowe-1024x726.jpeg" alt="" class="wp-image-17649" srcset="https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/amator_02_c_cyfrowe_repozytorium_filmowe-1024x726.jpeg 1024w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/amator_02_c_cyfrowe_repozytorium_filmowe-300x213.jpeg 300w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/amator_02_c_cyfrowe_repozytorium_filmowe-768x544.jpeg 768w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/amator_02_c_cyfrowe_repozytorium_filmowe-400x283.jpeg 400w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/amator_02_c_cyfrowe_repozytorium_filmowe-974x690.jpeg 974w, https://filmszene.koeln/wp-content/uploads/2026/07/amator_02_c_cyfrowe_repozytorium_filmowe.jpeg 1215w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Krzysztof Kieślowskis 𝐃𝐄𝐑 𝐅𝐈𝐋𝐌𝐀𝐌𝐀𝐓𝐄𝐔𝐑 (1979) wird im Rahmen der ifs-Begegnung Edimotion von Editor Andrew Bird vorgestellt, Foto: Cyfrowe Repozytorium Filmowe</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die »ifs-Begegnung Edimotion« findet viermal im Jahr statt und ist eine gemeinsame Reihe von Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst und der <strong>ifs internationale filmschule köln </strong>im Rahmen des Filmforums NRW. Im Zentrum steht immer die Montage. Eingeladene Editor*innen wählen Filme aus, deren Schnitt sie besonders geprägt hat oder deren Montage sie für herausragend halten. Anschließend wird nicht nur über den Film gesprochen, sondern über das konkrete Arbeiten mit Rhythmus, Struktur, Blickführung, Auslassung, Timing und Erzählökonomie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Häufig stehen dabei große Klassiker auf dem Programm – zuletzt etwa 𝐉𝐔𝐑𝐀𝐒𝐒𝐈𝐂 𝐏𝐀𝐑𝐊, vorgestellt von Editorin Gesa Jäger. Die Reihe öffnet den Blick aber bewusst auch für weniger naheliegende Titel wie 𝐃𝐄𝐑 𝐅𝐈𝐋𝐌𝐀𝐌𝐀𝐓𝐄𝐔𝐑. Im Anschluss an die Vorführung spricht Andrew Bird mit Dietmar Kraus, Kurator bei Edimotion.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Termin</h2>



<p class="wp-block-paragraph">𝐃𝐄𝐑 𝐅𝐈𝐋𝐌𝐀𝐌𝐀𝐓𝐄𝐔𝐑<br>Originaltitel: 𝐀𝐦𝐚𝐭𝐨𝐫<br>Polen 1979 · 117 Min. · OmU<br>Regie: Krzysztof Kieślowski<br>Montage: Halina Nawrocka<br>Mit Jerzy Stuhr, Małgorzata Ząbkowska, Ewa Pokas, Stefan Czyżewski, Krzysztof Zanussi u. a.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittwoch, 8. Juli 2026 · 19 Uhr<br>Filmforum NRW · Kino im Museum Ludwig<br>Bischofsgartenstr. 1 · 50667 Köln</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließendes Gespräch mit Editor Andrew Bird<br>Moderation: Dietmar Kraus, Kurator bei Edimotion</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eintritt frei</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Veranstaltung von Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst in Kooperation mit der ifs internationale filmschule köln im Rahmen des Filmforums NRW e.V. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Köln.<br><br><em>Titelbild: Andrew Bird (re.) und Dietmar Kraus beim Edimotion-Festival 2025, Foto: Werner Busch</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr zum Thema:</h2>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-filmszene-k-ln wp-block-embed-filmszene-k-ln"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="7OrCdqEbTk"><a href="https://filmszene.koeln/2025/10/23/edimotion-25-jahre-schnitt-preise-mit-japan-als-gastland-und-einer-hommage-an-patricia-rommel/">Edimotion: 25 Jahre Schnitt Preise – mit Japan als Gastland und einer Hommage an Patricia Rommel</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Edimotion: 25 Jahre Schnitt Preise – mit Japan als Gastland und einer Hommage an Patricia Rommel“ – Filmszene Köln" src="https://filmszene.koeln/2025/10/23/edimotion-25-jahre-schnitt-preise-mit-japan-als-gastland-und-einer-hommage-an-patricia-rommel/embed/#?secret=CW6yxyl3K0#?secret=7OrCdqEbTk" data-secret="7OrCdqEbTk" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<p>Der Beitrag <a href="https://filmszene.koeln/2026/06/29/ifs-begegnung-edimotion-andrew-bird-praesentiert-der-filmamateur/">ifs-Begegnung Edimotion: Andrew Bird präsentiert DER FILMAMATEUR</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmszene.koeln">Filmszene Köln</a>.</p>
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